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Nähmaschinenempfehlungen gesucht

  • Hallo zusammen, ich bin neu hier und suche Tipps für eine Nähmaschine.


    Bisher habe ich die ganz einfache W6 und mittlerweile auch eine Overlock. Da ich jetzt nicht mehr nur (relativ kurzlebige) Kinderkleidung, sondern auch mehr für Erwachsene nähe, komme ich bzw. meine W6 an meine/ihre Grenzen.


    Die Unterfadenspannung lässt sich bei meiner Maschine nicht wirklich befriedigend einstellen. Man kann an der Spulenkapsel schrauben, aber so richtig ordentlich wird es nicht. Am besten sieht noch die Zickzacknaht aus, aber auch da kommt des (trotz des guten Gütermann Garns) je nach Material bzw. Materialstärke gerne mal zu ausgelassenen Stichen.

    Bei Zwillingsnähten für die Säume schafft man es gar nicht, die Fäden ordentlich straff zu bekommen, so dass man sehr leicht an den lockeren Schlaufen hängen bleibt und die Fäden der Naht lang aus der Naht zieht. Bin langsam echt genervt.

    Aber auch der Geradstich ist meist nicht richtig schön ausgebildet und bei aufgesetzten Taschen ist der Transport auch miserabel. Gerade an den Außenkanten transportiert die Maschine gar nicht, so dass ich das stückchenweise von Hand verschieben muss.


    Meine erste Idee war neue normale Maschine plus Coverlock. Allerdings kam mir dann der Gedanke, dass mit einer guten normalen Maschine doch eigentlich auch die Zwillingsnähte deutlich besser gelingen müssten, oder?


    Kurz zusammengefasst, meine Wünsche für eine solide Maschine:

    - gut einstellbare Fadenspannung auch für den Unterfaden (gerne auch mit Automatik, dass man nur noch nachjustieren muss)

    - guter Stofftransport (nähe hauptsächlich Jersey und Sweat)

    - ordentliche Zwillingsnähte

    (Zierstiche etc. benutze ich eigenlich nicht, sind also nicht wichtig)


    Wenn ihr meint, dass Zwillingsnähte der Coverlock weit unterlegen sind, was das Fäden ziehen angeht, dann würde ich mich auch da über eine Empfehlung für ein solides Modell freuen. Ich mache keine Massenproduktionen, also eher mittleres Preissegment, aber gerne welche, wo man selbst Hand anlegen kann und nicht ständig was einschicken muss...


    Vielen lieben Dank schon mal!

  • Wann war denn Deine W6 das letzte Mal zur Wartung?

    Denn das was Du möchtest sollte jede solide Haushaltsnähmaschine können. Ja die Zwillingsnaht kann manchmal einer Spielerei sein, aber sonst?


    Und wenn Du schreibst- Zitat (sorry zitierfunktion war mir am Handy jetzt zu doof)

    "Gerade an den Außenkanten transportiert die Maschine gar nicht, so dass ich das stückchenweise von Hand verschieben muss."


    Was meinst Du damit? Wenn Du aussen knappkantig absteppst? Kannst Du die Nadelposition nicht verstellen? Denn letztlich kann die Maschine nur transportieren wenn sie auch was zu fassen bekommt. Also entweder Nadelposition verstellen, nicht ganz so knappkantig nähen und oder Hilfsmittel zur Hand nehmen.

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  • Als ich den Anfang deines Postings gelesen habe, dachte ich auch sofort, bitte nimm einmal Kontakt mit W6 auf und trage deine Probleme vor. Ich könnte mir vorstellen, dass bei dir die Fadenspannungseinstellungen ein wenig aus dem Ruder gelaufen sind.

    Wie Aimeenenz das schreibt, eine Wartung wäre auch zu überlegen. Bei W6 gut und günstig und auch schnell.


    Irgendwie habe ich bei deiner Fehlerbeschreibung mehr das Gefühl, dass es fraglich ist, ob es an der Maschine liegt.

