Anzeige:

Posts by Posaune

    den Abnäher im Schnitt rechteckig ausschneiden und an den neuen Platz gerade runterschieben. Seitennaht angleichen. Dann den Abnäher kürzen, indem Du den Abnäherpunkt näher zur Seitennaht verschiebst. Der Abnäherpunkt bleibt in der Mitte des Abnähers, die Abnäherschenkel werden neu auf diesen Punkt eingezeichnet.

    Achtung! Die Taillenabäher eventuell oben um den selben Betrag kürzen wie Du den Abnäher runtergeschoben hast.

    lg

    posaune

    Das bekommst Du vielleicht nicht im Buchhandel, das ist im Eigenverlag erschienen.

    Aber auf der Seite von der Gewandsammlung sind Auszüge davon. Ich finde auch, das es eine gute und moderne Verarbeitung zeigt. Hab ich sonst noch nirgendwo für Herren so gesehen. (Aber ich kenne mich nicht so gut aus auf dem Herrensektor).

    Und ich freue mich auf das Sakko.

    lg

    posaun

    Hm! Unter Schneidern ist der Begriff Bauch- und Dickbauch Größe bei Männern durchaus geläufig.

    Bei Damenschnitten ist es z.B. Bauchgröße. Und das ist die Wahrheit und kein Rumgeschnörksel. Früher führten gute Bekleidungsgeschäfte diese Größen.

    Wenn ich heute lese eine "kurze" Gr. 40 , kommt es mir hoch. Das war früher Gr. 20.

    Neulich im Fachgeschäft für Dessous und Badewäsche in Frankfurt bei der Nachfrage eines Badeanzugs in Gr. 52 wurde mir gesagt: "Nein, SOLCHE Größen führen wir nicht". Na, dann Ulla Popken online.

    lg

    Posaune

    Machst Du es so, hast Du oben an der Taille eine kleine Beule. Die Bundweite eines

    solchen "Dreiviertelteller"-Rockes wird als Kreisbogen mit einem Radius konstruiert. Die Taille hat aber eine mehr elliptische Form, und darum wird an dieser Taillennaht mit mehr oder weniger Schräge ein Kontrolle der Taillennahtlänge nötigt. Wo es schräg wird kann prima eingehalten werden - oder ausgezogen. Darum fällt diese Beule nicht weiter ins Gewicht. Es führen viele Wege nach Rom.

    Mach ma!

    lg

    posaune

    mit Lösung 2 bist Du auf der sicheren Seite. Die Nähte bleiben gleich lang.

    Ist aber im Prinzip das gleiche, wenn Du bei 1 an beiden Seiten denselben Betrag entfernst.

    lg

    posaune

    ich habe die Performance 5.2 auch gekauft - war ja unschlagbar günstig. Für mich das einzige Manko (bis jetzt) ist das Alphabet. Ich nähe viel Monogramme und schön ist nur die Comic Schrift. Na ja, nicht so geeignet für den klassischen Bereich.

    Das war bei meiner alten Performance viel besser.

    Aber sonst ist es schon aufgregend mit dieser Maschine zu nähen. Die Anforderungen an einem selbst steigen.

    lg

    posaune

    Ist doch alles sehr interessant, ich will es nicht schlecht machen. Ich dachte halt, die Grundidee der Erfindung sei die Schnelligkeit mit der der Schnitt direkt auf den Stoff kommt.

    "Du überträgst die Linien und Passzeichen, die du durch den Bildschirm siehst.

    So kommt das Schnittmuster superschnell auf den Stoff. Statt stundenlang zu drucken, zu kleben und auszuschneiden, kannst du viel schneller nähen."


