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Grundideen für ein Nähzimmer/einen Näharbeitsplatz

  • Ich weiß jetzt nicht, ob das hier direkt hinpasst, aber ich finde die Ansätze und Grundgedanken spannend, wenn ich die verschiedenen Bilder hier in dem Forumsbereich so sehe.


    Mich würde interessieren, welche Überlegungen für eueren Näharbeitsplatz wichtig sind.


    1. Gestaltung des Nähplatzes - also wo die Maschine steht

    Mir fällt auf, dass einige jede Maschine auf einem extra Tisch stehen haben. Ehrlich gesagt, auf die Idee bin ich seit ich nähe noch nicht gekommen. Ich habe einen Nähmaschinenplatz, denn wenn ich nähe, möchte ich immer am gleichen Platz sein, mit derselben Aussicht in den bei mir jetzt grünen Park. Ich habe meine ganzen Zutaten, die ich fürs Nähen an der Maschine benötige an dem Platz, sei es eine kleinere Schere, Stecknadeln, die ganzen Nähfüße, etc. Das will ich mir nicht vorher erst irgendwo im Zimmer zusammensuchen, sondern mit einem Handgriff haben.

    Das bedeutet, wenn ich ein Teil nähe, überlege ich mir, auf welcher Maschine, greife neben den Tisch und hebe sie hoch. Standardmäßig die W6 6000 oder W6 9000, dann natürlich meine beiden alten Singer. Das Flagschiff Anfang der 60er Jahre von meiner Patentante geerbt und meine erste eigene Maschine, die ich von ihr, als ich 13 war, geschenkt bekommen habe. Na ja, und eine Singer Overlock - ihr kennt ja mein gespaltenes Verhältnis zu Overlock. ;)


    Vielleicht liegt das auch daran, dass ich in dem Zimmer noch andere Handarbeiten habe: Strickmaschine, Webrahmen, Klöppelständer, Occhi und meinen ganzen Wollvorrat samt Zubehör. Ok, der Zuschneidetisch ist auch da, auch wenn ich gestehen muss, ich würde auch liebend gerne am Boden zuschneiden. Aber er ist wichtig, warum, seht ihr in meinem Forumsbereich über mein Arbeitszimmer.


    Upps, noch eine Peinlichkeit :o: Ich habe da nicht nur Musik/Radio sondern auch einen kleinen Fernseher. Aber wirklich klein, eher fast Tabletgröße. Warum auch immer, beim Nähen schaue ich nebenher öfter Fernsehen - im Gegensatz zu sonst im Leben. :rofl:


    2. Aufbewahrung der Zutaten/Materialien

    Also ich muss immer viel Material um mich herum haben, denn wenn ich eine Idee habe, will ich nicht lange erst noch Stoff/Wolle suchen und einkaufen müssen, ich greife einfach in mein Lager und los gehts. Dazu kommen natürlich Materialien, die ich geerbt habe von meiner Patentante. Da mein Patenonkel in der oberfränkischen Textilindustrie tätig war, auch teilweise noch Stoffe. Wer einmal einen Wintermantel aus Frankenwaldplaid getragen hat, der weint immer noch, dass das nicht mehr hergestellt wird.

    Fazit: Beim letzten Umzug fragte mich das Umzugsunternehmen, ob ich ein Handarbeitsgeschäft aufmache. Heute sind die Geschäfte wieder besser ausgestattet, aber es gab Zeiten, als Nähen sowas von out war, da hatte ich mehr Knöpfe als so ein Geschäft. Das sind welche, die solange ich lebe, nie untergehen werden, sondern wenn ein Teil wegkommt, werden die Knöpfe abgeschnitten. Echte Posamenten, sehr schöne Perlmutt, Glasknöpfe, Holz- und Leder.


    Ich könnte nie sagen, ich nähe oder stricke nun das Teil, müsste mir dann überlegen, wie soll der Stoff sein, bin dann 100% enttäuscht, denn genau so einen Stoff, wie ich mir vorstelle, finde ich nicht. Also nur ein Kompromiss.


