Posts by Seewespe

    1. Sauber, kühl & trocken lagern. Motten stehen auf Keratin und Speisereste und können minimale Schweisspartikel riechen. Saubere Kleidung ist schon mal eine exzellente Vorbeugung.


    2. Wolle und wollhaltiges ist besonders interessant für Motten. Deshalb diese Textilien gesondert lagern.


    3. An Fenstern Insektenschutz anbringen. Das hält auch schwärmende Motten fern.


    4. Jeden Befall rigoros bekämpfen.

    ...das mit dem "Maschine ölen" ist aber ein gefährlicher Tip!


    Moderne Maschinen mögen das GAR NICHT!


    Ich würde sagen: *rtfm* (Ausdruck meines Juniors "read the fucking manual!" - "lies das verdammte Handbuch!") - d.h. Kapitel "Maschinenpflege" in der Gebrauchsanleitung nicht nur lesen, sondern BEFOLGEN ;)!


    Gimme *5* :D

    Nähmaschine: Vor dem Benutzen ölen, nach dem Benutzen reinigen.


    Bist Du sicher, dass dieser Hinweise heute noch generell für ALLE Maschinen gilt? Reinigen - ganz klar. In Sachen "Ölen" würde ich aber vorsichtshalber mal ganz genau nachschauen (Manual), respektive im Zweifel lieber nachfragen. In der Anleitung meiner Maschine steht explizit überhaupt nichts zum Thema Ölen, und ich würde mich hüten, da einfach mal hier und da herum zu experimentieren - das kann u.U. dazu führen, dass man Ansprüche hinsichtlich Garantie verliert.


    LG
    Sabine

    Ich betrachte es mal vom sportlichen Aspekt her - der verwendete Stoff sollte atmen und Feuchtigkeit auch wieder abgeben. Baumwolle nimmt sie eher auf, wer also stark schwitzt, hat dann u.U. feuchte Kleidung. Baumwolle ohne Stretch/Lycra ist zudem gerade unter Belastung sehr unschön - beult schnell, sieht einfach nicht gut aus.


    Ich würde es vermutlich mit Supplex versuchen.

    Hallo Vivi, wenn Du das Schrägband einklappst und zusammensteppst, eignet es sich gut als Zugband. Es ist ja dann vierlagig und müsste mehr als stabil sein. Ich gehe ja davon aus, dass nicht zu schwere Dinge in den Wäschebeutel gepackt werden.


    Wenn Du allerdings ein Kordelähnliches Zugband haben möchtest, kannst Du eine Schnur mit einnähen.


    Ich habe gerade erst einen Tunnelzugbeutel mit passendem Band genäht, und für das Band selbst Schrägband hergestellt wie von Dir beschrieben. Funktioniert wunderbar und schaut sehr schön aus.


    Liebe Grüsse
    Sabine

    Ganz ehrlich? Dem kann ich mich nicht anschließen. Für den richtige Stilbruch braucht man die entsprechende Ausstrahlung und den Mumm. Das sieht dann immer toll an den Leuten aus, die man damit selbstbewusst auf der Straße sieht. Und einfach nur unbeholfen an jedem Nicht-Trendsetter.


    Hier möchte ich noch einmal einhaken, Gila.


    Um einen Stilbruch wagen zu können, muss man kein Trendsetter sein. Sehr viele Menschen tragen sehr ungeniert jeden Tag wahre Scheusslichkeiten, ohne sich auch nur eine Sekunde lang einen Kopf darüber zu machen - sind das alles Trendsetter?


    Stilbrüche setzen eigentlich nur voraus, dass jemand aus dieser Gedankenlosigkeit heraus tritt, und sich bewusst für Elemente entscheidet. Die Chance, dass dabei etwas Gutes heraus kommt, ist erheblich höher als die Quote an guten Outfits, die diejenigen produzieren, die täglich gedankenlos in ihre Kleiderschränke greifen.


    Marion macht sich Gedanken. Sie hat Vorbilder im Kopf. Gute Voraussetzungen für Experimente, möchte ich meinen.


