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Beiträge von Aline

    Nö.

    Das liegt nicht an Dir, sondern an der Medienvielfalt und der nicht vorhandenen Fachkenntnis-Kontrolle vorab, ehe wer irgendetwas irgendwo erzählt oder zeigt.


    Manches beim Schneidern erklärt sich durch Mathe - Geometrie. Kreisradien, wo wir hier bei Halsausschnitten sind.

    Aber auch "halbe Füßchenbreite" ist kein feststehendes maß: Halbes Füßchen breit bei 'ner 5 mm Stichbreite ist was anderes, als halbes Füßchen breit bei 9 mm Stichbreite. Und beim schmalen Profigradstichfüßchen ist halbes Füßchen noch ein anderes Maß...


    Manches kommt durch Übersetzungs"fehler" - grade bei Fachbegriffen kann der grundsätzlich richtige Begriff völlig daneben sein. (Außerdem gibt's manchmal für ein und diesselbe Sache regional sehr unterschiedliche Fachbegriffe. Es braucht also nicht mal die Übersetzung aus dem englischen, französischem, spanischen, um im Deutschen bei was anderem zu landen.

    *grins* Amerikanisch kennt andere Fachtermini als britisch. Auch das kann dann bei der Übertragung in's Deutsche nette Effekte haben...

    Bei europäischem vs. südamerikanischem Spanisch gibt's solche Stolperstellen ebenso.)


    Bei den diversen Einlagen und stabilisierenden Vliesbändern... erstens sind die Freudenberg Vlieseline-Namen nur für die Freudenberg Vlieseline-Produkte gültig, und auch da... hat Freudenberg durchaus Artikel schon umbenannt.

    Und niemand zwingt einen, ein Produkt so zu verwenden, wie der Hersteller sich das mal gedacht hat.

    (Ebenso darf jeder mit den Produktnamen durcheinandergeraten. Zumal wenn sich die Produkte und Einsatzzwecke so ähneln.)


    Und für ettliches... braucht es halt langjährige Erfahrung. Die erarbeitet sich in den meisten Fällen im Lauf der Zeit - dummerweise darf jeder zu jedem Zeitpunkt "So mach ich das"-Videos auf YT z.B. hochladen. Und je nach Anspruch an's Ergebnis und eigener Erfahrung... sind die Zuschauer dann begeistert oder nicht. (Bei den Videos kommt manchmal dazu, das es für die bessere Sichtbarkeit vorteilhaft scheint, in weniger perfekt zu arbeiten - filmen, wo die Nähma grad arbeitet, ist nicht einfach.)




    Oh, und der "Krageneinsatz" im 2. verlinkten Video:

    Die Dame näht ja einen weißen Einsatz, den sie dann in den Ausschnitt des blauen Shirts setzt - das war, was ich hier gemeint hab.

    (Mea culpa - ich hab einen, wie ich dachte, allgemeinverständlichen Nichtfachausdruck benützt, der mir hier passend schien.

    Der Dich anscheinend direkt in die nächste Google-und-Grübel-Runde gestürzt hat.

    'tschulligung dafür.)

    Reality hat hier in diesem Strang genau 1 Beitrag geschrieben.

    (No.13)

    Darin sind 2 Links.

    Und auf den Inhalt dieser beiden Links bezieh ich mich.


    Wir haben da schon dieselben Videos gesehen.

    Ich halte die Idee aus Video 1 - die, wo Deine Fotos in Beitrag 29 zu passen - eben für Verzugsfaltengarantierend. Passform-schädlich, Sitz ruinierend, Falten produzierend - aber dafür extremst einfach umzusetzen.

    Kann Deine Maschine Punktvernähen? Auch am Nahtanfang? Nutzen!


    Kein Punktvernähen, aber ziemlich nahe dran: Mit ganz nach links gestellter Nadel 3 kurze Geradstiche (1,5 in der Stichlänge) vor und zurück und dann erst den Overlock-Stich.


    Oder anfangs und am Ende der Naht die Fäden etwas länger lassen und händisch verknoten.


    Wird über die Stelle später noch drüber genäht oder verschwindet sie später, weil da z.B. der Bund angesetzt wird?

