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Beiträge von Puppenmutti

    Ich liebe meine Babylock Enspire. Sie ist nicht zu laut, klein und handlich, hat das manuelle Einpustesystem und Nadeleinfädler, die immer funktionieren. Mit etwas Verhandlungsgeschick bekommt man sie unter 1000 Euro. Ich liebe die manuelle Einstellmöglicheiten der Fadenspannungen. So kann ich den linken Nadelfaden etwas strammer einstellen. Ich habe ja auch die Ovation, die das automatisch macht. Die ist nicht besser. Verstellen braucht man eigentlich nie etwas, es sei denn, dass man von Overlock auf Rollsaum wechselt. Meine ist jetzt schon fast 8 Jahre alt und wird von allen Maschinen am meisten genutzt.

    Interessant finde ich die Videos von Doris und Su. Hier handelt es sich um Lehrerinnen am Berufskolleg, die professionelle Nähtipps geben. Viel gelernt habe ich auch bei den Videos von Inge Szoltysik-Sparrer auf Makerist. Die Bücher von ihr fand ich nicht so informativ. Das Hemdennähtutorial von Sebastian Hoofs ist suuuuuuuuper. Ich hatte einen Kurs zum Manschettennähen und einen zum Kragennähen bei ihm gemacht und das Heft anschließend geschenkt bekommen.

    Dass die Maschine einfach stehenbleibt hast Du nur bei den einfachen Maschinen ohne Nadelstopptaste oder bei viele Overlock- und Covermasvchinen. Sonst machte der Nadelstopp ja auch keinen Sinn. Bei meiner dicken Bernina habe ich aber manchmal das Problem, dass sie sich "aufhängt". Dann näht sie nur noch Gradstich im Schneckentempo. Da hilft dann nur Abschalten und neu hochfahren.

    Ich hatte einmal die Janome 9900. Beim Sticken ist mir auch eine Nadel so verbogen, wie Deine. Die hat mir dann in die Spulenkapsel ein dickes Loch gehauen.

    Damit meine Maschinen gar nicht mehr auf die Idee kommen mit so einer verbogenen Nadel weiter zu nähen, benutze ich nur noch Schmetz Nadeln. Die haben eine "Sollbruchstelle" und brechen sehr viel schneller.

    Ich nehme auch die linke und mittlere Nadel. Bei meiner Janome gab es damals noch einen spezielle Fuß für den Schrägbandformer. Außerdem nutze ich immer lieber einen Metall statt eines Kunststofffußes. Ich habe festgestellt, dass der besser transportiert. Wir haben uns zwar nicht sehr gut verstanden meine Janome 2000 und ich aber genäht hat sie mit dem Schrägbandformer auch. Die Stichlänge war allerdings sehr schmal. Es stimmt, dass ich gerne Viskosejersey verarbeite. Das gefällt mir gut, weil es dann nicht so dick wird. Ich habe hauptsächlich die Teile, die den Stoff zum Covern 4-fach legen und das wird mit Band aus Interlook schon sehr dick.


    Wie schneidest Du die Stoffstreifen? Sie müssen exakt die angegebene Breite haben. Ich nehme dazu immer ein Patchworklineal und den Rollschneider. Außerdem ist es wichtig, dass der Stoffstreifen gut abrollen kann. Ich vermute, dass Du den Bandeinfasser zu weit nach links montiert hast. Schneide Dir mal einige Streifen von altem Jersey zum Üben. Wenn die Maschine den Stoffstreifen nach rechts zieht, müsste der Schrägbandformer weiter links montiert werden.

    So knapp auf der Kante wie Tanja es macht, sieht es bei mir nicht aus und würde bei meiner Vorgehensweise auch nicht funktionieren. Bei Rundungen im Halsbereich straffe ich mit der rechten Hand etwas den Stoffstreifen, damit er sich schön einschmiegt. Dadurch wird der Streifen minimal schmaler und würde bei mir nicht mehr mit beiden Nadeln gefasst werden.

    Schau mal, hier gibt es ein Starterset mit Stickvliesproben. Das hat mir anfangs geholfen das richtige Vlies auszuwählen. So konnte ich dann kleine Rollen der für mich wichtigsten Vliese anschaffen. Ausschneidbares Vlies nutze ich sehr gerne für Jersey, so bleibt der Stoff auch nach der Wäsche noch glatt. Nach Probesticken waschen, da schrumpft die Stickerei gerne.

    Lass erst einmal nur Band durchlaufen und dann ein Probestück des Stoffes. So siehst Du, wie der Bandeinfasser mit dem aktuellen Stoff zurecht kommt. Bei mir liegt die Nahtauf der Rückseite 2mm neben der Kante. Wenn Vorder- und Rückseite genau übereinander liegen würden, lägen die Stiche der linken Nadel auf der Vorderseite neben dem Band.

    Schau mal, hier habe ich das einmal mit Bildern erklärt.

    Selbst wenn es die übernächste Generation wieder schätzen würde, wenn wir die Augen schließen wird die nächste Generation "diese Schätze" entsorgen. Leider haben die jungen Leute auch keine Zeit für unser schönes Hobby. Als meine Kinder klein waren, war ich zu Hause und habe uns alle benäht, vor allem um Geld zu sparen. Heute fehlt nicht das Geld sondern die Zeit. Mindestens ein Job von 75%, viele Alleinerziehend, Haus mit Garten, 2 Kinder in einigen Vereinen, Nachwirkungen von Corona ( keine Schwimmkurse usw.) da bleibt keine Zeit für ein Hobby.

    Dieses Teil liebe ich. Ich muss aber dazu sagen, dass ich ein ganzes Paket passendeSkalpellklingen habe. Die Klingen hat mein Mann vor dem Müll gerettet, da das Sterilisationsdatum abgelaufen war.

    Wenn die Kante die vordere Mitte sein soll, dann fehlt Dir wirklich Stoff, denn so würden die beiden Teile aneinander stoßen. Kann es sein, dass das Schnittmuster für mehrere Varianten gedacht ist? Manche Dirndel werden ja mit Kettchen an 2 Knöpfen geschlossen. Da sind dann vermutlich Haken und Ösen auf der Innenseite. Da wäre es okay, wenn die Stofflagen aneinander stoßen. Wo hast Du den Schnitt her? Ich würde da mal nachfragen. 4 cm zum Überlappen wären mir auch etwas viel. Das wären dann ja am Ende 8cm, da Du ja rechts und links von der Mitte 4 cm zugibst nämlich einmal am linken Vorderteil und einmal am rechten.

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