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Blog Articles Tagged with “mbma”

    MBMA Wahl und Realität


    Die Bundestagswahlen stehen an. Kandidaten, amtierende Politiker, Kasper samt reisewilliger Claqueure Anhängsel sind auf Wahlkampftour in der Republik. Und tatsächlich, vereinzelt versammelt sich Klatschvieh und jubelt den künftigen und derzeitigen Lenkern zu.


    Wenn man vor Jahren noch dachte, Wahlprogramme oder verkündigte politische Ziele können nicht inhaltsloser sein, wird man in diesem Jahr eines Besseren belehrt. Nichts. Gar nichts. Es wird durch regierende Parteien nicht mal versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben, indem man Fehler in der politischen Arbeit der letzten Jahr zugibt oder gar Besserung gelobt. Kackfrech aussitzen ist die Devise.


    Andere Parteien geben offenbar bereits vor der Wahl auf. Zum Beispiel bei der FDP. Slogans wie „Schaffe, schaffe, Datenhighway

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    nervige Müsliwerbung


    Ihr habt es geschafft. Ihr wurde eiskalt von eurem Tröten-Thron, den ihr in meiner Bäh-Ich-will-das-nicht-mehr-hören-Zelle im Hirn habt, verstoßen. Und zwar von wirkaufendeinauto.de. Ehrlich. Die sind optisch und phonetisch noch lästiger als eure unerträgliche Werbung. Wirklich. Absolut widerlich, anstrengend und schmerzhaft. Zumindest für denkende Menschen.


    Wenn ich mir allerdings im Bundesanzeiger die Jahresabschlüsse beider Unternehmen anschaue, tippe ich darauf, dass Seitenbacher meinen Thron zeitnah zurückerobern wird… ;)


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    MBMA. Write. Think. Write more.

    https://fb.me/merkbefreitmitattest/

    https://merkbefreit-mit-attest.de/

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    Am Freitagvormittag lässt der artige Patient nach der Stentimplantation vom Dienstag beim Hausarzt Blut zapfen, um zu erkennen, und und wie was im Körper falsch läuft. Allgemeinbefinden trotz sengender Hitze hervorragend. Soweit, so gut.


    16.30 Uhr. Und los geht der Spaß. Ein Notarzt stürmt den Weg zum Haus am Wohnzimmer vorbei und klingelt Sturm.


    NA: „Hallo, nicht erschrecken, hier kommen gleich ganz viele Leute zu ihnen ins Haus…“


    „Wie bitte? Hier kommt erstmal niemand rein. Wer sind sie und was wollen sie von mir?“


    Zwischenzeitlich trabten im Laufschritt vier!!! Rettungsassis an und sammelten sich vor der Tür, mit der Absicht, ebenfalls das Haus zu stürmen…


    NA: „Mein Name ist Müllermeier und ich bin Notarzt.“


    „Das ist total toll, und was möchten Sie jetzt hier?“


    NA: „Also wir haben

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    Gehört habe ich ja davon schon oft, aber es noch nie selbst erlebt. Heute Mittag lege ich ich mir ein paar Festplatten, ein NAS und ein paar IP-Kameras samt Heizung in den Warenkorb bei Amazon. NAS und Festplatten waren preislich ok, die Kameras rund 15 Prozent unter marktüblichem Preis und damit das zumindest von mir gefundene günstigste seriöse Angebot.


    Am späten Nachmittag dann die Überraschung. Huch, die Heizungen für die Kameras wären auf einmal nicht mehr lieferbar, das NAS ein paar Cent (drauf geschissen) günstiger und siehe da: Die Kameras satte 15 Prozent über Normalpreis. „Es tut uns leid…“ sagt Amazon. Die Festplatten haben mich da schon gar nicht mehr interessiert.