    Das ist für Designer und Verlage interessant - dann muß nix gedruckt werden - kein Papierverbrauch- und bleibt eventuell dann im Regal liegen. Haben sie kaum Kosten.

    lg

    posaune



    Ich bin auch gespannt und hoffe, das die Tester hier weiterschreiben. Ich kann mir es nicht vorstellen. Und erst auf Folie - ist jetzt nach meiner Meinung auch keine Zeitersparnis. Bei mir wären die Schwierigkeiten des Übertragens mit Trickmarker oder ähnlichem bei mancher Art von Stoffen gerade im Damensegment ein Alptraum. Wie ist das denn mit der Parallaxe?

    lg

    posaune

    Das Shirt ist im Schnitt genauso gemeint. Die Schulter ist überschnitten und kein Brustabnäher. Schau Dir mal die Katalogphotos an.

    Wenn Du das ändern willst, paßt der Ärmel eventuell nicht mehr. Du müßtest das vordere Armlochnmehr ausschneiden. Wie sieht denn der Ärmel aus (Schnitt)?

    Ich kann Dir eine Skizze machen, aber wie gesagt für den Ärmel garantiere ich nicht.

    lg

    posaune

    jetzt; wo ich den Schnitt gesehen habe......Das Problem bei diesem Schnitt, wenn man etwas kurviger ist, ist die Kreuznaht. Sie ist kaum gerundet und sehr flach. Du hast mit dem Aufspreizen das ganze für deine Figur noch verschlimmert. Sagen wir mal so, die ist gut um Rodeos zu reiten, sie gibt genug Stoff zur Bewegung ab. (Arbeitshosen für Männer wurden früher so geschnitten) Ich würde zur letzen weißen Version zurück gehen. Da stimmen die Längen. Bißchen mehr Weite im Vorteil und die vordere Kreuznaht mehr ausnähen. Hinten an der Seitennaht etwa 1 cm für Schrittspitze zugeben.

    Ein paar Falten hat man immer bei engen Jeans (brauch man) und solange sie so quer laufen wie bei Dir ist alles in Ordnung.

    lg

    posaune

    wie schon Ulrike schrieb: Auch Jeans haben hinten Abnäher, aber integriert im Sattel. Du zeichnest deine Sattelform auf die angepaßte normalo Hose. Dann schneidest Du deinen Abnäher aus und schiebst (hier 2) die Teile aufeinander zu (Pfeil) dann drehst Du den Abnäher zu (Runder Pfeil). Es kann ein Restabnäher in der Resthose bleiben, ausmessen (hier 0.75) und von der Seitennaht abzeichnen.


    Die Kreuznaht: Wenn Du eine Hose nähst, hast Du die äußere Seitennaht, die innere Seitennaht (auch Schrittnaht) und die Naht, die die Beine verbindet, die Kreuznaht.

    Die Länge der Kreuznaht beginnt von der vorderen Taillenpunkt zwischen den Beinen durch nach hinten zum hinteren Taillenpunkt. Dieser "Taillen"punkt kann frei gewählt werden. Manche tragen die Hose tiefer usw., aber die Länge der Naht wird durch die Geometrie des Körpers bestimmt. (Einfacher ist aber die Probehose in ganzer Höhe zu nähen - wie gesagt das Modell kommt dann später) Natürlich gibt es auch hier stilabhängig mehr oder weniger Zugaben- eine Bundfaltenhose hat eine größere Zugabe im Durchmesser als eine Jeans.Diese hat quasi Null. Sie liegt eng am Körper und hat auch im Spaltdurchmesser keinen Spielraum. Um sich in einer Jeans bewegen zu können, muß die hintere Kreuznaht ziemlich schräg geschnitten werden. Dann ist die erforderliche Länge da, die sich dann als Falten hinten zeigt (Länge). Hebe mal dein Knie hoch und versuche zu ergründen, wieviel zusätzlichen Stofflänge Du für diese Bewegung brauchst. (Bei einer Bundfaltenhose wid die benötigte Länge aus dem weiten Knie und Spaltdurchmesser gezogen)

    Natülich ist es einfacher eine Probehose mit dem jeweiligen Stoff zu nähen und anzupassen. Wenn man mal kapiert hat, worauf es ankommt, fällt die nächste Hose leichter.

    lg

    posaune


    hab eben gesehen, Du hast geantwortet. Da habe ich jetzt keine Stellung zu genommen.

