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Posts by Sporcherin

    Da bin ich leider eine absolute Niete. Das einzig annähernd handwerkliche, das ich beherrsche ist Bücher restaurieren und neu binden. (ging auch noch besser, aber ich habe keinen Raum für entsprechendes Werkzeug)

    Nicht mal Malerarbeiten gehen mehr vernünftig. Bei allem, wo ich auf eine Leiter steigen muss oder es sind Überkopfarbeiten, muss ich passen.

    Das mit dem auf die Leiter steigen, kann ich nachvollziehen, den Rest glaube ich so nicht.


    Ich denke, es hat Dir niemand gezeigt oder beigebracht, wie man dies oder jenes macht, daher fehlt Dir die Erfahrung bei manchen Werkeleien. Vielleicht auch die Geduld oder der Mut, es Dir selbst anzueignen, weil Du eventuell dafür gar keine Veranlassung siehst es zu probieren oder Dich einzuarbeiten.


    Ich bin überzeugt davon, daß Du vieles lernen kannst und gut umsetzen wirst, wenn Dir der Sinn danach steht und Du für Dich - und nur für Dich - eine Notwendigkeit darin hast.

    Das ist ein bunter Mix aus kaufen und selber machen. Ich schätze 60% kaufen und 40% selber machen.


    Selbermachen ist angesagt, wenn ich Lust drauf habe oder wenn ich etwas suche und nicht finde oder etwas gefunden habe, was mir zu teuer ist oder mir nicht gefällt, was ich finde. Vorausgesetzt natürlich, daß ich die dafür notwendigen Fertigkeiten auch beherrsche.


    Unterwäsche wird gekauft, Strümpfe meist selbst gestrickt. Jeans kaufe ich, meine Versuche mir eine passende Hose zu nähen arteten in nerviges Chaos aus. Bei Sportkleidung für's Eislaufen muß ich selbst tätig werden, wenn ich ein Kürkleid oder Trainingsröckchen haben will. Das gibt es in meiner Größe nicht in den Sportshops.


    Reparaturen erledige ich, sofern Kenntnisse vorhanden, selbst. Wände streichen, Fenster einstellen, Regale bauen, Waschmaschine anschließen oder Ölwechsel beim Motorrad. Vom Strom lasse ich die Finger, da bitte ich einen Elektriker aus der Familie und biete gestrickte Strümpfe oder ein Abendessen im Gegenzug.

    Nachhaltiges Wirtschaften fängt für mich bei der Beschaffung von Geräten und Gegenständen an. Ich kaufe sehr gerne gebrauchte Sachen, da ich der Überzeugung bin, daß dies nicht nur für meine Finanzen, sondern auch ganz allgemein ein Beitrag für unsere Lebenswelt ist. Nur wenige Dinge erwerbe ich neu, wenn es aus hygienischen Gründen erforderlich ist oder ich binnen kurzer Zeit nicht das finde, was ich dringend brauche.


    Wenn ich Sachen übrig habe, die ich nicht mehr nutze, dann verschenke ich sie gerne und frage im Freundes- oder Verwandtenkreis nach, wer es haben will. Viele Sachen biete ich in der Tauschbörse an oder verkaufe sie über Kleinanzeigen.


    Beim Nähen bezeichne ich mich als "Zweck-Näherin". Ich nähe nicht aus reiner Freude am Nähen, sondern weil ich das Werkstück für einen bestimmten Zweck anfertige. Ich hab' mir Innentaschen für die Motorradkoffer genäht, weil mir die, die es zu kaufen gibt, nicht gefallen haben. Eislaufkleider muß ich selbst nähen oder stricken, da es in meiner Größe nichts zu kaufen gibt und ich längere Röckchen als üblich benötige. Bei manchem Accessoires sehe ich nicht ein so viel Geld dafür auszugeben, daher mache ich Schals, Mützen oder Taschen selbst.


