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Posts by Tanja711

    Zu heiß zum covern? Bei uns hatte es gestern 36 Grad.

    Nach dem ersten Erfolg mit dem Bandeinfasser hat nichts mehr geklappt. Ich hab nur neue Farben eingefädelt, plötzlich rutsche erst das Band weg, dann Fadenriss. Dadurch Greifer ausgefädelt. Und da ich den Einfasser nicht einfach wegklappen konnte (die Stellung war ja perfekt), war ich dann doch etwas genervt.

    Mit anderen Schrauben bekomm ich ihn vielleicht besser hin, daher habe ich das Projekt universeller Einfasser vertagt und das Shirt mit der weiter oben gezeigten Technik fertig genäht. Und ich kauf nie mehr einen Stoff mit solchen Plastiktupfen.

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    Das hat dann auch wieder gut geklappt. Ebenso der Saum, noch ohne Saumführung (ich hatte keinen Bock mehr auf Zubehör).

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    So, jetzt ist erst mal wieder zuschneiden angesagt. Irgendwelche Wünsche, was dabei sein soll?

    Mensch, das mit dem Klebevlies ist ne gute Idee. Das werd ich beim nächsten Teil gleich mal testen, danke.

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    So sieht der Kreisnäher alleine aus, wie ich ihn meist benutze.

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    Es geht aber auch andersrum.

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    Der Stoff wird auf den Dorn gesteckt, dieser wird mit einer Kappe abgedeckt (ja, das sollte man machen, das tut weh).

    Der Dorn ist dann in verschiedenen Positionen verschiebbar.

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    Grad teste ich verschiedene Zierstiche als Halbkreise.

    Ich weiss ja nicht, was du als dick bezeichnest. Ich bin da rigoros, was unter den Nähfuss passt, wird auch probiert. Man kann sich ja auch rantasten, von einer Lage auf die andere wird es schon keinen Totalschaden geben. Wenn wir von haushaltsüblichen Stoffen ausgehen. Gürtelleder sollte man erst mal testen. Ich würde eine Maschine, die als Quilter bezeichnet wird, aber nicht mit Leder quälen.

    Meine 750 hat nicht immer gemacht, was ich wollte, aber dick war kein Problem.

    Probiers doch einfach mal aus.

    Abgesehen von der Aggressivität von WD40 würde ich an einer Maschine NIE sprühen. Nicht mal mit Luft. Egal, was in der Maschine ist, danach ist es noch weiter drin.

    Für meine Overlock und Cover nehm ich normales Nähmaschinenöl aus dem Punktöler (die mitgelieferten Flaschen sind grausig) und für meine Bernina den enthaltenen Stift mit dem passenden Öl. Was auch immer das ist, aber da soll nur das verwendet werden.

    Wenn du uns verrätst, welches Modell du ölen willst, können wir dir vielleicht noch besser helfen.

    Die Größe wird nicht das Problem sein, sondern die Rückseite. Es sollte nämlich Vlies verwendet werden und bei meinen großen Quilts will ich ja eine schöne Rückseite. Auswaschbares Vlies ist nicht so stabil wie Abreißvlies. Aber Abreißvlies muss ja auch wieder weg, da zupft man ja Jahre. Daher werde ich mit dem Kreisnäher nur quilten, wenn man die Rückseite später nicht mehr sieht.

    Aber mei, was solls, man kann nicht alles haben. Für mich sind die Kreise beim Quilten ein Zusatznutzen zu den Zierstichen mit dem Kreisnäher und da passt es mir.

    Dass du auch nach der Janome schauen kannst, wurde ja schon geschrieben. Die 6700 ist eine tolle Maschine. Aber das kann ich nicht ganz so stehen lassen:


    Ich meinte dann nur, nein, das sind sie nicht und sagte ihm dann halt, nähen zu langsam, zu bevormundend - was als sehr benutzerfreundlich beschrieben wird und viele sicher auch so empfinden, mich nervt das gewaltig. Und sie haben nicht die Durchschlagkraft, die ich mir wünsche.