    Anders ausgedrückt, warum klappte es bei Kinderkleidung und bei Erwachsenenkleidung nicht? Welche Stoffe nähst du denn?


    Wenn Stoffe früher bei der Maschine gingen, bei denen du jetzt Probleme hast, dann spricht das für eine Wartung.

    Bei den ganz günstigen Maschinen von W6 unterhalb der 2000er ist der Nähanfußdruck vorgegeben. Das passt in 85% der Fälle für einen ordentlichen Transport. In weiteren 10% der Fälle kommt es auf die Technik an. Das ist dann zwar etwas mühsamer, aber es geht. Oder wie meine Patentante meinte, wenn du die Technik nicht kannst, kann das eine bessere Maschine zwar wegmogeln, aber du kannst es halt nicht und wirst das Nähen nie so beherrschen, dass du alles problemlos nähen kannst. Klar, kann man darüber streiten, aber seine Maschine und die Stoffführung sollte man perfekt beherrschen.

    In 5% aller Materialien ist dann so eine Maschine wirklich überfordert oder das Nähen gleicht mehr einem Kampf. Aber wie du das beschreibst, nächsten du solche Materialien aktuell nicht.


    Mir fällt noch etwas zur Zwillingsnaht ein. Es gibt doch zwei Breiten. Ich hatte bei der Bedienungsanleitung der Maschine einer Bekannten gelesen, dass man nur die schmaleren verwenden soll. Eigentlich dachte ich, da würde die Nadel dann brechen, aber sie hatte die breitere eingesetzt und das passierte nicht, nur gab es bei ihr Aussetzer und dann Fadensalat.


    Wie auch immer, natürlich kommt mit der Zeit vielleicht das Verlangen, eine etwas komfortablere Maschine zu besitzen. Aber wenn du dich hier einmal durch ein paar Maschinensuchanfragen durchgeführt hast, wirst du feststellen, das geht nur, wenn wir wissen, was du nähen willst, worauf du Wert legst und in welcher Preisspanne das sein soll und auch mit dem Hintergrund, eine hochpreisige Maschine bedeutet nicht automatisch ein besseres Nähergebnis.


    Ich habe die W6 6000 mit Stickeinheit (war damals dabei) und die 9000, also eine digitale und eine mechanische und nach jahrelanger Suche war meine erste W6 für mich fast wie eine Erlösung, nachdem ich eine Maschine für Damenoberbekleidung aber auch Heimdekoration gesucht habe. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar, wunderbare Knopflöcher und die haben eine hohe Durchstichskraft, sodass ich auch einen Ledersessel damit neu beziehen kann, aber auch einen dünnen Seidenorganza für mich fast schon zu einfach, sprich langweilig nähen kann.


    Wenn du, wie heute viele, überwiegend Jerseys nähst, muss man die Vorgaben, welche Maschine du benötigst, natürlich ganz anders sehen.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • Hallo Wolke 1313,

    Also mit den Zwillingsnähten ist es halt so, dass die auf der linken Seite deshalb nicht straff sind, weil das Ganze dehnbar bleiben soll. Ganz ähnlich mit der Cover.

    Und eigentlich sollte es nicht nötig sein, bei den Stoffen, die du verarbeitest, dauernd an der Spulenkapsel zu verstellen. Und mit dem Trasnport schließe ich mich dem post über mir an: probiere mal die Nadel zu verstellen (in die Mitte z.B.) und nimm einen Schmalkantenfuß oder einen Blindstichfuß oder ein Führungslineal als Abstepphilfe.

    Ansonsten würde ich bei den Stoffen, die du gerne nähst (Jersey und Sweat) eher zur cover raten. Zwillingsnähte sind für die meisten hier keine gleichwertige Alternative (wobei es auch einige Näherinnen gibt, die das gerne und zufriedenstellend machen). Cover ist dann allerdings auch Fummelei und Übung, bis so ein Saum problemlos klappt. W6 soll zu Weihnachten (spät. Ostern) eine Cover auf den Markt bringen.