    Da gehe ich anders vor: Ich sehe irgendetwas, das mich inspiriert, sehe dazu dann den Stoff, den ich habe im Kopf, oder stelle mich vor meine Stoffe und bekomme eine Idee. Dann entwerfe ich den Schnitt, weiß welche Knöpfe/welchen Reißverschluss und los geht es. Stoffe kaufe ich nach Gefühl und Ideen mit dem Wissen, dass ich mir daraus etwas nähe. Nicht umgekehrt.

    Also habe ich Stoffe, Wolle, Knöpfe, Reißverschlüsse, Vlieseline und Einlagen, Perlen, Pailletten, Nähgarn ordentlich nach Material oder Farbe sortiert in meinem Zimmer. Ein Griff und los geht es.

    Ok, Reißverschlüsse und und Gummibänder sind immer etwas heikel. Wie hasse ich es, wenn ich nicht den passenden Reißverschluss haben, aber das würde den Rahmen sprengen.

    Weitere Materialien: Stricknadeln innerhalb der Funktion (also z. B. Nadelspiel und Rundstricknadeln) nach Größen sauber geordnert und innerhalb einer Größe nach Material. Und natürlich das Teddymaterial, also Plüsch nach Mohair, Alpaka, Kaschmir, nach Farbe und dann Haarlänge, genauso wie die Augen und die Gelenke.


    Also ich bin eigentlich eher das Genie beherrscht das Chaos, aber das beherrsche ich dann auch richtig wie eine Königin. Bei den Handarbeitsutensilien bin ich aber akribisch. Ich habe sogar die Handnähnadeln nach Funktion und Größe sortiert eingeordnet. :o


    3. Sonstiges

    Ich habe im Zimmer auch ein Waschbecken. Das ist wunderbar fürs Stofffärben und Filzen. Und solche Annehmlichkeiten wie die Kaffeemaschine, Tee, Wassersprudler, diese Gerätschaften samt Tassen, Gläser, etc. müssen auch sein. :)

    Ach ja, und ich habe auch keine Lust, erst in den Keller zu laufen in die Werkstatt meines Mannes und dort Gerätschaften herauszusuchen. Sprich eine auf das Handarbeiten ausgelegter Werkzeugkoffer ist auch im Zimmer. Sei es der Hammer und Hand- und Elektrotacker fürs Polstern, oder Gesrätschaften zum Pflegen meiner Maschinchen, nicht nur der Nähmaschinen. :mechanicus:

    Sozusagen die Werkstatt für meine Arbeiten ist auch mit im Zimmer. 8)


    Aus dem Grund ist FÜR MICH der Platz für Material wichtiger als der Platz für meine Maschinen. Denn ich kann immer nur an einer nähen und im Gegensatz zum Stricken nähe ich auch immer nur an einem Teil. Und genau dafür benötige ich einen, meinen Wohlfühlplatz für die Maschine, mit der ich gerade nähe und einen bequemen Sitz.


    Direkt neben meinem Kreativraum ist dann unsere Bibliothek und da der Bereich Kunst und Handarbeiten. Sprich Zeitschriften und Bücher zu dem Thema. Ich nehme mir dann etwas zu trinken aus meinem Kreativraum mit durch die Tür, setze mich dort in den Sessel und wälze die Bücher/Zeitschriften, bis in meinem Kopf eine Idee entsteht. Mit der gehe ich dann wieder durch die Tür und dann geht es los.


    Sozusagen ist das Zimmer für mich ein Lebensraum und kein Arbeitszimmer. :herz:


    Ich finde es nun sehr interessant, was für euch besonders wichtig an Nähplatz ist. Worauf ihr auf keinen Fall verzichten wollt. Ihr könnt natürlich auch noch andere Überschriften mit einbauen.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Ergonomie, Ergonomie, Ergonomie...das ist für mich das wichtigste! Ich wollte Emma nicht mehr dauernd hoch und runter heben und habe mich entgegen der Meinung einer Freundin ("du machst dein Wohnzimmer zum Nähzimmer und was ist mit Besuch?") so eingerichtet, wie ich es brauche. Ich bekomme selten Besuch, treffe mich draußen mit Bekannten.


    Ich überlege der Overlock einen eigenen Tisch zu geben, aber derzeit sind meine Materialien wichtiger, schneller Zugriff bedeutet Schnelligkeit.


    Du hast recht, ich kann immer nur an einer Maschine sitzen, daher strukturiere ich mich, genauso wie ich es mit den Farben mache, wenn ich nähe. Alles blaue wird gesammelt..so wird auch für die Overlock gesammelt und nach Farben / Naht sortiert.


    Hätte ich so ein Zimmer wie du, würde ich es ähnlich machen, aber ich habe nur eine Ecke und schaue auf eine Wand. Habe ich jemanden zu Besuch muss der Tisch in den Raum gestellt werden und wird fürs Essen verwendet. Also...du machst das in meinen Augen schon richtig.

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  • Bei mir muss der Nähablauf beim Bekleidung nähen flüssig sein, da sind Nähma, Overlock und Cover gleichzeitig im Einsatz.

    MIt der Ovi Schulternaht und Halsbündchenring schließen - Halsbündchen mit der Nähma anheften(ohne heften wirds bei mir nicht ordentlich :o) - mit der Ovi annähen - dann mit der Cover drüber - danach wieder an die Overlock Seitennähte schließen und Ärmel einnähen - an die Nähma Säume heften und wieder an die Cover, so ist mein Wohlfühlnähen.

    Zwischen den Arbeitsgängen noch bügeln, nur das Bügelbrett passt nicht mehr daneben, dafür muss ich aufstehen und ein paar Schritte laufen, das ist dann Bewegungsport während dem nähen. :biggrin:


    Bei Patchwork, filzen und sticken gehts ja nur mit einer Maschine, da schaue ich nur dass ich das Material das ich zusätzlich brauche bei mir habe, was aber auch nicht immer so klappt.


    Näh- und Overlockgarn habe ich in dem linken Schubladencontainer unter der Nähma und das Stickgarn sowie Stickvliese im rechten unter der Sticki, Füßchen, Maschinennadeln und -zubehör befinden sich in den Schublanden Organitzern direkt unter der Overlock und Cover, sind also auch bequem für alle Maschinen zu erreichen.

    Was ich sonst an Material wie Reißverschluss, Knöpfe etc brauche lege ich mir auch zurecht.

    Für mich passt alles so wie es angeordnet ist perfekt.

  • Bei mir steht gerade ein Umzug an, u. a. weil mir mein Arbeitszimmer zu klein ist.


    Derzeit steht nur die Nähmaschine am festen Platz, Ovi, Cover und Plotter rotieren. Das finde ich schrecklich!


    Derzeit habe ich an die 30m Stoff im Vorrat, das finde ich schrecklich und blockierend.


    Traum und Ziel vor meinen Augen:

    jedes Gerät auf eigenem Tisch/an festem Patz, möglichst WENIG Materialvorrat.


    Keine herumliegenden Sachen.


    Im Vorrat nur Garn, Hardware für Taschen (also Reißverschlüsse nur für Taschen, keine für Kleidung), Vlies und Standardfutter, plus 2-3 Standardstoffe je 1,2m.


    Je mehr in den Schränken liegt, dsto weniger nähe ich.


    Wenn Unordnung ist, nähe ich weniger (ich habe bestimmt mehr als 15 Scheren, man stelle sich vor, die lägen alle gleichzeitig herum....).


    Deine Aufzählungen, Rufie, wären mein schlimmster Albtraum, sorry.

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  • Deine Aufzählungen, Rufie, wären mein schlimmster Albtraum, sorry.

    ^^

    Und mein Albtraum wäre es, wenn ich eine Idee habe, z. B. habe ich den Schnitt für einen Mantel im Kopf. Machen wir es nun leicht. Keiner der ausgefalleneren Stoffe, die ich nur in Mailand in dem einen Verkauf bekomme. Er soll ein warmes, dunkleres Rot haben, reine Schurwolle, sichtbare Härchen, also eher dieser wie man sagte früher Alte-Oma-Mantelstoff, weil ich da noch an manchen Stellen ein Muster hineinrasieren und -färben will.

