Beiträge von nadine_strickfrau

    Gibt es im PE Design Next die Möglichkeit ein Motiv mit Kreuzstich händisch zu digitalisieren oder geht das nur über diesen Kreuzstich-Assistenten? Im Assistenten kann man zwar auch die Stiche per Hand setzen, aber wenn ich dort einmal auf den Beenden-Button geklickt habe, kann ich keine Korrekturen mehr vornehmen. Oder übersehe ich da irgendwo eine Funktion?


    Und kann jemand berichten, wie das bei der Pfaff-Software funktioniert?

    Was muss ich im PE Design Next einstellen, damit ich das Muster in einen Zustand bekomme, dass es jemand anders nicht einfach so bearbeiten kann (ohne vorher in Stiche umzuwandeln). Ich möchte meine Datei an eine andere Person weitergeben, aber nicht, dass diese daran Änderungen vornehmen kann. Letztendlich soll die Datei so aussehen, wie eine Kauf-Datei - da kann man die Flächen ja auch nie einzeln anwählen, sondern muss erstmal in Stiche umwandeln (wodurch Stickattribute z. T. verloren gehen), dann die Gruppe auflösen etc.

    Da löst sich kein Knötchen auf - die stechen so oft hin und her. Und wenn, bräuchtest Du doch nur den Oberfaden aufschneiden und unten nicht.
    Aber Du kannst die Knötchen doch auch zusammen rücken, das zeigt das Bild. Einfach mal ausprobieren und 2 sec. Probesticken :) Auf dem Vorschaubild wirkt vieles anders als beim gestickten Muster.
    Das Bild ist vom kl. Motifstich (060?)


    Grüßle
    Liane


    Getestet und für gut befunden. :)


    Danke!

    Ich hatte dich erst so verstanden, dass du den Motifstich auf die Flächenfüllung anwendest (und nicht auf die Umrandung). Daher kam dann auch meine Frage. :)


    Und du hast recht - wenn jeder Endpunkt geschnitten werden würde, entsteht ein absolutes Faden-Wirrwarr auf der Unterseite. Habe ich schon so versucht. :)
    Ich störe mich ein bisschen an der Verbindungslinie zwischen den Knubbels, aber ich denke, dass ich damit leben muss. Auch wenn ich den Motifstich anwende, kann ich die Fäden dazwischen ja nicht einfach abschneiden, oder? Die werden ja dann nicht verstochen und demnach würde das Muster auseinander gehen.

    Danke für die Angabe zu den Motifstichen. Ich teste mich dort nochmal durch.


    Und zur einheitlichen Software: Ich weiß nicht, ob man besser fahren würde, wenn man eine maschinenhersteller-unabhängige Software benutzen würde - z. B. Wilcom Embroidery Studio oder Wings. Die sind halt nur sehr viel teurer. :(


    Edit: Liane, kannst du mir nochmal mit den Motifstichen auf die Sprünge helfen? Ich habe dich richtig verstanden, dass du den Motifstich059 jetzt immer jeweils auf die türkisen Kreise anwenden würdest? Ich weiß nicht, was ich bei den Attributen einstellen muss, damit das dann auch ordentlich aussieht. Wenn ich mit dem dem Kreiswerkzeug den Kreis zeichne und dann für die Füllung den Motif059 auswähle, die Größe des Motives einstelle, sodass wirklich nur eines der Motivesegmente mittig in meinem Kreis liegt (das Motiv besteht ja eigentlich aus mehreren Kreisen, die zusammenhängen - ich will ja aber nur einen davon), dann habe ich zusätzlich immer noch die Verbindungslinien zum nächsten Segment mit drin und das sieht doof aus. Gibts da einen Trick?

    Wie man an dem Thread, den ich vor ein paar Tagen aufgemacht habe, erkennen kann, entstehen bei der Umwandlung schon Probleme. So kann es vorkommen, dass im Zuge der Konvertierung von .pes in .vp3 aus Sprungstichen Geradstiche werden. Das fällt am Bildschirm nur auf, wenn man ganz genau hinschaut. Beim Sticken hat man dann aber Fäden, die nicht ordentlich verstochen werden und die man deswegen auch nicht abschneiden kann.

    Wie groß ist denn das Muster, z. B. Durchmesser des zu bildenden Kreises mit den Punkten und Höhe des abgebildeten Buchstaben?
    Worauf stickst Du? Der Stoff sieht sehr grobmaschig aus.
    Bist Du mit der Darstellung der Beere selbst zufrieden?


    Wie hast Du denn das gestickte Muster in VP3 konvertiert?