    Liebe Grüße

    Kersten

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  • Hallo,

    wie schon geschrieben sind Zwillingsnähte immer etwas tricky, da die Unterfadenspannung deutlich reduziert werden muss, damit das Nahtbild gut wird, aber das ergibt natürlich dann keine extrem belastbare Naht.

    Ein Bild der Naht (Ober- und Unterseite) kann aber hilfreich sein, um das Problem einzugrenzen.


    Die einfachen W6 haben den CB-Greifer, passende Spulenkapsel sind sehr günstig zu bekommen, dann kann man komfortabler an der Unterfadenspannung 'herumspielen'.
    Einfach die Spulenkapseln mit Edding markieren für wenig/viel Unterfadenspannung.

    Mit etwas Glück bekommt man noch eine alte Spulenkapsel von einer Markenmaschine, die sind oft hochwertiger und besser justierbar als die 0,50 € (direkt aus China) oder 3,- € (aus Europa) Teile, die man in neu bekommen kann.

    Die guten Spulenkapseln kann man komplett zerlegen, die billigen meist nicht.


    Bei den teureren Maschinen (bei W6 ab ca. 200,- Euro) hat man immer den Horizontalgreifer. Da sollte man sich gut überlegen, ob man an der Unterfadenspannung herumspielt, da sie normalerweise sowie schon recht niedrig ist. Auch da dann auf jeden Fall einen zweiten Spulenkorb dazukaufen.


    Eine Wartung bei W6 ist keine schlechte Idee, da sie sehr günstig ist. Bei Stichaussetzern kann es durchaus sein, dass der Greifer justiert werden muss, was im Servicepreis inbegriffen ist und in einer normalen Werkstatt schon teurer ist als bei W6 die gesamte Inspektion.
    Am besten eine Nähprobe mit Fehlstichen beilegen.

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

    Edited 2 times, last by kledet ().

  • Ich nähe ja im Kinderheim, mit motorisch nicht so fitten Kindern ,auf verschiedenen W6,alles keine Computermaschinen.

    Es gibt keine Probleme,die nicht von der Näherin selbst verursacht wurden.

    Auch bei Fehlstichen liegt es der Nadel oder dem Einfädeln.

    Ich würde Dir auch zu einer Wartung raten.

    Eine Cover ist,denke ich, nicht die Lösung Deines Problemes.

    Für mehr Komfort würde ich allerdings auf eine Computermaschine von W6 umsteigen.

    Ich selbst habe als Zweitmaschine die W6N500,aber ich mußte noch nie etwas an der Unterfadenspannung verstellen.Ich würde auch garnicht auf die Idee kommen.

    Zwillingsnähte funktionieren einwandfrei bei allen W6.

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  • Das was am Seltensten verstellt werden muss, ist die Unterfadenspannung. Wer nicht weiß was sie/er tut sollte tunlichst die Finger davon lassen denn nach dem Verstellen die richtige Rückstellposition zu finden ist eine Wissenschaft für sich. Da kann 1/10° Winkelverstellung der Schraube ein schlechtes Ergebnis hervorrufen. Auch ich rate zu einer Wartung, denn da wird die Maschine gereinigt, geölt und neu eingestellt. Danach sollten die Stichaussetzer weg sein. Du hast auch nicht geschrieben, welche W6 du hast. Hast du eine mit CB-Greifer, kommt der Tipp von Kledet mit der 2. Spulenkapsel in Frage.

    Vom rumschrauben am Horizontalgreifer rate ich wie Kledet ab.

    Liebe Grüße

    Walter


    Bist Du wütend zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier! Wilhelm Busch


  • Meiner Erfahrung nach, beim Nähen mit der N 1800 (die einfachste von W6), kann sie all das, was Du für die Stoffe Jersey und Sweat beschrieben hast. Nur bei extremen Flutschjersey oder Lycra muß ich ab und an mal tricksen.