    Also eigentlich nur ein qualitaiv hochwertiger Mantelstoff in einer nicht ausgefallenen Farbe.


    Jetzt würde ich in Panik geraten, denn den Stoff finde ich in ganz München nicht. Vielleicht in einem Blau oder einen hippen Modefarbe, vielleicht in der richtigen Farbe, dann ist es aber ein Walkstoff, etc.

    Online das nächste Problem, selbst wenn ich ihn finden würde, könnte ich ihn nicht bestellen, sondern müsste mir erst ein Probestück schicken lassen, denn Rot ist eine Farbe, da ist es egal, wie gut der Monitor/Rechner ist, Rot farbecht zu fotografieren ist reine Glückssache.


    Dann möchte ich echte Futterseide. Nur online zu bekommen und nur mit viel Glück vielleicht farblich passend zu dem Stoff.


    Ich wäre mindestens drei Tage unterwegs mit viel Frust und wenn ich ihn nur bestellen kann, was ich bei Stoff höchst ungern mache, mit Probemuster, etc. rund zwei Wochen, bis ich ihn habe.


    Da ist mir die Lust dann vergangen, denn dann ist Nähen nur noch reines Handwerkeln, keinerlei Kreativität mehr, denn die wurde durch die doofe Stoffsuche massiv gestört. Das ginge sogar soweit, dass ich extrem weniger Einfällte hätte, was ich da hereinrasiere.


    Bei mir läuft das anders herum. Ich gehe ganz unbedarft durch die Straßen und plötzlich ist es fast, als würde ein Blitz einschlagen. Da ist ein Stoff, ich weiß, dass sich aus dem etwas machen lässt. Das er zu mir passt. Also kaufe ich ihn. Ein halbes Jahr später bin ich in Asien unterwegs und sehe eine Seide. Wieder Blitzeinschlag und die Verbindung, das passt zu dem Stoff. Entweder entwickelt sich dann in meinem Kopf ein Schnitt, oder ich bin wieder ganz alltäglich unterwegs und sehe eine interessante Rückenfaltenlösung. Sieht gut aus, nur z. B. die Gürtellösung sieht langweilig aus. Also mein Skizzenheft aus der Tasche, Faltenlösung skizziert, Anmerkung, dass mir die Gürtellösung nicht gefällt. So habe ich viele Skizzen. Dann sehe ich irgendeinen Eindruck, das kann sogar nur irgendein Werbeschild sein und plötzlich habe ich es vor Augen. Mantelschnitt, Kragen wie bei der Skizze, Aärmel und Abnäher wieder anders. Dazu einen meiner Stoffe, die ich liegen haben, der und nur genau der passt dazu, sowie ein Futterstoff und diese Knöpfe. Vielleicht sogar noch eine Tasche, welcher meiner Schals dazu passt, etc. Das ist wieder wie ein Blitzeinschlag. Es ist einfach da.


    Also nach Hause und umsetzen der Idee.


    Wenn ich nicht den Stoff liegen hätte, würde ich wohl verzweifeln.


    Aber da ist jeder Mensch anders und das finde ich interessant.


    Meine Mutter versteht bis heute nicht, warum das so bei mir abläuft, denn sie ist ganz anders und sie wäre wohl genau dein Wunsch.


    Alles komplett genau aufgeräumt, Material braucht man keines. Man kauft sich genau das, was man benötigt. Vor allem keinerlei größeres Material liegen. Sie braucht ein Bekleidungsstück, sie sucht sich den Schnitt heraus, kauft den Stoff, näht nach dem Schnitt, fertig. Letzte Naht genäht, noch vor dem finalen Anblick im Spiegel, wird das Zimmer gewienert, jeder Fussel aus der Maschine entfernt. Nähgarnrolle und Unterfadenrolle aufgeräumt.