    Die Stickerei wird mit der Zeit auf gehen, wenn keine Vernähstiche am Ende und Anfang des nächsten Musters gemacht sind. Das würde ich nicht riskieren. Ich habe das kürzlich leider erfahren müssen mit einem Freebie, sehr schön und auch gut digitalisiert. Diese Details habe ich damals noch nicht beachtet.


    Also, der Durchmesser des Kreises ist ca. 6 cm, das "k" ist ca. 3,5 cm hoch. Der Stoff sieht grobmaschiger aus, als er wirklich ist - ist einfach sehr stark vergrößert (der Stoff ist dieser einfache BW-Stoff von Ikea, Ditte nennt der sich oder so).
    Konvertiert habe ich jetzt mit Premiere+ Embroidery Intro. Die Software war bei meiner Maschine dabei. Ich könnte es aber auch mit Bernina Artlink konvertieren oder mit Wilcom TrueSizer. Das Ergebnis ist immer das gleiche. :)


    Und weil du gefragt hattest, ob ich mit der Darstellung der Beere zufrieden bin: Ich finde die Formen sind eigentlich ganz gut umgesetzt, aber wie die Flächen gefüllt wurden, gefällt mir noch nicht so richtig. Mir ist das alles noch zu unregelmäßig, aber wahrscheinlich liegt das noch an den Stickeinstellungen (hoffe ich).



    Ich wüsste jetzt gerade spontan nicht, welchen von den Motifstichen ich hierfür benutzen soll. In einem anderen Thread hattest du mal was von einem Stich geschrieben, der aus "Kügelchen" besteht, aber ich weiß partout nicht, welchen du damit meinst :). Und welcher ist der Candlewicking Stitch? Ist der beim Programm dabei (Sorry, falls das eine doofe Frage sein sollte.)?
    Die E-/A-Punkte nochmal anzupassen, sollte jetzt nicht das große Problem sein, wenns dann wirklich besser aussieht.
    An meiner Maschine kann ich leider nichts mehr einstellen. Das müsste ich dann schon in der Software machen. Gleichzeitig interessiert es meine Maschine aber so gar nicht, welchen maschinenspezifischen Einstellungen ich im PE Design Next treffe (z. B. ob ich dieses Scherensymbol aktiviere oder nicht).

    Eine andere - etwas umständlichere - Methode wäre es, wenn Du für jedes Objekt (also, dem Teil vor und dem Teil nach dem Sprungstich) eine Farbe zuweist. Also nicht verschiedene, sondern immer die gleiche Farbe. Vielleicht haben die Programme zum konvertieren ja auch Farbsortierung dabei, so daß die Maschine nicht jedesmal stehen bleibt und eine neue Farbe verlangt.


    Die Idee hatte ich auch schon und werde ich wohl auch nochmal versuchen.


    Hier ist das Ergebnis des ersten Probestickens:
    IMG_20170126_182304.jpg


    Es ist ein Zwischending geworden, zwischen Geradstich und Sprungstich. Zwischending, deshalb, weil es sich schon wie ein Sprungstich spannt, aber von meiner Maschine nicht als solcher erkannt wird, d. h. sie hält nicht an zum Abschneiden des Fadens, wie sie es sonst bei Sprungstichen macht. Zwischen den blauen Beeren (also da wo der Stich höchstens 1 mm lang ist), fällt der Faden gar nicht auf. Liegt aber vielleicht auch an der Farbe. Unten links habe ich einen Stich mal durchtrennt und es sieht jetzt erstmal nicht so aus, als ob die Stickerei dadurch aufgeht.


    Habt ihr vielleicht noch einen Tipp für mich, welchen Stich ich im PE Design Next einstellen sollte, damit die hellblauen Punkte außen herum auch wirklich rund sind? Und irgendwie scheint mir der Stoff (vor allem bei der rosa Fläche) zu sehr durch oder ist das der Unterfaden? Sollte ich da vielleicht noch Unternähen einstellen oder eher nur was an der Oberfadenspannung ändern?


    Bei den Buchstaben hier sieht es ja eher nach Unterfaden als nach Stoff aus (ist hier mit Füllstichen gestickt, ich werde das nochmal mit einem Satinstich versuchen):
    IMG_20170126_183551.jpg

    Probiers mal mit .Vip oder .Hus, wenn Deine Maschine diese Formate lesen kann, was ich vermute, weil es ja eine Pfaff ist.


    Meine Maschine kann leider nur .vp3 lesen.