    Für mich gehört auch eine lange Nutzungsdauer der Gerätschaften zur Nachhaltigkeit dazu. Meine Nähmaschinen, Ideal und Elna sind Oldies, beide kamen gebraucht zu mir. Für meine Ansprüche reichen sie aus und ich habe noch nicht alle Möglichkeiten der Maschinen genutzt. Letztes Jahr bin ich um eine Overlock-Maschine herumgeschlichen, habe mich von einem Bekannten in deren Geheimnisse einweihen lassen und dann festgestellt, nein, brauche ich nicht. Bewußter, freiwilliger Verzicht gehört für mich auch zum Thema Nachhaltigkeit.


    Mein Stoff- und Zubehörlager ist sehr klein. Wenn ich mir etwas vornehmen zu nähen, schreibe ich mir auf, was ich benötige und kaufe es. Es ist selten, daß spontan ein Stoff in den Einkaufskorb hüpft. Aus Stoffresten nähe ich manchmal etwas, die meisten gebe ich bei einer befreundeten Kindergärtnerin ab, die sich darüber freut.

    Finger heb' - Krautstampfereigentümerin :pfeifen:


    Häufig habe ich Kleider oder Röcke an, die gut waden- oder knöchellang sind. Das ist im Winter mit einer warmes Leggings und halbhohen Stiefeln wärmend und sehr bequem.


    Im Sommer sieht niemand die knielange, dünne Leggings darunter und von meinen kräftigen Fesseln lenke ich durch hübsche, geschlossene Schuhe mit kleinem Absatz ab. Ich empfinde Jeanshosen bei sehr warmen Temperaturen als unangenehm, weil sie irgendwie die Luftfeuchtigkeit anziehen, bilde ich mir ein, und dann unangenehm an mir kleben.

    Wir haben Dienstkleidung im Betrieb, die normale (Firmen-Polo-/Sweat-Shirt und -Jacke, sowie schwarze Jeans) und die elegante (Anzug), insofern hat bei uns jeder, der im Einsatz ist, ständig das gleiche an.


    Rein beruflich muß ich manchmal Menschen beobachten, insofern habe ich einen geübten Blick für Details. Doch ich betrachte Menschen auch privat gerne. Von einigen bin ich sehr beeindruckt, wie sich mit Kleidung gekonnt in Szene setzen können. Manchmal frage ich mich bei einigen still, ob sie daheim keinen Spiegel haben. (Kommt durchaus gelegentlich auch bei mir selbst vor.)


    Ja, mir fällt auf, wenn eine Kollegin eine neue Brille auf der Nase hat, die Haare anders hoch steckt als sonst, wenn Kollegen den Bart verändert haben oder andere Schuhe tragen. Auch im privaten Umfeld weiß ich, wer was gerne anzieht. Veränderungen bemerke ich relativ schnell. Ich weiß genau, wer bei welchem Wettkampf, welches Kür-Outfit an hatte und wie Haare gemacht waren. Welche Kassiererin im Lebensmittelladen eine neue Nagellackfarbe trägt oder welche Verkäuferin besonders gestreßt aussieht.


    Doch es gibt einen "Inspekor Columbo" bei uns, meinen Chef, wenn er reine Bürotage hat, ohne Außeneinsatz, dann ist von der Frisur bis zu den Schuhen alles extrem lässig, um nicht zu sagen - nachlässig. Verschieden farbige Strümpfe in Birkenstock-Latschen inklusive verwurschtelten Haaren sind keine Seltenheit. Für unvorhergesehene Einsätze hat er im Obergeschoß seine Dienstkleidung hängen, die ihn ruck-zuck, rein optisch, in eine andere Person verwandelt. Ich rätsele, wie er unter 10 Minuten duschen, Haare machen, umgezogen sein kann und dezent fein duftend zum Einsatz entschwindet.