    LG rufie


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  • Ich bin da auch recht wie GlückSachen : ich mag Ordnung, Struktur. Ich habe ja in einem Thread meine Nähmaschinentische gepostet. Es sind selfmade Modelle, nicht perfekt und der Raum hat mir ein paar Kompromisse abverlangt. Aber ich habe jetzt alles in einem O oder Q angeordnet, jenachdem wie mans sieht. Fürs Bügeln an der Dampfstatiob muss ich aufstehen. Aber ich habe noch zwei Bügeleisen und kleine Bügelbretter, für wenn ich beim Patchworken und Taschennähen im Sitzen bügeln will. So kann ich sehr schnell die Maschinen wechseln. Ich hab mir den Luxus einer Top of the Line Overlock + Top of the Line Combi gegönnt. So kann ich sehr effektiv arbeiten beim Kleidernähen.


    Ich bin sukzessive daran mir Grundmaterialien in grösseren Mengen zu bevorraten: Vliese, Taschenzubehör, Packpapier für Schnittmuster und so, teilweise habe ich es schon, teilweise will es noch angeschafft werden.


    Bei den Overlockern sind die Investitionen (Acclaim + Gloria) mehrheitlich abgeschlossen, „fehlen“ noch ein paar Füsschen und Zubehör. Meine Bernina 1130 ist gut bis sehr gut mit Füsschen versorgt. Als nächstes steht eine ordentliche Bernina Stickmaschine auf dem Anschaffungsplan. Auch diese will dann mit Zubehör nachgerüstet werden.


    Aber auch klassisches Schneidereizubehör wird nach und nach angeschafft, Bügelhilfen, etc. Mit Scheren und Patchworklinialen und Rollschneider und co bin ich gut bestückt, aber da schlägt dann die Serienvervollständigungsleidenschaft zu.


    Und mein Stofflager ist recht gross, aber ich versuche es etwas zu bändigen. Ich habe so 150m Stoff rumliegen (diverseste Arten). Ganz soviel Vorrat will ich eigentlich nicht, deshalb will ich da verarbeiten und dadurch reduzieren.


    Ich habe gerne die ganzen Grundmaterialien, Einlagen, Vliese und Taschenhardware auf Vorrat, aber bei den Stoffen muss das Lager in meiner Idealvorstellubg nicht so gross sein. Immer ein paar Projekte in petto würde völlig reichen :D


    Und apropos passende Stoffe finden, zu meinen Hobbys gehört es herunzufahren im Land (Schweiz, Dank GA) und Stoffläden abzuchecken und deren Sortiment in meinem Kopf in meine Resourcenliste eingliedern.

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  • Wenn ich einen Stoff sehe der mir sagt „ich will ein Mantel werden“, kaufe ich ihn, WENN ich gerade einen Mantel brauche. Dann nähe ich ihn.


    Wenn ich auf absehbare Zeit keinen Mantel brauche, lege ich mir dafür auch keinen Stoff auf Halde.


    Vom Rumliegen wird stoff weder schöner noch sinnvoller.


    In meinem nah erreichbaren Umfeld sind mindestens 15 Stoffläden, da stolpere ich oft genug über tolle Stoffe (oder fahre halt gezielt hin).


    Zubehör wird dann passend gekauft. Notfalls im Netz.


    Was ich sammel sind eher Schnittideen, also irgendwo im Laden ein Teil knipsen, und dann nachnähen (Handyphotos brauchen weder Platz, noch machen sie Unordnung).


    Der einzige Stoff den ich haufenweise horte, sind Grubenhemden, da hier die Quelle endlich und kurz vor dem Versiegen ist. Den nehme ich zum Beispiel für alle Schnittmustertests für Schminktäschchen, Brotkörbe und sonstigen Kleinkram, das füllt die Geschenkekiste und die Ergebnisse sind heiß begehrt.

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  • Bei mir in der Nähe haben sich jetzt viele Stoffläden umgestellt, von klassischen Bekleidungsstoffen auf bedruckte Jerseys und Dekostoffe, mit denen ich meist nichts anfangen kann. Da bin ich auch ganz froh, wenn ich ein wenig Vorrat habe.

    Ich habe jetzt festgestellt, dass ich wenigstens die nächsten 2-3 Projekte im Kopf haben möchte, wenn ich etwas nähe. Dann weiß ich, ob ich die Overlock so eingefädelt lasse usw.