    Ja, also dass es im Next Sprungstiche sind, ist ja klar :). Dass ich bei den Design-Einstellungen die Ausgabe die Sprungstichlänge zum Garnschneiden einstellen kann, ist mir auch bekannt. Ich denke, dass das Problem aber nicht im Next liegt, sondern bei der Konvertierungs-Software. Es wäre auch alles kein Problem, wenn ich aus dem Next in .vp3 konvertieren könnte, aber dieses importieren in ein anderes (abgespecktes) Programm führt zu dem Fehler. Wie geschrieben, vermute ich, dass bei den Programmen irgendeine Import-Einstellung hinterlegt ist, die dann zu den Geradstichen führt. Ich werds morgen mal probesticken, aber ich hab wenig Hoffnung, dass die Maschine an den Stellen Sprungstiche stickt.


    Vielleicht liest das hier ja noch jemand, der Stickdateien verkauft :). Man kann doch nicht von allen Programmen die Vollversion besitzen, nur um Stickdateien in allen gängigen Formaten erzeugen zu können.

    Ich bin es schon wieder (hoffentlich nerve ich euch nicht schon :rolleyes: ).


    Folgendes Problem:
    Ich arbeite mit PE Design Next und sticke mit einer Pfaff creative 1.5. Die Maschine kann nur vp3-Dateien lesen. PE Design Next kann aber keine vp3-Dateien erzeugen. Ich muss also die pes-Datei, die mir PE Design ausspuckt, irgendwie in vp3 konvertieren. Das habe ich jetzt mit 4 unterschiedlichen Programmen versucht (OESD.ARTsizer, Bernina ArtLink, Wilcom TrueSizer, Pfaff Premiere+ Embroidery Intro) und das Ergebnis ist immer das gleiche - sehr kurze Sprungstiche werden beim Import in Geradstiche umgewandelt. Da es sich bei den genannten Programmen ja wirklich nur um sehr abgespeckte Software-Versionen handelt, habe ich dort auch nicht die Möglichkeit das anzupassen. Es muss irgendwie an den Import-Algorithmen liegen, die ich natürlich auch nicht ändern kann (ist nur eine Vermutung, weil es im PE Design Next ja für DST-Dateien auch Einstellungen gibt, dass Sprungstiche unter einer bestimmten Stichanzahl in Geradstiche umgewandelt werden).


    Hier mal noch ein paar Screenshots, die verdeutlichen sollen, was ich meine:


    1. Stichansicht PE Design Next
    PE_SA.jpg


    2. Realistische Ansicht PE Design Next
    PE_RA.jpg


    3. Stichansicht Bernina ArtLink
    Artlink_SA.jpg


    4. Realistische Ansicht Bernina ArtLink
    Artlink_RA.jpg


    Was mach ich denn jetzt? :( Die Geradstiche kann ich doch nachträglich wahrscheinlich nicht einfach abschneiden, ohne dass die komplette Stickerei aufgeht, oder? Soll ich die E-/A-Punkte verändern, damit die Sprungstiche länger sind? Ich hatte die E-/A-Punkte jetzt eigentlich alle so gesetzt, dass die Sprungstiche möglichst kurz sind. Allerdings wird das mit dem Verlängern der Sprungstiche an so einer Stelle hier dann echt blöd:


    blöd.jpg


    Da müsste der Sprungstich wahrscheinlich von der ganz linken Kante des Kreises bis zur ganz rechten Kante des danebenliegenden Kreises gehen, damit er auch als solcher erkannt wird.


    Und was mir auch Sorgen macht: Was passiert denn, wenn ich die Datei jetzt an meine Bedürfnisse anpasse, sie dann viell. auch mal an jemand anderen weitergebe, der sie dann umspeichert und das gleiche Problem dadurch erneut auftritt. Wie machen das denn die Leute, die Stickdateien verkaufen oder Anderen kostenlos zum Download zur Verfügung stellen?




    Tante Edit ist während des Schreibens mal auf die Idee gekommen, die Abstände zwischen den Objekten zu messen :). Die sind nicht größer als 2 mm. Fällt der Geradstich dazwischen dann eventl. gar nicht auf und ich bin einfach zu pingelig?

    Eine Frage an alle, die in PE Design Next ihre Stickmuster händisch digitalisieren und auch mal die E-/A-Punkte anpassen:
    Gibt es einen "Vorteil", wenn die E-/A-Punkte an der gleichen Stelle sind? Wenn das Programm die automatisch setzt, liegen Ein- und Ausstieg ja häufig auf dem gleichen Punkt. Ich frage mich, warum das als "optimiert" gilt.

    Ich habe direkt nach Absenden des Beitrages gemerkt, dass ich im Titel vergessen habe den richtigen Software-Namen anzugeben. :)


    Ich vermute mal, dass es auch nicht möglich ist Flächen, die mit HSM gezeichnet wurden, zu teilen? Also, in meinem Beispiel z. B. das "l" vom "a" und vom "c" zu trennen, sodass es im Stickfolge-Fenster dann 3 Objekte sind?


    Danke für den Tipp mir mal ein fertiges Alphabet anzuschauen. Habe ich gleich gemacht (also im Sticksimulator) und oft werden dann diese Bereich einfach doppelt überstickt. Kann mir gerade nicht vorstellen, dass das letztendlich gut aussieht, aber ich werds mal Probesticken.

    Ich bin Lianes Tipp gefolgt :) und digitalisiere meine Motive nun händisch (mit PE Design Next). Dabei haben sich jetzt 2 Fragen ergeben:


    1.
    Ist es möglich im L&E einzelne Formen miteinander zu verbinden, sodass bei der Stickreihenfolge quasi nur noch ein Objekt zu sehen ist. Mir geht es hierbei um so etwas:


    Unbenannt.jpg


    Ich habe sozusagen zuerst das "b" gezeichnet und dann halt kurz abgesetzt, bevor ich mit dem "l" weitergemacht habe. Erst dachte ich, man könnte hierfür die Zusammenfügen-Funktion verwenden, aber die ist ausgegraut.

    2.
    Mir fehlt das Gefühl, wie man Übergang gut gestaltet - also da wo sich Flächen mit unterschiedlichen Stickrichtungen treffen, z. B. wie hier bei meinem "l" oder dem "a":


    Unbenannt1.jpg


    Hat einer von euch da einen Tipp, wie man das am besten macht, sodass es nach dem Sticken auch sauber aussieht?

    Steht eigentlich irgendwo was im Anleitungsbuch über "in Stiche umwandeln"? Ich wundere mich nämlich, wenn man das sooo hartnäckig verwenden will :))


    Ja, auf Seite 66. :D



    Vielleicht denken ja viele: lieber dichter als zu licht und erhöhen deswegen die Stichdichte. Was passiert denn, wenn die Stickdichte zu hoch ist? Verzieht sich dann der Stoff zu sehr?

    Mit diesem Thema habe ich mich in den letzten Tagen auch beschäftigt. Mithilfe von Videos in YouTube fand ich die Lösung. Ein Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=iuzPaVhpD0Q. In Englisch findest Du noch viele.


    Danke Liane, dass Du so viel zu den einzelnen Punkten berichtet hast, sehr hilfreich.


    Danke für den Link. Ich habe mir in den letzten Tag so viele Youtube-Videos angeschaut, aber die Lösung habe ich darin nie gefunden. Rein interessehalber werde ich mir das von dir verlinkte aber auch nochmal zu Gemüte führen.

    Liane, ich danke dir ganz sehr! Deine Antwort hat zu einem Aha-Effekt in meinem Gehirn geführt. :D


    2 (oder 3) Fragen habe ich trotzdem noch.


    1.

    Oh weh, das muss ich jetzt kopieren, damit ich überhaupt antworten kann. Im Übrigen habe ich erstmal gedacht, WO ist denn das Muster versteckt :))) Und womit arbeitest Du? Mit einer Maus?


    Falls du damit meinst, dass das Motiv sehr klein ist. Ich habe es absichtlich ganz klein skaliert, da ich mir das Motiv selber ausgedacht habe und manche Leute auf komische Ideen kommen... Also z. B. Designs von anderen einfach kopieren usw. Das solltest du jetzt aber nicht auf dich beziehen :). Und die Frage nach der Maus ist eine Fun-Frage oder ernst gemeint :)? Falls ernst gemeint: Ja, ich arbeite mit einer Maus und manchmal auch mit einem Grafiktablet.


    2.
    Du schlägst mir vor, die Schrift z. B. auch mit dem HSM/Blöcken zu digitalisieren. Wenn ich alles richtig verstanden habe, müsste ich dann aber extra noch die Kontur zeichnen. Richtig? Und kann ich, wenn ich mit HSM/Blöcken digitalisiere überhaupt irgendwie die Richtung beeinflussen? Oder geht das dann erst in der 10er Version?


    3.
    Zu deinem Adler-Bild:
    Löschst du damit nicht nur Eckpunkte deiner Kontur, aber keine Stiche? Und wenn ich nur einen Eckpunkt lösche, fällt dann trotzdem dieser Geradstich weg, den mir das Programm beim automatischen Digitalisieren eingebaut hat?