    1000 Stiche pro Minute reichen dir nicht? Dann solltest du dir auch die HD9 anschauen, die schafft 1600 Stiche, aber halt nur Geradeaus.

    Bervormundend sind sie auch nicht. Die Werkseinstellung ist vielleicht nicht jedem seins, aber man muss sie ja nur umprogrammieren.

    Durchschlagkraft finde ich unpassend, Durchstichskraft trifft es eher. Denn die Nadel muss nicht nur durch den Stoff, sondern auch noch einen Stich bilden und das schaffen ab einer gewissen Dicke nicht alle Maschinen. Ich hab nun schon einige getestet (auch welche, die mit hoher Durchstichskraft beworben werden), aber an meine Bernina kommt keine ran. (und nein, ich bin nicht dieser Bernina-Typ, der Bernina über alles stellt).

    Kein Wunder ;)

    Juki hat früher die L220 für Bernina gebaut. Die L220 und die MCS 1500 sind somit baugleich. Die MCS 1800 ist (für mich) auch nahezu identisch, bis auf die neuen Farben und den mitgelieferten Säumer. Ob konstruktionstechnisch was geändert wurde, ist mir noch nicht bekannt.

    Übrigens dachte ich, Kreisnäher ist Kreisnäher. Aber dem ist nicht so. Meine ersten Kreise hab ich mit dem Husqvarna Zirkellineal genäht. Ging schon gut. Aber mit dem Bernina Kreisnäher gehts noch besser, da der Dorn am Kreisnäher fest montiert ist. Zudem schafft er kleinere Kreise (4,5 statt 6) und kann auch noch beidseitig montiert werden.

    Ich sags ja immer, entweder günstig und mitdenken, oder teuer und draufloscovern. Wobei ich bei meiner 3550 eigentlich auch fast immer einfach losnähe. Ich hab mich einmal lange dran gesetzt und alles mal durchprobiert, dabei kam eine Standardeinstellung raus und auf der steht sie jetzt eigentlich fast immer.

    Andererseits verstehe ich nicht, warum man bei der Janome immer damit lebt, wenn sie Fehlstiche produziert, vor allem, wenn die ohne Erkennbaren Grund mittendrin auftauchen (wobe ich da immer an Fehler im Garn denke).


    Die Juki ist bis jetzt sehr genügsam, hab ich ja schon erwähnt. Ich würde sagen, da kann man auch einfach drauflos nähen. Wenn man nur säumen will.

    Für mich war es halt grad wieder nervig, weil ich einfassen wollte.

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    Ich habe universelle Einfasser, die passen an die Janome und an die Brother. Sie an die Juki zu bekommen, ist mühsam. Ich muss mal schauen, ob ich eine Montageplatte her bekomme. Die Bohrungen sind zu weit hinten und dann sind die Gewinde auch noch kleiner als die, die meine anderen Maschinen haben. Wie gesagt, sowas nervt mich dann.

    Als ich aber endlich eine Konstruktion dran hatte, hat sie aufs erste Mal anstandslos eingefasst. Und das, obwohl es ein mit glänzenden Plastiktupfen verzierter Viskosejersey ist, den ich auch noch im FL zugeschnitten hatte. Hat mich dann wieder positiv gestimmt und ich mach mich mal an das nächste Shirt.

    Letzte Woche saß ich da und hab nach runden Rulern gegoogelt. Ich mag Kreise. Aber die passenden Ruler zu finden ist gar nicht so einfach. Oder besser gesagt, kostspielig. Gut, dass ich ne Weile überlegt hab, denn nach dem letzten Dreh hab ich den Kreisnäher mit nach Hause genommen. Und beim Ausprobieren kam mir die Idee, es einfach mal an einem Quilt zu versuchen.