    Welches W6-Modell hast Du?

    Hast Du schon alle Flusen aus dem Unterleben und dem Fadenlauf entfernt?
    Nutzt Du die richtige Nadel in Kombination mit der passenden Fadenstärke?

    Läßt Du den Stoff selbst laufen oder ziehst Du ihn?

    Wie schnell nähst Du dickere Stellen?


    Der Wunsch nach einer Nähmaschine, die mehr kann, ist nachvollziehbar.

    Welches Budget hast Du für eine andere Maschine?

    Was ist Dir wichtig? verstellbare Nadelposition, Durchstichskraft ect?


    Wäre es meine W6, würde ich sie zur Wartung einschicken und schauen, wie danach näht. Der Vorschlag mit der zweiten Unterspulenkapsel für Zwillingsnähte ist sinnvoll.

    :wolke7: ... Nähen & Stricken ist etwas, was ich nicht muß, sondern etwas, das ich mir einfach gönne ...
    ... frohes Schaffen und Grüßle von der Sporcherin

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  • Ich hab noch nie an der Unterfadenspule rumgespielt. Selbst bei Zwillingsnähten nicht. Und die Nähte sehen gut aus...für mich.

  • Erstmal danke für die Masse an Antworten.

    Also ich habe eine N1615. Die Zicken hatte sie schon immer.

    Wartung werde ich dann trotzdem mal versuchen, vielleicht hatte sie ja von Anfang an etwas.


    Aimeenenz: wenn ich aufgesetzte Taschen am Bauch mache, kriege ich den Anfang nicht hin. Also von der unteren Lage Stoff des Pullis zu den drei Lagen Stoff von Pulli und Tasche mit umgeklappten Rand.


    Rufie: es ist egal, welche Kleidung ich nähe, aber ich möchte mehr für mich nähen, so dass es länger als nur ein paar Monate getragen wird.

    Für die Zwillingsnaht habe ich die empfohlene Nadel genommen.

    Nähen möchte ich hauptsächlich Sweat und Jersey, daher meine o.g. Vorgaben.

    Preis darf ruhig bis 500€ sein, wenn es sich lohnt.


    Smett5: für die Umstellung von Zickzack oder Geradstich zu Zwillingsnaht muss ich die Unterfadenspannung ändern, sonst wird es gar nichts und das, obwohl es ja auch Geradstich ist.

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  • Wolke...wenn du am Anfang einen Höhenunterschied hast, dann verwende eine Hebamme. Das ist ein Stück Stoff, dass du so faltest, dass der Nähfuss auf die gleiche Höhe wie das Nähstück kommt. Das machst du entsprechend hinter dein Nähstück für den Anfang. Oder wenn u einen Fuß mit einem schwarzen Knopf an der Seite hast, dann drauf drücken, wenn der Fuß in der Luft hängt. So bleibt er gerade und kann entsprechend Druck auf den Transporteur und den Stoff ausüben.


    Ich nähe hauptsächlich Jersey und benötige einen verstellbaren Fußdruck. Es hilft sehr. Mit meiner Brother bin ich sehr zufrieden. Diese Maschine gibt es aber nicht mehr. Sie ist in der Preisklasse wie du sie anstrebst. Du solltest es aber ausprobieren. Jeder Jeck ist anders.

  • für die Umstellung von Zickzack oder Geradstich zu Zwillingsnaht muss ich die Unterfadenspannung ändern, sonst wird es gar nichts und das, obwohl es ja auch Geradstich ist.

    Also ein Geradstich ist das nicht. Du hast als Oberfaden zwei Garnrollen und dann musst du einmal überlegen, wie viel mm ein Stich auf der Oberseite lang ist und wie lange der Weg des Unterfadens pro Stich ist. Normalerweise ist er eher gleichlang, z. B. beim Geradstich oder Zickzackstich ohne Zwillingsnadel. Deshalb ist die Zwillingsnadel auch immer etwas tricky.