    Erst mal gehe ich von der weißen Hose aus. Ist doch schon ganz gut.

    Schwarz ist die weiße und rot und blau die Änderungen. Vorderteil muß bißchen mehr Raum haben wegen der Schenkel. Auch hinten kann es nicht schaden. Eventeull muß deine Kreuznaht etwas gerader gestellt werden. Kann ich nicht sagen, da die Photos das nicht hergeben. Ich vermute das.


    Das letzte ist eine Sattelentwicklung. In der Kreuznaht kannst Du etwa 1 - 1.5 cm (eine Seite) wegnehmen aber nicht mehr! das Andere machst Du mit Abnäher die dann in den Sattel integriert werden. Damit wird die Hose hinten aber nicht kürzer.

    Warum hast Du die hintereSchnittkurve verändert? Das hat alles schlimmer gemacht. Die war vorher schon zu kurz. Jetzt ist sie noch kürzer. Siehe Runterziehen in der hinteren Mitte. Hinten unter dem Schritt ist zuviel Länge in Mitte des Hosenbeins, der Stoff schiebt sich zusammen. Vorne muß die Schrittkurve ausgeschnitten werden, damit die Hose von den Oberschenkel kommt und hochrutscht.

    Zuerst wird die Schrittkurve angepaßt und dann die Seitennähte.

    Und das 0.5 cm für 0.5 cm.

    Willst Du die Hosen dann enger - die Beine in der Mitte auseinanderschneiden und übereinander schieben. Soll der Bund höher oder tiefer alles das kommt nachher. Die nötigen Änderungen an Schrittkurve (Steilheit und Spaltdurchmesser) sind dann minimal und die mühsam gefundene "Innentrigonometrie" belibt so ziemlich erhalten.

    lg

    posaune

    Die Erfahrung mit dem Ersatzstoff: Interlock, 85% Micromodal und 15% Seide.

    Ich nähe jetzt schon den dritten (!) Tag dran. Es ist noch mehr als ätzend. Ich hätte ihn wahrscheinlich nicht vorwaschen sollen. Er ist wunderbar weich, anschmiegsam, hat eine gute Haptik. Er fällt traumhaft - wie Slinky. ABER: aufeinanderliegend bewegt er sich keinen cm von einander weg - als würde er sich selbst umarmen. Ich kämpfe mit ihm. Es ist unmöglich ihn glattliegend zu bekommen. Es ist aber keine Statik. Kleine Strecken kann man glatt bekommen. Ich hätte einlagig zuschneiden müßen. Noch 7 Std zur Bescherung. ich sehe das jetzt mal sportlich.

    Schöne Weihnachten

    lg Posaune

    Lange Recherche: 2-3 online-Läden haben Kettsatin (Baumwolle- Viskose). Meist begrenzte Menge oder wirklich nur Karnevalsmuster. Einer hatte uni nur 2 Farben gelb und weiß. Da hätte ich färben müssen! Mir hatte ein Bordeauxrot mit elfenbeinfarbigen Paspeln vorgeschwebt.

    Fast bestellt. Jetzt habe ich ein Strick aus Seide mit Modal gesehen. Der glänzt auch (und rutscht auf der Matratze, was unbedingt gewünscht wurde) und ist nicht aus Poly. Nachteil: er ist Marine. Das war mir jetzt aber schnurz. Soll zu Weihnachten fertig sein und dunkelblau mit Paspel sieht auch ganz schnick aus.

    lg

    posaune

    Man glaubt es nicht, das habe ich früher viel für Kostüme gebraucht - nix mehr da.

    Walter,

    Es nennt sich Kettsatin habe ich jetzt rausgefunden. Mei Mei immer diese Begriffe. Bis jetzt nur mit Viskosebeimischung gefunden unter Karnevalsstoffe. Ohoh - Und Druckereien die mir mal schnell 20 m drucken habe ich auch gefunden.:-)

    lg

    posaune

Anzeige: