Posts by Aline

    Als notorischer Rockträger: Das drin bewegen ist reine Gewohnheit.

    (Selbst wenn ich mal 'ne Hose anhab... ich geh in die Hocke wie mit Rock an. Das ist einfach drin.)


    Ach, so rein anekdotisch:

    Ich bin ja Wirtschafterin (städt.HW) und putz auch. Gerne in Rock und Bluse.

    Zum gelinden Entsetzen (immer noch, auch nach Jahren) meines Chefs.

    (Der ist übrigens ein Schreibtischtäter mit Kundenkontakt - wenn er Home Office macht, heißt das für ihn Jeans und Hoodie. Bzw. im Sommer Jeans und T-Shirt.

    Anzug und Hemd nur, wenn's nicht anders geht (wirklich wichtiger Außentermin).

    Anzug und Hemd ist schließlich unglaublich unbequem.)

    (Das dürfte eher ein Problem des Schnittes und nicht so sehr das Deiner Frau gewesen sein.)


    Ich wollt eigentlich was ganz anderes in Deine Richtung einwerfen...

    Ein Mensch, vom Typ her schüchtern und zurückhaltend wird in einem mausgrauen Kostüm mit Feinstrumpfhose und schwarzen 4cm Pumps wird nicht auffallen.

    Keiner wird sich an diese Frau erinnern. Trägt sie aber eine postgelbe Bluse zu einem karminroten Rock mit Stilettos werden sich alle noch am nächsten Tag an diese Frau erinnern.

    Eine schüchterne, zurückhaltende Persönlichkeit wird freiwillig nie zu postgelber Bluse & karminrotem Rock + Stilettos greifen.

    Wenn dazu gezwungen: wird sie selbst darin versuchen, so unsichtbar als nur irgend möglich zu sein - Du wirst höchstens abgrundtiefes Unbehagen feststellen.


    Und umgekehrt wird eine extroviertere Persönlichkeit auch im mausgrauem Kostüm und gesundheitsbewussten Schuhwerk Dir auffallen. Weil sie "guck mich an" ausstrahlt.

    Kommt auf das Gesamtbild an...

    bei einem "Büromenschen mit Kundenkontakt"... wenn da jeder Tag mit dunkelblauem Anzug bzw. Kostüm und weißem Hemd bzw. weißer Bluse aufgelaufen wird: nein, das würde ich nicht bewusst als "trägt immer das gleische" wahrnehmen.

    Jeder andere Beschäftigte in seiner Arbeitskleidung: Auch nicht.

    Und selbst bei Freizeitkleidung... Jeans sehen für mich derart ähnlich aus... das würd ich auch eher nicht merken.

    (Okay, dicker Fleck an präsenter Stelle... aber dann fällt mir auch eher der Fleck auf, als das Kleidungsstück.)


    Was mir auffällt: Besonders gelungene oder auch mislungene Bekleidungskombinationen.

    Besonders gute als auch besonders schlechte Verarbeitung am Kleidungsstück.

    Manchesmal auch Stoff. Oder ein grad viel genähter Schnitt.


    :saint:Die allermeisten Leute seh ich gar nicht so oft hintereinander, das ich wirklich sagen könnte: Sieht zumindest gleich aus, könnte also auch immer dieselbe "Klamotte" sein.

    Auch Ovis haben eine Geschwindigkeitsregelung. Im Fußpedal auf jeden Fall, aber selbst mein 20 Jahre altes Modell hat die max. Stichgeschwindigkeitsbegrenzung, so das sie selbst bei Vollgas nicht zwingend alles an geschwindigkeit raushaut, was sie könnte.


    (Was bei meiner huskylock heißt, je nach Einstellung max. 500, 1,000 oder 1.500 Stiche/Minute. Moderne haushaltsnähmas liegen bei max. 900 bis 1.200 Stiche/Minute bei Geradnaht.

    So viel schneller sind die Ovis also nicht...)

    Weitgehend Übungssache, wie exakt das nähen wird.

    Man kann auch mit der Ovi Patchworkflächen aus Half Square Triangles treff genau hinkriegen. (Vorhang, Sichtschutz... kein Quilttop. Aber schon ein Hingucker. Leider dem Dackel der Schwiegis zum Opfer gefallen.)


    ;)Wegen "Knick in der Optik" zeichne ich mir eh die Nahtlinien ein, und dann die NZ drauf. Da ist exakt dann auch für so'n Schiefgucker möglich.


    Manche Sachen gehn halt nicht wirklich. Pattentaschen, Reißverschlüsse, Knopflöcher...

    Kommt auf die Stichlänge an, ob und wie gut es von der Trennstelle aus weiteraufgehen kann.

    Da sind Ovinähte der weiteren Stiche wegen auf jeden Fall im Nachteil.


    3-Faden-Ovinaht ist richtig gefährdet: Wenn da der 1 Nadelfaden knackt, ist alles offen, weil nichts mehr die Fäden im Stoff hält, bei der 4-Faden-Naht gibt's ja noch den 2. Nadelfaden.

    Stichlänge bei "normalen" Ovinähten: > 2,5 mm, eher Richtung 3 bis 4 mm - da ist so viel Platz zwischen den Einstichspunkten, das die Naht sich nicht selbst sichern kann


    Stichlänge an der Nähma kann auch 0 sein, Stichlängen unter 1 trennt sich nicht wirklich auf. Das sind Stichlängen - oder -kürzen;) - die machst Du mit 'ner Ovi bei "normaler" Ovinaht nicht.

    Dichtnaht und Rollsaum sind andere Geschichten, da kommen schon mal Stichlängen unter 1,5 mm bei vor.

    *grins* In D herrscht Vertragsfreiheit, und Papier ist sehr geduldig. Das heißt erstmal auch, man kann alles mögliche in so'n Vertrag reinschreiben.


    Ob das dann später bei rechtlicher Überprüfung so stehen bleibt... ist dann 'ne komplett andere Geschichte.


    (Im Prinzip... kann man auch heut noch jeden möglichen Vertrag rein mündlich aushandeln und per Handschlag besiegeln... macht man nur kaum noch. Hat keiner der Vertragspartner was nachweisbares in der Hand.)

    Mit der Art der Nahtbildung.

    (Und wenn Du beim auftrennen nach 2 bis 3 mal trennen ein nicht mehr brauchbares Werkstück hast, stimmt die Trenntechnik i.d.R. nicht.)


    Die Garne sind mind. identisch reißfest, bei Hochgeschwindigkeitsmaschinen oft zugfester.


    Overlocken war mal reine Kantenversäuberung. Dafür braucht es nicht viel Zugfestigkeit, weil auf der Kante der Nahtzugabe liegt eh kein Zug. Da mußte nur der zur Kantenversäuberung eben jene Kante umschlingende Faden festgehalten werden.

    (Und der Faden - bzw. die Fäden, sind ja die Greiferfäden, einigermaßen scheuerfest sein, das sie sich nicht all zu schnell durchrubbeln...)


    Das sich damit auch hinreichend haltbare Nähte produzieren lassen, war und ist ein netter Nebeneffekt.

    *grins* Nadelfäden lösen - bei 4-fädiger Naht erst den Sicherheitsfaden - der näher an der Schnittkante;).

    Dann ist Ovinähte trennen kaum mehr ein Problem.

    Noch schneller gehn nur Covernähte und Kettstichnähte (wenn man am richtigen Ende anfängt, ribbeln die so weg...).


    Ob die Ovi- oder die Nähma-Naht besser hält, hängt auch vom verwendeten Garn ab. Da gibt's bei beiden - also sowohl den als Nähgarn für die Nähma als auch explizit als Ovigarn verkauftem - durchaus deutliche Unterschiede...

    Was man schon mal hört, ist das Ovigarn-Nähte mit der Nähma genäht weniger haltbar wären.

    Sieht an meiner Husky auch so aus.

    Meiner Meinung nach völlig überflüssiges Dings. Total nutzlos.

    (Da geht auch ein Damen-Ärmelbündchen nicht so drüber, das da ein - für mich! - gutes Nähergebnis möglich ist. Ich würde, wenn, dann die untere Ärmelkante völlig überdehnen, so das das Bündchen das nicht wieder einfangen würde. Soviel Rücksprung schaffen die üblichen Bündchenstoffe einfach nicht.

    Und Caprileggings näh ich nicht... da wäre die untere Kante weit genug, um da ohne weiteres rumrutschen zu können.)


    Also: Wenn er eh da ist, der Freiarm an 'ner Ovi: Okay.

    Aber der wär für mich nie und nimmer ein Kaufargument.

    Laufruhe schon eher.

    ;)Der kleinste Freiarm, immer vorhanden, ist sowohl an Ovi als auch Nähma als auch Cover... das Füßchen.