    Ich selbst bin froh, daß ich nur sehr selten in die Dienstkleidung schlüpfen muß, sondern im Alltag anziehen kann, wonach mir der Sinn steht. Mit einem minimalistischen Kleiderschrank würde mir etwas fehlen. Wer mich gut kennt, sieht schon an meiner Kleidung, welche Laune ich habe und was ich an dem Tag noch vor habe.

    In meinem ehemaligen Tanzkreis gibt es einen Mann, der regelmäßig wadenlange Röcke im Alltag außerhalb seines Berufes (Handwerker) trägt. Er tut dies mit natürlichem Selbstverständnis und fühlt sich darin sehr wohl.


    Ich denke, daß manche schmale Menschen auch um ihr Gewicht kämpfen müssen um es zu halten und nicht weniger zu werden. Manch' voluminöse Menschen kämpfen zeitlebens damit, nicht zu viel zuzulegen.


    Nach den Statistiken 2018 des deutschen Bundesamt ist die deutsche Durchschnittsfrau 1,66 m groß, wiegt 71,6 kg, BMI 26 und trägt Kleidergröße 42, sowie Schuhgröße 39.

    https://www.laenderdaten.info/…liche-koerpergroessen.php Das kann bei einer Frau ein schlankes Erscheinungsbild sein, weil sie viel Muskulatur hat. Bei einer anderen Frau eine etwas voluminösere Silhouette, je nach dem wie das natürliche Körperfett verteilt ist.


    Mal angenommen, daß wäre "normal", so würden die meisten der Mitschreiberinnen in diesem Thema dem nicht entsprechen, wären also außerhalb der Norm. Na und?


    Wir sind, so wie wir sind. Wenn der/die Einzelne sich nicht wohl fühlt, so wie er/sie ist, steht es jeder/-m frei daran etwas zu ändern. (Gewichtszu- oder Abnahme, die durch Krankheiten und deren Folgen verursacht werden, lassen ich hier mal außen vor.)

    Zurück zur Ausgangsfrage.


    Ja, ich hatte mir mal überlegt von meiner alte Ideal (Maschine gab's Original in orange, grün, gelb und rosa damals zu kaufen) das Gehäuse zu entfernen und dieses hübsch in dunklem, kräftigen lila zu lackieren, weil ich ihre creme-weiß-graue Farbe scheußlich finde. Die Aussage des Nähmaschinenmechanikers, daß sie in einem erhaltenswerten Originalzustand sei, hat mich davon abgebracht.

    Das Treffen zum 20-jährigen Jubiläum finde ich toll. Ich möchte gerne die Menschen, die sich hinter den Forumsnamen verbergen, kennenlernen.


    Ob sich die Teilnahme am Jubiläum für mich realisieren läßt, kann ich erst Ende Februar sagen, wenn die Planung für die großen Veranstaltungen der Festivalsaison 2020 steht und alle Termine des Vereins (Wettbewerbe, Lehrgänge etc.) bekannt sind.

    Bei mir ist es Mix aus beiden.


    Daheim überwiegend Gläser (auch große Gurken- oder Wurstgläser) oder Metalldosen zur Aufbewahrung, zum Essenstransport in die Arbeit ebenfalls Glasbehälter. Sie dürfen zum Aufwärmen auch in den Backofen, das ist praktisch.


    Bei einer Wanderung oder Radtour ziehe ich die Kunststoffboxen und -dosen auf Grund ihrer geringeren Gewichts vor. Kalten Tee oder Mineralwasser schleppe ich trotzdem gerne in Glasflaschen mit.

    Die Pailettenstoffe, die ich bisher verarbeitet habe, haben mich viel Nerven gekostet. Pailettenstoffe sind nicht sonderlich rubbelfest und laden sich gerne statisch auf, so meine Erfahrung, beim Stecken und beim Nähen. Beim Tragen ohne Futter in Kombination mit Strumpfhose ein echter "Nach-oben-Krabbel-Kanidat", habe ich bei einem Faschingsrock bemerkt. Oft sind die Pailetten auf leicht transparentem Gewebe, da würde ich für ein Kleid schon aus diesem Grund ein Futter einnähen.