    Es wäre wirklich hilfreich für uns, wenn du uns ein paar Fotos hier zeigst, was nicht klappt. Es ist immer schwer so etwas nach der Beschreibung festzustellen.

    Besonders hilfreich wäre, wenn du einmal Ober- und Unterfaden in verschiedenen Farben und auch nicht der Stofffarbe einziehst und dann ein Beispiel nähst. Also z. B. dieses Tascheproblem mit Soffresten imitierst und auch einmal am Rand nähst, damit man sieht, welche Probleme da auftreten, wann z. B. Stiche ausgelassen werden.


    Bei der Preisvorstellung von dir käme eigentlich nur wieder eine W6 in Frage oder eine gebrauchte.

    Ganz wichtig: Du schreibst, deine Maschine hatte das schon von Anfang an, wenn du dir eine andere kaufen solltest und so etwas feststellst, dann sofort Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen.


    Ich kann mir vorstellen, so wie du das beschreibst, hast du auf der Maschine eher mit dem Nähen angefangen und dann ist man unsicher, ob es an einem oder der Maschine liegt. Aber besser einmal zu viel nachfragen, als es schleifen lassen.


    Wenn du die Maschine zur Wartung gibst, solltest du auf jeden Fall sagen, dass du die Unterfadenspannung immer wieder justiert hast und entweder ein Beispielstück mit dem Problem oder Fotos solltest du auch dazu geben.

    Wenn es dann wirklich an der Unterfadenspannung liegt und du vielleicht ein wenig zu stark daran gedreht hast, dann bestellt dort gleich eine Spulenkapsel mit. Es ist ein CB-Greifer, die Kapsel kostet bei W6 12,50 Euro. Du kannst sie auch darum bitte, bei der zweiten Spulenkapsel die Spannung gleich so einzustellen, dass die bei den meisten Stoffen eine schöne Zwillingsnaht näht.


    Welche Maschine für dich geeignet wäre, da halte ich mich lieber zurück, denn ich nähe so fast keinen Jersey- oder Sweatshirtstoff.

    Die 6000 - ist praktisch eine etwas abgeänderte und erweiterte 5000 mit Sticktisch (das Modell gibt es nicht mehr, heute wäre das eben in etwa die 5000) näht super, nur bei Dauerjerseynähen habe ich keine Erfahrung. Die paar Meter, die meine bisher Jersey nähen musste, waren prima.

    Du solltest dir aber auch überlegen, ob du eine digitale oder mechanische Maschine willst.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall ein gutes Händchen bei deiner Kaufentscheidung. Vielleicht bekommst du auch deine Maschine aus der Wartung zurück und sagst, prima, so lässt sich gut darauf nähen. Dann könntest du noch etwas weiter sparen und hättest dann bei einem Neukauf mehr Auswahl. Ich drück dir die Daumen.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Jersey hab ich sogar mit meiner Privileg genäht und ohne Nähfußdruck. Man darf nur nicht schieben, ziehen und klar ein 7-Punkt-Transporteur ist nicht zu verachten. Es ist für mich heute viel bequemer als vorher.

    Rufie...meine Nähmaschine war neu und in dieser Preisklasse. Man bekommt schon etwas dafür, wenn man auf Schnickschnack verzichtet. Etwas Luxus gibt es da schon, z. B. automatischen Einfädler. herrlich.

  • Rufie...meine Nähmaschine war neu und in dieser Preisklasse.

    Meine 6000 hat damals glaube ich 479.- gekostet, die 9000er in einer der Umtauschaktionen für nen Appel und nen Ei. Ich liebe beide Maschinen und bin mit ihnen äußerst zufrieden. Sie sind für mich ein Update der alten echten Singermaschinen aus den 60er bis Beginn der 80er Jahre, nur eben moderner.