    Und Freiarm an 'ner Ovi... das sind oft ziemlich dicke Dinger, weil da deutlich mehr Mechanik drin untergebracht werden muss, als bei 'ner Nähma. Da sind so einige Sachen, die bei der Nähma noch locker drum passen, einfach nicht mehr drüber zu kriegen.


    Guck Dir, wenn Du irgend die Möglichkeit hast, mal ein paar Ovis im Laden an - auch und gerade dann den Freiarm der Dinger. Wenn der für Dich ein wichtiges Kriterium ist, da gibt es auch unterschiedliche Umfänge...

    Nein, hatte (noch) keiner nach gefragt.

    Aber: Nicht jeder, der hier mitliest, ist auch zwingend fachlich vorgebildet.

    Und Fehlübertragungen ( in diesem Fall hier: Nähma => Fadenabschneider => Knöpfchendrücken => alles toll = Ovi ebenso) sind ja nun auch nicht eben selten.

    Seht es (es stand deswegen auch in Klammern) als Einwurf von der Seite zur Vorbeugung solch einer Verwechslung/Fehlverknüpfung.


    Das Messerchen seitlich am Gehäuse ist, wenn denn vorhanden und auch benutzt, eh relativ bald dann auch stumpf. Hält die Schärfe, die für ein sauberes durchtrennen der Fadenkette nötig wäre garantiert nicht mal ansatzweise die Lebensdauer der Maschine selbst.

    Was die Dicke der Overlock-Versäuberung angeht: Stimmt.

    Wenn Du mit 100er oder 120er Standardgarn dadran gehst.


    Aber grad das Ovigarn gibt's auch in deutlich dünner - 150er und 180er kriegt man eigentlich ganz gut und mit schöner Farbauswahl.

    Nur nicht auf dem Stoffmarkt...


    Och, falls Du Deine Stoffe bereits vor dem verarbeiten wäscht: Schnittkanten einmal unter der Ovi durch, dann Waschmaschine. Automatisch die eingebaute unverwechselbare Kennung für vorgewaschen oder eben nicht...


    (So lange wie Du schleichst: lass es. Du bist nicht der Nähtyp, der mit 'ner Ovi glücklich wird.)

    Nunja... es gibt Schnittmuster, die lassen sich problemlos auch in dutzenfacher Umsetzung im Kleiderschrank tragen.

    Heißt, ich habe meine 2 T-Shirt-Schnittmuster (1 Lang-, 1 Kurzarm), die für alle T-Shirts herhalten dürfen.

    Dito Hemdbluse (okay, 2 verschiedene, mit und ohne Rückenpasse), Kurzarm-Bluse (auch 2), Schlafi (1 Schnitt).

    Bei Röcken hab ich auch so 2 unaufällige Alltags-Schnittmuster, die immer wieder dran glauben dürfen...


    Aber es gibt auch Schnitte, die sind einfach nichts für 2 x im Schrank. Sowas oder auch sowas zum Beispiel...

    Oder halt Schnitte, wo sich dann einfach ergibt, das ich die kein 2. Mal brauch... weil sie genäht doch nicht meins sind.

    Oder man braucht halt nur 1 Teil in dem Style und für den Zweck... darunter fallen bei mir dann der Morgenmantel, der Trenchcoat, das Anlass gebundene Kleid.


    Und ja. Designer treu. Burda, Knip mode/fashion style, Lutterloh, und dann, wenn die erstgenannten 3 nix haben, guck ich die 4 großen Amis durch.

    (Ein automatischer Fadenabschneider, wie es viele Nähmas ja inzwischen bieten, und wo unterhalb der Spulenabdeckung Ober- und Unterfaden durchtrennt werden, wär bei 'ner Ovi aber auch ziemlich unpraktisch...)

    Wenn Du die Maschen einfach überziehst, wie sie erscheinen, dann dafür in der letzten Bündchenrunde + der Abkettrunde 1 Nadelstärke größer, dann wird das "unelastisch" abgekettete Bündchen nicht zu eng.


    (Wobei ich mit dem überzogenen Abketten eh immer Probleme hab. Ich brauch da - straffster Fadenspannung sei's gebenedeit - je nach Faden bei jeder M 1 Umschlag dazu oder bei jeder 2. Sonst zieht sich das bei mir drastisch zusammen.

    Am schönsten wird bei mir abhäkeln... )



    Wart mal...

    https://www.junghanswolle.de/h…hrgaenge/maschen-abketten

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