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Was mögt ihr nicht unter euren Fingern?

  • Geht es euch auch so, dass ihr bei einigen Materialien, wenn ihr sie näht, richtig Freude daran habt und andere furchtbar findet?


    Softshell ist für mich gruselig. Dieses Nähfeeling mag ich gar nicht. Irgendwie ist die Oberfläche für mich furchtbar, wenn das Material beim Nähen durch die Maschine läuft. Das mögen meine Fingerspitzen nicht.

    Genauso Kunstleder. Da finde ich eigentlich eher den Moment, wenn die Nadel uns dem Material kommt, schlimm.


    Mein absolutes Highlight war ein Mantelstoff mit einem hohen Cashmere-Anteil. Den hätte ich ständig betatschen können, musste mich aber zurückhalten, denn er war ziemlich hell.

    Baumwolle finde ich eher langweilig zu nähen, außer Jeans.

    Ein schönes Fingergefühl habe ich auch bei Wollwalk, Seide und Leder. Leder finde ich immer spannend zu nähen.


    Sollte ich nun besser die Männer mit den weißen Jacken rufen oder geht es euch ähnlich?

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Kunstleder maximal zum Besticken, also nicht lange anfassen.


    Fleece und alles andere mit Polyester mag ich schon nicht zuschneiden, geschweige denn nähen.


    Richtig guter Softshell ist etwas das ich trage, aber noch nie vernäht habe, weil ich als Meterware bislang nur richtig fieses Zeug gesehen/gefühlt habe.


    Selbst viele Microfaser für Wäsche finde ich fies anzufasen beim Nähen und Zuschnitt, tragen geht.

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    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • Du bist nicht allein damit und die weißen Männer würden eher eine Rolle spielen, wenn wir die Stoffe nicht mehr spüren könnten :)

    Die Haptik der Stoffe ist für mich kaufentscheidend. Wenn ich den Stoff nicht gerne anfasse, werde ich das Genähte ja auch nicht gerne tragen. Und Nähen macht mir gerade wegen der Stoffe Freude.

    Da ist es aber nicht unbedingt die Faser als solche, sondern auch die Verarbeitung. Leinen z. B. kann wunderbar weich oder furchtbar kratzig sein.

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  • Ihr Snobs! :cool:


    Ich kann es aber schon verstehen. Für mich sind das grausigste Polyesterstrickstoffe.

    Aber Seide ist mir schon wieder ein wenig zuuu flutschig, mit anderen Naturmaterialien fühle ich mich wohler.

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  • ... am liebsten verarbeite ich Wollstoffe in jeder Variante, von feinster Cool Wool bis zu schwerem Walkloden (ich meine nicht dies Zeug auf Strickbasis, sondern echt gewalktes, dicht gewobenes Wolltuch), Wollflanell, Wollvelours, Harris Tweed, Woll-Musseline etc.pp. ...

    ... eher ungern Jersey und Konsorten und minderwertige PA-/PE-Stoffe.

    Nach meiner Beobachtung gibt es PE auch in sehr hochwertig (ein Segen für Naturfaser-Allergiker), und ich schätze auch hochwertige Mischgewebe, sowohl von den Gebrauchseigenschaften als auch von der Haptik her.

    Viskose mag ich vom Griff her ganz gern, Seide sowieso, aber beider "Flutschigkeit" ist in der Verarbeitung für einen Grobmotoriker wie mich eine Herausforderung :o ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Bin ich froh, dass die Herren mit der weißen Jacke nicht kommen müssen. ;)


    Ich mache auch noch einen Unterschied zwischen der Haptik des Stoffes, z. B. beim Kauf und dann beim Nähen. Das hatte ich eigentlich ursprünglich mit meiner Frage gemeint.


    Beispiel Softshell: Solches Zeugs trage ich nicht, aber ich musste einmal einen für ein Geschenk kaufen. Ich habe einen gehabt, der sich wirklich gut anfühlte, im Gegensatz zu vielen, ich nehme an, wie auch GlückSachen das beschreibt. Es war ein Konfektionsstoff von einem Sportbekleidungshersteller.

    Als er dann unter der Nadel lag und ich den Stoff beim Nähen eben führte, dann war das für mich scheußlich.

    Das erlebe ich auch sehr oft bei Viskose, obwohl die sich beim Kauf, wenn ich in den Stoff greifen, darüberfahre, seinen Fall teste gut anfühlt.


    Mir geht es da nicht darum, ob etwas flutscht oder nicht. Also nicht, wie sehr mich ein Stoff nähtechnisch fordert, ob ich dadurch vielleicht weniger Spaß beim Nähen habe, sondern einfach das Gefühl, wenn ich die Hände links und rechts von der Nadel auf die Maschine lege und der Stoff dann durch meine Finger läuft.


    Ich kann jetzt auch gar nicht sagen was es genau ist. Mir macht es auch nichts aus, wenn der Stoff ein wenig kratzig ist, wie bei manch derberen Leinen. Es ist einfach, was man spürt, wenn der Stoff an der Maschine durch die Finger läuft.


    Spürt ihr das auch, oder ist es bei euch eher so, wie sich der Stoff beim Kaufen anlangt, so ist er dann für euch auch unter der Maschine?