    Warenkorb gelöscht und woanders bestellt. Gut gemacht Amazon. Bleibt die Kohle eben beim Händler in der Stadt. ;)


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    Oma & Opa. Er, so wie er aus´m Hühnerstall gekommen ist und sichtlich sauer über samstäglichen Ausflug. Sie aufgehübscht, duftet nach Fliederparfum und Seife. Es ist Wochenende! Auf in die Stadt, um sinnlosen Krempel aufs Dorf schleppen zu können.


    Opa: „Ick bleib hier und warte!“


    Oma: „Tu so…“


    Sie verschwand erst im Blumenladen, später dann im Supermarkt. Opa hingegen schleicht sich zum Imbiss, um erstmal ein Frühstücksbier zu ziehen. Mal abgesehen von der lautstarken, aber liebevollen Unterhaltung der Beiden im Vorfeld – allein aufgrund der Optik hätte ich sie mir gemerkt… Aber es kam noch besser.


    Knapp eine Stunde später. Die Stimme kennst Du doch… Oma voll am lamentieren. Opa hat offenbar die Stunde Freiheit damit verbracht, das Frühstücksbier mit

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    Anfang der 2000er... Das Telefon nervt. Kunde beschwert sich, dass irgend ein blödes Fenster bei Windows nicht verschwindet.


    Ich: "Was steht auf dem Bildschirm?"


    Kunde: "HP."


    Sowas war damals noch Alltag... Also solche Antworten.


    Ich: "Ok. Fein. Was steht im Fenster, welches nicht verschwindet?"


    Kunde: "Press any key!"


    Ich: "Drücken Sie bitte irgendeine Taste!"


    Ich höre klick, klick, klick... Die guten alten Cherry-Tastaturen.


    Kunde: "DA PASSIERT NICHTS!!!"


    Ich: "Doch, muss!"


    Kunde: "NEIN!"


    Ich: "Welche Taste haben Sie gedrückt?"


    Kunde: "Die unten links..."


    Ich: *handvornkopphau*



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    Was für eine bekloppte Aktion. 24-Stunden-Blitz-Marathon. Die Auswertung im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund ergab:

    • 80 Beamte
    • 35 Kontrollstellen
    • 159 Verstöße (davon 147 im Verwarngeldbereich, also kaum der Rede wert)

    Die Aktion lief 24 Stunden. Mal blöd gerechnet sind das nicht mal zwei Verkehrssünder pro Beamten. In 24 Stunden. Zwei. ZWEI! Ok, die werden auf drei Schichten verteilt gearbeitet haben, aber selbst dann ist die „Pro-Kopf-Quote“ immer noch unter aller Kanone. Da sehe ich mehr Verstöße, wenn ich mich eine halbe Stunde lang mitten auf ´ne Kreuzung setze…


    Für Erheiterung meinerseits sorgte folgender Satz:

    Quote

    In Anbetracht der bundes- und landesweiten Ankündigung des

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    Ich denke an Menschen, die meinen Weg geprägt haben. Viele sind schon Jahre tot, andere leben. Die Erinnerung an Erlebnisse aus der Kindheit ist zum Beispiel erstaunlicherweise auch mit Gerüchen geprägt. Was habe ich den Geruch vom Intershop geliebt… Oder den Geruch von Sommer, wenn ich als Kind beim Opa auf den Hof kam. Irgendeine Mischung zwischen Sonne, warmer Dachpappe und Blumen. Diesen Geruch hatte ich vor einigen Tagen in der Nase, als es warm war. Auf meinem Hof. Ein wohliges Gefühl, das mehr wert ist als irgendetwas anderes. Komisch, dass solche Erinnerungen Jahrzehnte überleben…


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    Kurze Zwischenmeldung: Es ist in der Tat passiert. Ich habe einen Synapsenohrwurm. Immer, wenn ich hochbegabte Menschen auf der Straße sehe, denen die Dummheit quasi als Maske auf den Bürgersteig fällt, denke ich an das Wort „Spontaninkontinenz“. Danke Honigbrezel . Ganz toll. Wirklich. ;)


    BTW: Gestern war Wahl. Da gab es viel Spontaninkontinenz. Ich saß gemütlich in meiner Lobby und beobachtete die willigen Wahllemminge aka Stimmvieh. WAHL-LEMMINGE (für die bessere Lesbarkeit :) ) Meine Meinung behalte ich heute mal für mich.