    Ich habe als Teenager mit Stilbrüchen angefangen, da war ich alles andere als gefestigt, besonders mutig oder gar selbstsicher - Pubertät lässt dafür wenig Raum. Ich hatte aber SPASS daran - und das ist meines Erachtens das Schlüssel-Element.

    Das ist super, Marion - behalt das Bild im Kopf, und bei der nächsten Gelegenheit spürst Du genau diesen Biss in den Hintern, zuckst mit den Schultern, und machst Dir klar, wie buchstäblich ver_kniffen solche Ansichten sind. Du hast ein Recht darauf, Dein Leben nach Deinen Massstäben zu gestalten, darauf, dass es DIR gefällt, dass DU Dich wohl fühlst. Mensch, Du nähst! Du kannst doch buchstäblich gestalterisch kreativ sein, und so bunt Du magst. Wenn Du Dich wohl fühlst, zeigst Du der Welt ein Lachen - und sie lächelt zurück. Trist, weiss, blau - sollen die Kolleginnen doch tragen, was IHNEN gefällt. Du magst es eben so wie in den Katalogen von Gudrun Sjöden (und ich finde auch, dass da oft tolle Kombis zu sehen sind, auch wenn´s nicht so ganz mein Stil ist).


    Farbenfrohe Grüsse
    Sabine

    Das müssen dann aber wirklich seeeeehr flache Absätze sein. Und ganz wichtig: es müssen Schuhe sein aus denen ich nich einfach so rausschlupfe.


    Marion,


    fahr doch mal in einen gut sortierten Schuhladen, oder lass Dir von Zalando o.ä. eine Auswahl schicken - ich habe Dir ja einige Herstellernamen genannt. Die Absätze sind häufig so konstruiert, dass man darauf sehr bequem laufen kann.


    Du solltest aber vor allem eines bedenken: Es geht auch um Gesundheit. Das Gesündeste wäre Barfusslaufen, klar - auf jedem Untergrund schult das enorm. Da wir das nicht können, sollten wir vermeiden, immer zu denselben Absatzformen zu greifen. Also ruhig mal ein bisschen experimentieren. Es kann übrigens erheblich angenehmer sein, einen kleinen Absatz unter den Füssen zu haben, als ultra flache Sohlen wie z.B. bei Ballerinas.



    Quote

    DAS klingt schon eher nach mir! :D Es sind zwar keine 50 km ... aber 5 km am Tag gehen bei mir auch nur mit "vernünftigem Schuhwerk"


    Auch da: Geh in einen gut sortierten Outdoorladen, und probier es aus! Es kommt auf Deinen Fuss an, das ist wie bei einer Nähmaschine - es gibt viele tolle, die ähnliche features haben - es "passen" darunter aber nur wenige wirklich.



    Quote

    Ich gebe zu, dass ich schon länger keine Schuhe mehr gekauft habe. Offensichtlich hat sich da was geändert.


    Die Auswahl ist sicherlich heute grösser, gerade auch was den "bequem" Markt angeht. Gleich geblieben ist aber eines: Qualität hat ihren Preis, und den sollte man auch zahlen. Lieber zwei Paar GUTE Schuhe als 10 Paar, die nur so lala funktionieren und nach kurzer Zeit auseinander fallen.


    Quote

    Wenn es um Begrifflichkeiten aus der Modewelt geht, bin ich ja ein echter Dorftrottel. Ich hab mir "Sneaker" jetzt erst mal ergoogeln müssen :o Es sind also mehr oder weniger ..... Turnschuhe. Da hab ich zwar ein Paar. Aber das trage ich zu meinen Jeans. Da sieht man meine Waden ohnehin nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch schon so knöchelhohe Chucks zu Kleidern gesehen habe und das gut fand. Das könnte ich mir im Prinzip auch vorstellen .... allerdings wieder weniger im Zusammenhang mit meinem täglichen Weg zur Arbeit. Lange Strecken kann ich in sowas wohl eher nicht laufen.


    Diese Sneaker haben sehr dünne Sohlen, und wenn Du genau hinschaust, sehen die auch nur an fragilen Beinen insbesondere in der Kombi mit Röcken gut aus. Lange Strecken sind darin nicht sonderlich bequem.



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    Tja .... ich finde es halt grundsätzlich schwierig etwas wirklich toll aussehendes zu finden, wenn man dick ist. dick sieht man ja trotzdem aus und wenn man dann noch dick ist und nicht wirklich schöne Proportionen, dann wird es ganz schwierig .... und ja, ich gehöre zu den von der Thematik betroffenen.


    Ganz eng sitzende Sachen mag ich sowieso nicht. Die konnte ich schon nicht leiden als ich noch nicht übergewichtig war (so vor rund 30 Jahren). Da habe ich einfach das Gefühl, ich bekomme keine Luft mehr.
    Sackartig finde ich auch nicht so gut, gebe aber zu, dass mir das schon auch passiert, dass ich so was trage. Eigentlich müsste ich jetzt zusätzlich auch noch den Thread aufmachen "Wann sitzt etwas gut?" ..... da leide ich auch unter Entscheidungsproblemen :o


    Ich würde Dir nahe legen, mit jemandem einkaufen zu gehen, von dem DU denkst, dass er "Chic" hat - ein gutes Auge für Proportion und Farbe. Probiert gemeinsam aus was geht. Empfehlungen sind schwierig, wenn man einen Menschen nicht sehen kann, aber: auch "dick" muss nicht unförmig aussehen. Auch "dick" darf man für Proportion und Bewegung sorgen, und schöne Aspekte betonen, dafür andere in den Hintergrund treten lassen. Ich finde beispielsweise traurig, dass es immer nur ums "Überspielen" geht, statt heraus zu arbeiten, dass auch "dicke" Frauen eine Figur haben - Taille, Hüfte, einen schönen Busen beispielsweise. Alles eine Nummer üppiger - aber doch vorhanden! Warum sollte man das nicht unterstreichen, und stattdessen in wahren Musterfluten erschlagen?


    Sei mutig! :)


    Aufmunternde Grüsse
    Sabine

    Einafets :D,


    falls Dir damit gedient wäre, eine Husqvarna Emerald 183 auszuprobieren - SO gross dürfte der Unterschied zur 203er nicht sein - biete ich Dir an, her zu kommen und Dir meine Emmi anzuschauen. Von Wetzlar aus ist es ja nun wirklich nicht so weit. Du solltest nur hundefest sein, denn ich teile meine Behausung mit einem recht grossen Spitzbuben, der allerdings ein ganz Lieber ist.


    Liebe Grüsse
    Sabine

    Marion,


    zum einen kommt es natürlich auf die Art des Kleides/Rockes an.


    Zu LANGEN Röcken und Kleidern trägt man eigentlich keine (!) hochhackigen Schuhe, sondern flache, damit die Proportionen stimmen. Das können dann auch gut und gern Ballerinas oder Mary Janes sein. Diese sollten jedoch immer einen kleinen Absatz haben - ganz flach schaut bei kräftigen Beinen nicht gut aus. Es gibt inzwischen einige Anbieter, die recht chice "Gesundheits"Schuhe anbieten - z.B. LadySko, El Naturalista, Camper, Art, Pikolinos.


    Du kannst zu ALLEN Rock/Kleiderlängen einen STILBRUCH wagen, und beispielsweise recht derbe Boots, Schnürstiefel kombinieren, z.B. von Timberland oder Doc Martens. Darin kannst Du am Tag auch 50 km laufen.


    Stiefel gibt es von einigen Herstellern inzwischen mit variabler Schaftweite, und auch die machen zu Röcken und Kleidern eine gute Figur, die Angebotspalette ist ja so breit, dass es zu jeder Stilrichtung passende Modelle gibt.


    Auch Clogs können gut aussehen, wenn sie zum Outfit passen.


    Grauenhaft finde ich persönlich dagegen Sneaker, insbesondere wenn jemand eher kräftige Beine hat.


    Und am allergrauenhaftesten finde ich es, wenn sich "gewichtigere" Menschen wahlweise in Unmengen von Stoff hüllen, die sie umwabern und umschlabbern, dabei rein gar nichts "kaschieren", sondern einfach nur sackartig verpacken, oder versuchen, sich in zu enge und unpassende Kleidungsstücke zu zwingen.