    Stückchen Faden einfach stehen lassen. Den Rest der Sicherung macht dann der spätere Nähschritt..

    Fadenspannung etwas - etwas, nicht viel - lockerer.

    Der rechte Einstich liegt direkt an der Kante bzw. 1 Faden daneben im Leeren - mittig unter'm Füßchen ausrichten des Stoffs schafft das nur, wenn der Zickzack auch exakt mittig von der Maschine produziert wird.

    (Je nach dem, wieviele Nadelpositionen die Maschine kann, kann es sein, das sie eh nur in halb-linker bis linker Position zickzack. Nadel nach rechts außen kann nicht jede Nähma...)


    Der Zickzack zum Versäubern darf aber auch komplett auf der NZ liegen...

    Zu 1. Die Untersteppnaht muss dichter an die eigentliche Naht - so auf 2 mm. Du hast da so ungefähr 5?


    zu 2. Nennt man Learning-by-doing. ist höchst effektiv (und enthält meist ärgerliche Faktoren.)


    zu 3 & 4. Die Spitze vom V ist auch mit Schnittmuster nie einfach.

    Das V wird spitzer, wenn Du 2 bis 3 kurze (wirklich kurze) Stiche einfach flach quer rübersteppst, statt die Spitze auszunähen (also nicht so : \/, sondern so \_/ nähen.) Macht nach dem Wenden 'ne spitze Spitze. (Der Trick funktioniert auch an allen anderen spitzen Ecken.)


    zu 5. Da müsstest Du aber, wenn's schön werden soll, eigentlich alles auftrennen. Mit einfach abnähen ist's nicht getan. Das verändert den Sitz des Oberteils und gibt Falten. (ist im Video auch zu sehen, wenn eins genau hinschaut...)

    Die 2. Variante mit dem Krageneinsatz umgeht dieses Problem. (Doch, das ließe sich analog auf V-Ausschnitt-Einsatz umbauen. Auch mit gleichbleibender Blendenbreite - dann wird das V nicht nur an der Schulter zum Hals hin enger, sondern auch weniger tief.)

    Ähm... Zuschnittreste ähnlicher Qualitäten in nicht zu kleinen Schnipseln und los geht's?


    Feinefädige, leinwandbindige Baumwollgewebe ohne Elasthan sind im Handling nett einfach, und es gibt "Patchworkstoff" halt in allen Farben und mustern - aber patchen geht mit grundsätzlich mit allem nähbarem Material.


    Das Quilten ist danach dann das 2 oder 3 Lagen Material versteppen. Dafür braucht es nicht mal gepatchte Teile.

    (Quilten geht auch mit nur 1 Stoff als Oberseite und 1 Stoff für die untere Seite. Ohne was voluminöses dazwischen wird's halt recht flach, ist aber trotzdem ein Quilt.)

    Die Janome MC 6700 ist kein Schnellnäher - Flachbett ja, aber sie schafft "nur" max. 1200 Stiche/Min. (Das ist immer noch 300 Stiche/Min unter der Mindest-Geschwindigkeit für Schnellnäher.

    Ist flott, wenn Du die nutzen willst, übst Du damit erstmal.)

    Spaß macht nähen als auch Quilten mit ihr trotzdem (hab die "weiße" Variante - also die Elna Excellence 720pro).


    Üben gehört zum Quilten genauso wie zum Nähen dazu - egal, ob Du maschinell oder von Hand arbeitest.

    (Die Damen auf YT haben auch geübt. Lange, ausdauernd und ausführlich.)


    Btw. Bis es gut aussieht... braucht meist gar nicht so viel Übungszeit.

    Bis es (beinahe) perfekt aussieht schon eher.

    Schon bedacht, CharmingQuilts .


    Ich wollt's nur gern klar da stehen haben.


    Chica Die Bügelpunkte sind von Freudenberg - wie sich Volumenvliese anderer Hersteller verhalten, weiß ich auch nicht - eigentlich gibt das material Draconwatte/PE-Vlies das 2-Punkte-bügeln immer her. Aber auch da gibt's überraschende Ausnahmen.

    (Und dann gibt's noch die Bügeleisen, deren Temperaturführung... eigenwillig ist. Die sorgen dann auch für überraschende Effekte.)

    Okay.