    BTW2: Leute kauft Deckel, Deutschland ist bald im Eimer!


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    Kunde: Guten Morgen, ich hätte gern Servietten.


    Ich: Führen wir nicht, die gibt es nebenan im Supermarkt.


    Kunde: Ganz einfache, weiß.


    Ich: FÜHREN WIR NICHT!


    Kunde: Soll ich jetzt wegen einer Packung Servietten da reinlatschen?


    Ich: Meinetwegen nicht.


    Kunde: Sie haben wirklich keine?


    Ich: (schaue unter den Tresen) Nö.


    Kunde: Sagen Sie das doch gleich und klauen mir nicht meine Zeit!


    Ich: (winke)


    Und das am Samstag. 10.30 Uhr. Quasi mitten in der Nacht. X/


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    Die Tage des Disaster-Fachhandels sind gezählt. Ich habe vor zwei Wochen die Kündigung des Mietvertrages zum Jahresende an den Vermieter geschickt. Nach intensiven Veränderungen, die ich im Leben nie und nimmer nicht erwartet hätte, letztlich aber selbst so wollte, fehlt mir für derlei Nebenerwerb ganz profan die Zeit. Blöd für die Kundschaft, blöd für mein Ego, gut für meine Nerven. Oder auch nicht. Ich muss mir dann halt andere Opfer suchen. ;)


    Ich befürchte aber, dass ich noch Stoff für Jahre habe, um dieses Blog weiterhin mit sinnfreien Texten zu füllen. Also sage ich zum zweiten Mal in diesem Jahr: Stay tuned, auch wenn Herr Disaster live und in Farbe bald nicht mehr sooo häufig zu sehen ist. :)


    Herr Hesse (der Hermann) sagt dazu:


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    Supermarktkasse. In der Schlange vor mir ein Paar mit einer knapp 3-jährigen Großfresse (weiblich, Hello-Kitty-Look) im Korb. Erzählte den Altvorderen, wie was auf´s Band zu packen ist. Unter anderem lag da eine Flasche Rum zwischen den Lebensmitteln. Madame beobachtete die Kassiererin genau. Als sie die Flasche über den Scanner zog, kam total trocken und ohne eine Mine zu verziehen:


    „Mein Papa trinkt jeden Morgen zum Frühstück Schnaps!“


    Ich: *UMFALL*  ^^


    Also der Papa sah nicht ansatzweise so aus, als ob er zum Frühstück Rum verzehrt. Die Mutter auch nicht.


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    …dieser Drecks-Kaffeeautomat vom Bäcker gegenüber beim Milchaufschäumen eigentlich immer so ein räudiges Geräusch wie dieses ekelhafte Absaugteil beim Zahnarzt?


    So, wie viele böse Wörter waren das jetzt in einem Satz? ;)


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    Mein Lieblingsszenario des Monats:


    Endsiebziger, von Mutti in feinste, helle Stoffe (es MUSS irgendein Seniorenversandhaus geben, das selbigen das Hirn gewaschen hat – die haben alle die gleiche Klamotten an!) gehüllt, schickes, farblich abgestimmtes Basecap, die Hände aufm Rücken – natürlich mit Handgelenktasche. Im Schlenderschritt.


    Jeder Einzelhändler weiß, was auf ihn zukommt.


    Opi: „Sagnsema! Früher gabs ma…'“


    Ich: (röchelnd) „Entschuldigung, aber ich kann schlecht sprechen…“


    Opi: ???


    Ich: Kehlkopf-OP.


    Opi: (setzt den extremen Mitleids-Blick auf) „Dann ma gute Besserung!“


    Ich nicke dankbar.


    Es trollt sich. Eine halbe Stunde steht er noch bei der Blumenhändlerin nebenan. Ich grinse im Vorbeigehen in ihr panisches Gesicht.