    Mit Schaudern denke ich an Filialen von Ulla Popken, die ich mal mit meiner Mutter besuchte - da muss jemand Menschen mit etwas mehr als Normalgewicht sehr hassen, dass er ihnen solche Fiesigkeiten als "Mode" anbietet. Das hat mich richtig in Harnisch gebracht, ich finde sowas diskriminierend, auch wenn ich selbst überhaupt nicht von der Thematik betroffen bin.

    Hallo Carina,


    mit der Emerald 203 kann ich nicht dienen - ich nähe mit der "Emmi" 183, und bin damit bisher sehr zufrieden. Ausschlaggebend muss aber doch in jedem Falle sein, dass DU Dich an der Maschine wohl und "zuhause" fühlst, nicht? Wenn Dir die 203er also im Kurs zusagt - näh doch mal ein Projekt mit ihr, das Du mit der Bernina nicht umsetzen konntest oder Dir nicht zutraust, dann weisst Du, ob die Husqvarna Dir "passt".


    LG
    Sabine

    oh! je...Ich habe mich jetzt hier durchgelesen und bin völlig desillusioniert.Eigentlich wollte ich auch Kurse anbieten.Anfänger und angeleitetes gemeinsames nähen. aber dem kann ich wohl doch nicht gerecht werden.
    Ich bin Autodidakt und hatte Starthilfe von meiner Schwägerin vor ca. 26 Jahren.
    LG Anouk


    Anouk,


    lass Dich nicht entmutigen! Weisst Du, warum ich hier angemeldet bin? Weil jemand auf Deine tutorials aufmerksam machte, und weil ich durch Deine Skizzen auch als Anfängerin verstehe, worum es geht. Die Umsetzung braucht etwas Übung, aber so ist das eben beim Nähen - so manches Licht geht erst auf, wenn man erstmal was in den Sand gesetzt hat.


    Ich will Dir Mut machen, weil Menschen wie ich Menschen wie Dich brauchen! Interesse am Nähen hatte ich schon ganz lange, nur gab es niemanden, der es mit hätte beibringen können. Meiner Oma, die es konnte, fehlte es entschieden an Geduld und didaktischem Geschick, meine Mutter nähte gar nicht.


    Mein erster Nähkurs war DER Reinfall schlechthin. Die Dame war kompetent, ohne Frage, vom Fach, sehr versiert, auch in Sachen Nähmaschinentechnik. Sie hielt den Unterricht allerdings ab, während sie gleichzeitig Ihr Geschäft betreute. Für mich hatte sie oft keine Zeit, zudem war sie wirklich sehr unfreundlich, oft barsch und ähnlich ungeduldig wie meine Oma. Das hat mich nicht unbedingt ermutigt. Dass ich überhaupt dabei blieb, und mir eine Nähmaschine (und zwar eine gute, in eben diesem Fachgeschäft mit der ungeduldigen Dame) kaufte, lag daran, dass ich spürte: Nähen ist mein Ding.


    Dennoch stand meine tolle Nähmaschine, liebevoll Emmi getauft, fast zwei Jahre nach dieser Kurs-Erfahrung auf ihrem Platz und wartete darauf, dass wir Freundschaft schliessen würden. Die Wende kam, als ich über die VHS erfuhr, dass es einen Nähkurs im Nachbarort gab. Ich meldete mich an, und bin seither einmal pro Woche dort. Meine Lehrerin ist für mich einfach wunderbar - sie ist geduldig, sehr, sehr freundlich, findet für jeden ein gutes Wort, und auch wenn man sich mal sehr dusselig anstellt, ist sie immer positiv und ermutigend.


    DARAUF kommt es beim Lehren an, Anouk!


    Fachlich wird jeder Profi immer und immer wieder besser, wir alle lernen auf jedem Gebiet immer dazu, auch auf denjenigen, auf denen wir schon sowas wie Experten sind. Aber dieses Fachwissen auf zugewandte, motivierende Weise anderen zu vermitteln ist letztlich das, was einen Lehrer ausmacht. Es hat mit Liebe zu tun - zu dem, was man da tut, und zu den Menschen, denen man dadurch begegnet. Wer diese Liebe nicht in sich trägt, kann auch kein guter Lehrer sein.


    Ermutigende Grüsse
    Sabine

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