    Bei aufgeklebten7gebügelten Pailetten verklebt ggfs. die Nähnadel, was ziemlich ärgerlich ist, da sie zwischendrin immer sauber gemacht werden muß. Besonders klebrig wird's wenn man versehentlich genau in eine Pailette trifft.

    Eine leckere Futterliste habt Ihr da, mhm ... fein. Ein bisserle neidisch bin ich auf alle, die zum Forumstreffen gehen. Ich hoffe, es wiederholt sich zu einem anderen Termin.


    Ich wünsche Euch ganz viel Spaß, interessante Gespräche und kreative Nähzeit.


    Seewespe wünsche ich gute Besserung und schicke virtuell ein paar übrige Kilos.

    Charming Quilts, daß sich das Kopfweh verzieht und die blauen Flecken nicht mehr weh tun.

    Mir kommt es bei einer Anschaffung darauf an, wie wichtig die benötigte Sache für mich ist, für welchen Einsatzzweck ich es wie oft brauche und wie lange ich es nutzen muß/will. Danach entscheide ich, was ich dafür ausgeben will.


    Bei einigen Dingen greife ich stets zur selben Marke, weil die Erfahrungen mit anderen Herstellern für mich enttäuschend waren.


    Tanzschuhe kaufe ich ebenfalls seit vielen Jahren von der selben Marke, weil sie an meinem Füßen sehr gut sitzen, das selbe Modell in verschiedenen Absatzhöhen erhältlich ist, sie bequem und langlebig sind.


    Motorradstiefel mag ich aus dem gleichen Grund nur von einem Hersteller kaufen. Auch dieser hat mein Lieblings-Schuhmodell seit gefühlten Lichtjahren im Programm.


    Bei BHs, weil der Schnitt des Modells, das es erfreulicherweise seit Jahren gibt, einfach wie für mich gemacht ist.


    Beim Mineralwasser habe ich mich für zwei Marken entschieden, die mir gut schmecken und die es in Glasflaschen gibt. Auch beim Bier bin ich wählerisch, drei Marken, je eine Sorte, kaufe ich ab und an.


    Bei Kosmetik, wie Wimperntusche und Eyeliner habe ich meine Favoriten (Drogerie-Eigenmarke) gefunden und bleibe auch dabei.


    Bei anderen Sachen, wie z.B. Toilettenpapier, Salz oder Spülmittel tut's auch ein No-Name-Produkt.


    Ich finde es schwierig die Qualität eines Marken- oder eines No-Name-Produkts, das ich noch nicht kenne, zu beurteilen. Das kann ich erst, wenn ich es längere Zeit gebraucht habe. Manchmal habe ich Glück und ein Discounter-Mixer hält mehr als zehn Jahre, manchmal habe ich Pech und Markenküchengerät streckt nach kurzer Zeit seine Fühler.


    Ich bin der Meinung, daß ein Markenname nicht unbedingt mit toller Qualität gleichzusetzen ist und ein No-Name nicht automatisch mit Schrott. Es gibt gut und schlecht bei beiden. Es wär' einfach schön, wenn's ich's schon vor dem Kauf wüßte, ob's mir taugt, so wie ich mir das vorstelle.


    Im Großen und Ganzen nutze ich den Großteil meiner Gerätschaften über die vorgesehene Nutzungsdauer hinaus, was natürlich Pflege, Wartung und ggfs. Reparaturen voraussetzt, die nur dann Sinn haben, wenn das Teil eine gewisse Qualität hat oder ich sehr daran hänge.


    Meine Nähmaschinen sind 34 (Marke) und 53 Jahre (Handelsmarke) alt, mein Auto wird dieses Jahr 34, meine Motorräder sind 41, 37 und 27 Jahre (alles Japaner) alt. Klar, das muß man mögen.

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