    Hier nochmal ein Bild, wo der Geradstich zu sehen ist mit angewählter Kontur:
    1.jpg


    Und hier ein Bild nachdem ich die Fläche in Stiche umgewandelt hatte, um halt den entsprechenden Stich zu löschen, der für die Verbindung sorgt:
    2.jpg





    Tante Edit meint: Versuch macht klug. Ich kann den Verbindungsstich tatsächlich über das Löschen eines Punktes in der Kontur entfernen. Darauf wäre ich selber nicht gekommen. Ich dachte man müsste immer über die Umwandlung in Stiche gehen.

    Danke für deine ausführliche Antwort!
    Ich schreibe gleich erstmal was zu deiner letzten Frage: Ich muss mein Muster nicht unbedingt in Stiche umwandeln. Ich mache das nur, weil ich nicht weiß, wie ich sonst einige falsch gesetzte Stiche löschen kann. Wie würdest du das denn jetzt bei dem Adler machen, also wie würdest du z. B. die überlappenden Stiche an der Brust löschen ohne das Muster in Stiche umzuwandeln?


    Und nun noch zu meinem Motiv.


    hobbyschneiderin.de/attachment/44082/


    Meiner Meinung nach, ist es nicht möglich, dieses mit den Werkzeugen die PE Design liefert, händisch zu digitalisieren. Die Buchstaben habe ich (noch so ganz old-school) mit Stift und Papier geschrieben, dann eingescannt und in Adobe Illustrator nachbearbeitet. Was ich damit sagen will: Ich bin nicht ganz unbedarft was Grafikprogramme angeht und ich habe mir bei jeder Linie was gedacht und deswegen sollen die Linien am Ende dann auch annähernd so aussehen, wie in der Vektor-Datei :). Wenn ich das jetzt versuche (z. B. mit dem halbautomatischen Bereich- oder Linienwerkzeug) nachzuzeichnen, bekomme ich wahrscheinlich ein sehr ungenaues Ergebnis, was nicht wirklich etwas mit meiner Grafik zu tun hat. Oder unterschätze ich da die Werkzeuge in PE Design?


    Die Stiche, die ich löschen wollte, lagen zwischen den Kreisen bei der Blaubeere. Da hatte das Programm an einigen Stellen Geradstiche eingebaut (keine Sprungstiche), die ich so nicht wollte.


    Ich habe die Muster-importieren-Funktion genommen (das Ergebnis ist besser als, wenn ich über automatisches Sticken gehe) und danach das Muster nachbearbeitet (Satinstiche in Füllstiche getauscht, Stickattribute angepasst etc.). Beim Muster importieren erkennt er auch, ob die Fläche in der Vektordatei eine Kontur hatte (und definiert die dann auch als Kontur). Ich hatte jetzt nur erstmal alle Konturen ausgestellt, weil ich nicht wusste, ob ich lieber mit Kontur oder ohne sticken will (wenn dann eh nur mit Geradstich - braucht man das bei jeder Stickdatei? Wird das unsauber, wenn man die Kontur einfach weglässt?). Nur wenn ich die Flächen einmal als Block umgewandelt habe, kann ich halt nie mehr wieder eine Kontur hinzufügen (oder ich weiß einfach nicht wie es geht).


    Vielleicht habe ich auch einfach noch nicht verstanden, wie ich ein Motiv händisch digitalisiere. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich dann einfach das Linien- oder Bereichswerkzeug nehme oder diese Blöcke. Nur dann kann ich ja auch nur einzelne Stiche löschen, wenn ich das Muster in Stiche umwandle. Oder gehst du jetzt davon aus, dass es beim händisch digitalisieren einfach nicht passiert, dass man Stiche löschen will? Und wenn ich das Blockwerkzeug zum händisch digitalisieren verwende, dann habe ich ja immer das Problem, dass ich da die Richtung der Stiche nicht einstellen kann und im Menü das Fenster für die Kontur nicht angezeigt wird. Oder ist es so gedacht, das man die Kontur einfach extra zeichnet mit dem Geradstich? Oder ist die Kontur beim Blockwerkzeug dann immer gesetzt und ich kann die gar nicht ausstellen? Wo wir wieder bei der Fragen wären, ob eine Kontur immer notwendig ist :). Die Blockwerkzeuge laufen unter manuelles Sticken und sind aber irgendwie viel weniger manuell als wenn ich ein einfaches Rechteck zeichne (weil es halt viel weniger Einstellungsmöglichkeiten gibt). Wahrscheinlich habe ich die Vorteile des Blockwerkzeuges einfach (noch) nicht erkannt.


    Sorry für diesen überlangen Post!

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