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    Endfuffziger kommt rein und knallt mir ´ne Armbanduhr auf den Tisch.


    Kunde: Guten Tag, ich hätte gern eine neue Batterie.


    Ich: Wir haben keine Uhrenbatterien.


    Kunde: Warum nicht?


    Ich: Weil Sie in einem Schreibwarenladen sind.


    Kunde: Taschenrechnerbatterien.


    Ich: Fein, welche wollnse?


    Kunde: Na eine die da rein passt!


    Ich: Na denn machense ma auf die Uhr…


    Kunde: Da braucht man Spezialwerkzeug für!


    Ich: Ach?


    Aber immerhin: Im Ansatz gut mitgedacht… ;)


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    Namenskarten sind so blöde Grußkarten, auf denen ein Vorname steht und die vermeintliche Bedeutung dazu. Also wo der herkommt, was er bedeutet und was der „Namensträger“ für ein Mensch ist. So zum Beispiel:

    Quote

    Anne; hebräischer Name „Gottes Gande“, von hebr. „Hanna“.


    Hat eine starke Persönlichkeit, ist idealistisch und denkt fortschrittlich. Sie ist ein höflicher, ehrlicher Mensch und löst ihre Probleme durch ihre positive Lebenseinstellung. In ihrem Beruf ist sie sehr erfolgreich.


    Auf den Namen Anne kann man stolz sein.


    Also eigentlich steht immer das Gleiche drauf und naja… Es gibt einen Haufen Menschen, die den Mist kaufen und das auch noch toll finden.


    So, zum eigentlichen Thema: Kein Scherz und

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    Als Kind bin ich in einer typischen 1930er-Jahre-Siedlung direkt am Wasser groß geworden. Logisch, dass dort fast jeder ein Boot hatte. Und wo ein Boot war, war der Schnaps nicht weit. Ich erinner mich, dass die Skipper bei irgendwelchen Festen in den kleinen Häfen immer heftig einen weggekippt haben. Also nicht alle, aber es gab so Spezialisten, die immer wieder aufgefallen sind.


    Einige Gesichter erkenne ich ab und an wieder. Da läuft jemand an Dir vorbei und Du weißt sofort, wer das ist, obwohl Du den 30 Jahre nicht gesehen hast. Ich meine, die sind ja auch älter geworden. Schon böse, wenn man die dann trotzdem sofort erkennt.


    Es gab da einen Typen mit einer, naja, leicht ordinären Frau. Der hat mit seiner Olsch jede Party gerockt. Immer gute Laune, immer voll

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    Prämabel: Ich habe lange überlegt, ob ich das hier schreibe. Letztlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, den Text zu veröffentlichen. Nicht, um anderen Angst zu machen, sondern einfach mal die Fakten auf den Tisch zu packen und/oder Augen zu öffnen. Es ist natürlich alles erstunken und erlogen und sollte sich die Ärztin hier wiedererkennen: Na und? Und sorry, es ist etwas länger und ich könnte noch doppelt so viel erzählen.


    Eine Freundin (nennen wir sie mal Kerstin) bat mich, sie zu einer Magenspiegelung zu begleiten. Bei der Terminvergabe wurde ihr gesagt, sie möge bitte eine Begleitperson mitbringen. Die Arschkarte steckte sie mir dann auch flott in die Tasche.


    Der Termin war um 8 Uhr morgens. 30 Kilometer Fahrt, sie war ein pures Nervenbündel. Voller Angst

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    Drei mal miteinander Verwandte Ureinwohner eines Dorfes mit 20 Kilometern Entfernung zur nächsten Ortschaft mit Straßenbeleuchtung stehen eine Viertelstunde vor mir und versuchen mir abwechselnd zu erklären, was sie benötigen. Während einer redet, glotzen mich zwei mit offenem (sic!) Mund an. ABWECHSELND!


    Sie wollten einen Nagelknipser.


    Manchmal bin ich so müde.


    Merktbefreit mit Attest

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