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    Und siehe da, der kleinste Radius ist so groß wie mein bisher größter runder Ruler. 4, 5 cm im Durchmesser.


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    Also hab ich ein bisschen im Kreis quilten geübt. Mittlerweile hab ich den Obertransportfuß dran, das klappt noch besser.

    Umfädeln war kein Problem. Und nein, ich hab nicht angeknotet ;) Obwohl ich beim Greiferfaden schon drüber nachgedacht hatte. Das geht bei der Juki ja so ganz anders als bei den mir bekannten Maschinen. Aber mit Hilfe der Anleitung hat es aufs erste Mal geklappt.

    Juki-MCS1800-schmale Covernaht.jpg

    Hier seht ihr die Versäuberung des rückwärtigen Ausschnitts. Ich habe mit der Ovi einen Streifen angenäht, nach innen umgeschlagen und darüber gecovert.

    Es gibt Maschinen, um die macht man gerne einen Bogen. Mir geht es so mit den Juki Covermaschinen. Sie sind für mich einfach anders. Angefangen mit der Janome 2000 Cover Pro über die Brother CV 3550 ist sie für mich einfach wie Neuland.

    Alleine schon durch die andere Bauform und die außen liegende Fadenspannung.
    Unsere erste Begegnung, damals noch das Vorgängermodell MCS 1500 fand auf einer Nähparty start, als ich ganz frisch eingestellt war. Also gleich Arbeiten unter Druck und das an einer fremden Maschine. Allerdings bin ich da rigoros ehrlich und habe bei Fragen zu dieser Maschine an meine Kollegin verwiesen.

    Da es nun eine neue Juki Cover gibt, ist es an der Zeit, sich intensiv damit zu beschäftigen. Und ich will natürlich wissen, ob mir was entgeht ;)

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    Also hab ich meine Restekiste durchwühlt und erst mal nur drauf los gecovert. Praktischerweise sind die Cover ja immer eingefädelt, wenn sie kommen. Denn die Juki wird so ganz anders eingefädelt als meine.

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    Positiv ist mir gleich mal der Ausgleichsfuß aufgefallen. Covern auf Overlocknähten ist ein Kinderspiel, selbst ohne Klarsichtfuß. Sie näht auch schön von der Stoffkante an. Der wenige Platz ist aber trotzdem sehr ungewohnt für mich, ebenso der Nähfußlüfter hinten, den ich mit der linken Hand bedienen muss.


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    Ich starte immer mit vier verschiedenen Farben, um schneller rauszufinden, wo Probleme sind. Hier fand ich es seltsam, dass die Schlaufen der Nadelfäden schwungweise größer wurden. Erst dachte ich, es kommt vom Anhalten, dann sah ich das:

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    Tja, wenn man beim Einfädeln halt eine Stelle auslässt, darf man sich auch nicht beschweren, wenn es nicht hundertpro wird. Aber immerhin hat das nie für eine Fehlstich gesorgt.

    Sie hat anstandslos das wohl über 20 Jahre alte Saba vernäht und ein mangelhaftes Trojalock war auch dabei. Ich fädel jetzt mal auf meine Standardgarne um und werde erst mal einen ganz normalen Saum covern. Langweilig, aber dafür ist sie ja nun mal da.


    Alle Infos über die MCS 1800 findet ihr auch hier im Lexikon.

    Tja, was soll ich sagen? Die Kirei ist im Moment nicht in einem Zustand, in dem man sie jemandem wie mir mitgeben kann. Da muss Juki erst noch ran. Für Pedanten und Geräuschneurotiker wie mich ist sie so einfach nicht geeignet. Ich finds schade, hier liegen einige Rulerworkprojekte rum, die hätte ich gern mit der Kirei gemacht.

    Aber es ist nicht so, dass ich nicht doch eine Kirei mitgenommen hätte ;)

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    Overlock und Cover heißen jetzt auch Kirei. Ich bin dann mal wieder covern.

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