    Halbe Kraft hätte das Volumen im Vlies belassen.

    (Ich hab Tischquilts, die ich regelmäßig bügel - für den Zweck ist das besser. Aber eben mit Stufe 2 und mäßig bis wenig Dampf - der Stoff soll etwas glatter sein, das dünne V-Vlies aber nicht zum Brett werden.)


    (AK voraus hatte ich befürchtet. Aber ich hab mir halt gedacht: Fragste mal...)

    Ich hätt da mal 'ne Frage... :o


    Polyester-Hochbauschvlies sollte eigentlich 2-Punkte-bügeln ohne zu verschmelzen aushalten. (Intaktes Bügeleisen vorausgesetzt.)



    Welche Bügeleiseneinstellung und/oder welche V-Vlies-Qualität wird also benötigt, um diesen Schmelzeffekt hinzukriegen?

    (Freudenberg gibt durchweg, auch für die Baumwoll-V-Vliese 2 Punkte als Bügeleinstellung an, Ausnahme ist Thermolam: Das darf mit 3 Punkten beplättet werden.)

    Es ist alles wunderbar mit Schere schneidbar.

    Der Rollschneider (Bastelmatte taugt als Unterlage i.a.R. nicht! Die Oberfläche passt nicht zur Schnitttechnik...) braucht, insbesonder für den freihändigen Einsatz, sehr viel Übung.


    (Ich kann inzwischen beides, aber ich hab auch schon länger geübt. Die ersten Rollschneide-Versuche waren selbst mit Lineal eher verwackelt als fadensauber...)

    • Kinder-Buntstifte. Die auswaschbaren. (Halten bis zum Wasserbad.)
    • Aqua-Trickmarker (der blaue für alles - der braucht Wasser zum Verschwinden und hält daher je nach Stoff und Luftfeuchte tage- bis monatelang, den lilanen nur für Markierungen, die binnen 30 Minuten wieder weg sein dürfen)
    • Aquarellbuntstifte (sind auswaschbar, grundsätzlich reicht schon pures Wasserbad))
    • weicher Bleistift (B7 und B8) (Sind auswaschbar, brauchen aber - Graphit ist nun mal fettig, eine Waschlauge)
    • Kreide - als Mine im Minenhalter, als Pulver im Rädchen und als klassisches Stück (ausbürsten!, den Rest macht die Wäsche mit Waschmittel. Vorsicht vor gelber Kreide - der Farbstoff kann bleiben.)
    • Seife - wäscht sich garantiert aus. (Wer grundsätzlich nur mit flüssigen Syndets - Flüssigseife, Duschgel, etc. arbeitet, hat da allerdings ein Problem - für Seifenmarkierungen braucht es die dünngewaschenen Reste von fester Seife.)


    Was ich nicht hab, sind Frixionstifte u.ä. - also nix, das auf Wärme/Kälte reagiert. Weil da kann es immer passieren, das die Markierungen im ungünstigsten Moment wieder kommen...

    Ähm... moderne Haushaltsmaschinen (also alles, was schon 10 Jahre alt und jünger ist), haben i.d.R. 7 kg Fassungsvermögen. (Es gibt Ausnahmen. Sowohl Maschinen, die 8 oder 9 kg fassen, als auch Sondermodelle, die nur 5 kg schlucken können - Blick in's handbuch werfen! Oder nach dem modell googeln, die betriebsanleitungen sind mehr oder weniger gut findbar.)
    Das Fassungsvermögen der Waschtrommel gilt immer für das Trockengewicht des Waschgutes!

    (Was bei solch großen einteiligen Waschgutstücken passieren kann, ist das beim Schleudern eine merk- und hörbare Unwucht da ist. Wenn Du nicht öfter solche Sachen machst: Von 1, 2 mal im Jahr reißt die Trommelaufhängung üblicherweise nicht. Wöchentlich 2 x hingegen wird auf Dauer schon die Lebendsdauer der Maschine verkürzen...)


    Das Problem moderner Maschinen ist nicht das Fassungsvermögen, sondern die Wassermenge, die diese Maschinen freiwillig nehmen.

    (Je jünger, desto weniger Wasser.)

    Wie dem geringen Wasserstand beizukommen ist, wurde schon beschrieben.

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