    Preis-/Leistung einfach unschlagbar. Zumal ich immer wieder auch einmal ein einer teuren so zwischen 1500 und 3000 Euro sitze und mich immer frage, wofür ich dann so viel mehr bezahle, denn die Sachen habe ich bei meiner W6 auch und teilweise besser. Ich sage nur das Zicken bei der Knopflockautomatik vieler auch teurer Maschinen oder die Knubbel beim Automatischen Vernähen am Anfang.

    Da funktioniert meine 6000 einwandfrei und macht keine Knubbel und schöne Knopflöcher.


    Ich habe gerade geschaut, die 5000 ist aktuell im Angebot für 389 Euro. Nur wer praktisch fast nur Jersey und Sweatshirtstoff näht, da bin ich mir eben nicht sicher, ob eine normale neue Nähmschine das Ideal ist. Oder ob man sagt, für die paar anderen Fälle die aktuelle Nähmaschine warten lassen und damit nähen. Also z. B. einmal das Kürzen einer Hose. Ansonsten doch Richtung Coverlock gehen. Wobei ich hier immer gefühlt mitbekomme, dass die wohl auch kleine Zicken sind und preislich auch etwas anders.


    Da denke ich aber, wird Wolke noch Hinweise hier bekommen, in welche Richtung man gehen sollte.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

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  • Ich würde die alte Maschine auch erstmal einschicken.


    Wenn Du an der Unterfadenspannung gebastelt hast, wirst Du sie Dir aller Wahrscheinlichkeit nach, selber verstellt haben.


    Für Jersey würde ich mir eine Overlock holen.

    In Deiner Preisklasse die Gritzner 788 oder wieder eine W6


    LG


    CoraH

  • Ich bin mit der Overlock von W6 sehr zufrieden. Ich hab zwar noch keine Shirts damit genäht und nur Probestücke, aber schon mal einen leichten Sommerloop mit Rollsaum. Es flutscht nur so. (also schnell).

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  • Disaster

    Added the Label FRAGE
  • Ihr beide, Wolke hat schon eine Overlock. Deshalb fragte sie auch, ob sie nun noch eine Coverlock nehmen sollte.

    Bisher habe ich die ganz einfache W6 und mittlerweile auch eine Overlock.

    Allerdings, Wolke1313 , wie findest du denn, dass deine Overlock näht. Bist du damit zufrieden? Sonst wäre das auch ein Ansatz.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • Ich habe Jersey und Webstoffe nacheinander mit den verschiedensten Maschinen genäht, (Singer316G, Meister 276, Pfaff 260, Singer Futura 1050) und bei keiner Maschine musste die Unterfadenspannung geändert werden. Bei der Zwillingsnadel habe ich die Oberfadenspannung leicht verstärkt.

    Liebe Grüße

    Walter


    Bist Du wütend zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier! Wilhelm Busch


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  • Mit der Overlock bin ich sehr zufrieden, was Sweat und Jersey angeht. Hatte mal andere Stoffe, da war es mühselig, die passenden Spannungen zu finden, aber wie gesagt, mein Hauptmaterial ist Sweat und Jersey und das klappt.


    Ich werde die W6 einschicken, weiß nur noch nicht wie ich die maschinenfreie Zeit überbrücken soll...


    Wie handhabt ihr das denn eigentlich mit den Fadenfarben bei der Coverlock? Nehmt ihr weniger verschiedene oder habt ihr dann von allen Farben 4 Rollen? Bei der Zwillingsnaht achte ich nämlich schon auf gut passende Farben, bin da etwas pingelig...

  • Von den gängigsten Farben habe ich 5 Konen (für 2 Maschinen). Zum Covern für die Nadelfäden benutze ich normales Nähgarn, da mir das Overlockgarn bei den sichtbaren Nähten zu fusselig ist. Wenn meine Garnrollen nicht ausreichen, spule ich für die Nadelfäden auf Spulen von der Nähmaschine um, denn bei mir müssen die Farben auch immer passen.

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