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

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  • Ich mag Seide nicht. Mit meiner Haut (Schuppenflechte) bleib ich ständig hängen. Daher wird es weder vernäht - noch getragen. Leinen ist ok für mich zum Nähen, aber wenn ich es anziehen muss, dann schmerzt mich dieser Stoff, weil er einfach zu kratzig (egal wie weich) auf meiner empfindlichen Haut ist. Selbst wenn ich Shirts drunter trage, fühle ich jede Faser durch.


    Jeans waren früher nicht okay für mich. Anfang der 80er als ich Kind war, konnte ich keine Jeans tragen, sie waren einfach zu steif.


    Den Softshell, den ich bisher vernäht habe, war total in Ordnung.


    Ach ja, ich vergaß....ich mag Taft nicht anfassen. Genauso gruselig wie Seide.

    Am liebsten mag ich übrigens Baumwolle. Völlig unkompliziert und natürlich Jersey. Trägt sich wunderbar.


    Also liebe Rufie...du bist in bester Gesellschaft, was die Gruseligkeit von Stoffen angeht.

  • Meine minimale Abneigung gegen Seidensatin liegt nicht in meinen Fähigkeiten begründet sondern schon in der extremen Glattheit.

    Vielleicht habe ich einfach zuviel Hornhaut an den Händen, aber ich greife lieber einen fein gewebten Baumwollstoff als einen Seidensatin. Auf der Wange zum Beispiel mag ich den Stoff wieder leiden aber in den Händen und als Kleidungsstück, das nur aus Seide besteht, fühle ich mich etwas unwohl.

    Ich habe hier aber auch einen Seidenbatist mit 30% Baumwolle, den mag ich dann wieder lieber.


    PS: Mein absoluter Liebling was das greifen angeht ist Yak-Wolle (eigentlich sind es ja Haare, wie bei Alpake). Ich habe einmal eine Jacke aus Yak mit Merino gestrickt, die fühlt sich unfassbar toll an.

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  • Es gibt bestimmte Kunstfasern, die ich im Leben nicht verarbeiten und demzufolge auch nicht tragen werde. Welche das sind? Keine Ahnung, die Auszeichnung auf den Ballen ist meist nicht aussagekräftig genug. Ich muss das Material anfassen und manchmal auch dran riechen, um zu wissen: den Stoff mag ich, der kommt in's Körbchen oder eben nicht. Microfaser ist auch so ein Thema: ich mag das Zeug nicht. Nicht als Bettwäsche, Unterwäsche, Handtücher. Einzige Ausnahme: Abschminktücher. Die ersparen Abschminklotions (jeder Hersteller) und somit dicke geschwollene Augenlider, Wasser reicht. Was ich sehr mag: Naturfasern, pflanzliche und tierische.

    Und (z.B. grobes) Leinen verliert die Kratzbürstigkeit, wenn man den Stoff oder das Kleidungsstück kocht und anschließend in den Trockner gibt (glätten oder mangelfeucht) und dann bügelt.

    Grüße in die Runde

    Kerstin

  • ...also, meine Vorliebe für Wolle resultiert vorrangig aus dem Gefühl des Anfassens beim Verarbeiten, denn ich könnte never ever einen Wollstoff direkt auf der Haut tragen :biggrin:!

    Gefüttert und mit entsprechendem "Drunter" allerdings schon.

    Baumwollstoffe mag ich nur gerne anfassen, wenn sie nicht diese gewöhnliche Putzlappen-Haptik haben, also eher sowas wie Batist, Baumwoll-Satin, Voile oder so.

    Einfache BW ist mir allerdings auch nicht zuwider.

    So richtige "igitt-Stoffe" kenne ich eigentlich nicht :confused: - mag an meiner bäuerlichen Insensibilität liegen :biggrin: ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


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    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


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  • Disaster

    Hat das Label FRAGE hinzugefügt.
  • Disaster: Cord? Ehrlich?

    Mag ich :) Breitcord für sportliche Röcke in A-Linie, mittlere Rippe für Hosen, feinen weichen Babycord für Winterblusen. Cordsamt sowieso.

    Was an Cordhosen stört: sie beulen schnell am Knie und weiten sich gerne. Dem läßt sich mit leichtem Futter und dünner Bundverstärkung abhelfen. Auch Röcke kleben durch abfüttern nicht (Alternative Unterrock). Bei Blusen aus Fein- oder Babyfeincord stört das weniger.

    Der früher für Arbeitshosen verarbeitete Manchester-Cord ist grauslig, da stimme ich Dir allerdings voll zu.

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  • Ich verarbeite keine Polystoffe. Baumwolle, Wolle, Leinen, Viskose, Seide ja auch untereinander vermischt. Ein wenig Elastan stört nicht.

    Was ich überhaupt nich mag ist Single Jersey weil der sich furchtbar rollt. Ich habe auch och kein Mittel dagegen gefunden welches wirklich hilft. Bügeln mit Sprühstärke hilft nur wenn massenweise Stärke draufkommt. Aber das ist erstens Verschwendung und zweitens ist der Stoff dann gedehnt und steif wie ein Brett.

    Vom Anfassen finde ich Mikrofasern doof.

    Liebe Grüße

    Walter


    Bist Du wütend zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier! Wilhelm Busch


  • Bastelfilz! Ich bin froh, den heute auf dem Flohmarkt doch noch angefasst zu haben, bevor ich ihn gekauft habe. Ich dachte, Filz sei immer aus Wolle, aber da gibt es ja furchtbare Polyester-Versionen davon.

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