    Im Moment habe ich einen schwarzen Bleistiftrock in der Mache und frage mich dauernd, was ich danach wohl nähen möchte. Und so lange mache ich irgendwie nicht richtig weiter. Jetzt habe ich gerade meine Ideen gefunden und dann macht mir auch lustigerweise der Rock wieder mehr Spaß.

    Es wäre doch schrecklich, wenn der Rock fertig wäre und ich dann erstmal überlegen muss und nicht gleich was neues Nähen kann. Manchmal mag ich das sehr zu planen und mir Sachen zu überlegen, aber wenn ich im Stress oder genervt bin, möchte ich mich einfach nur an die Maschine setzen und direkt nähen. Das entspannt mich dann auch wieder.

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  • Faszinierendes Thema. Und ich sehe schon - ich muss echt dringend auch Bilder meines Nähzimmers machen, sonst kann ich hier nicht mitsenfen. :S8) Ich bin da wohl so in der Mitte zwischen rufie und GlückSachen . Ich habe Vorräte, aber meine Stoffe sind zum größten Teil in Kisten verstaut. Und ich liebe Ordnung, daher hat jedes Teil in meinem Hobbyzimmer seinen Platz. Alles, was ich zum Zuschneiden brauche, ist im Zuschneidetisch, alle normalen Nähgarne in Schubladen direkt bei der Nähmaschine und alle Overlockgarne in Schubladen bei der Coverlock. Was ich absolut nicht ausstehen kann sind irgendwelche Gerätschaften oder Garne o.ä., die an Wänden hängen. Da ich mir in diesem Zimmer auch meine Gelnägel mache und die alte Modellage mit einem Fräser abnehme, staubt es auch ganz schön (trotz Staubabsaugung). Ich möchte nicht ständig alles wieder entstauben müssen. Daher habe ich meine Expedit-Regale entweder mit Türen, Schubladen oder Kisten staubsicher gemacht und es sieht gleich ordentlicher aus. Haach, ich merke schon, ich muss heute Abend unbedingt Bilder machen ...

    Liebe Grüße,

    Lotosblüte

  • Ich bin da auch wohl eher so ein Mittelding. Zum Teil auch wohl aufgrund der Gegebenheiten, denn Stoffmässig bin ich hier in der Wüste. Ich muss also bevorraten, sonst komm ich nie zum nähen. Bei mir liegen daher der eine oder andere Meter Jersey, Webware, Sweat. Aber.... Das große Aber, nehme ich einen bestimmten Stoff auf Vorrat klappt das bei mir nie. 100%ig hab ich dann-wenn ich das Projekt dafür gefunden hab-zu wenig. Selbst wenn mein Mann mich förmlich dazu nötigt im Zweifelsfall etwas mehr zu nehmen (tja dementsprechend größer fällt dann in meinem Kopf das Projekt aus, man will ja nichts über lassen :irre::rofl:). Und am Schluß steh ich da mit Stöffchen und weiß nicht recht was ich draus machen soll. Dann kommt der Gedanke für dieses Projekt einfach einen anderen Stoff zu kaufen und zum Schluss wird Stöffchen Schrankhüter. Nein da kauf ich lieber gezielt, den passenden Stoff fürs Projekt zu finden ist für mich Teil des kreativen Projekts, für die schnelle "Nählust" liegen wie gesagt hier paar Meter, gern uni-farbener Stoff, den ich dann selbst verschönere (sticken, malen, plotten, applizieren, neuerdings auch Lasern).


    Was meinen Arbeitsplatz betrifft, die Maschinen stehen alle auf ihren fixen Plätzen. Müsste ich da rumräumen käme ich nicht zum nähen, zu oft muss ich zwischen Nähmaschine und Overlock wechseln. Naja und die Sticki arbeitet oft parallel. Benötigtes Kleinzeug gibts entweder doppelt oder parkt zwischen Ovi und Nähmaschine-da komm ich jedenfalls gut dran.

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  • Hallo alle zusammen,

    ich möchte mich kurz vorstellen, nachdem ich bisher der stille Mitleser war: Ich heiße Ekkehard und habe in den vergangenen Jahrzenten auf der Nähmaschine meiner Mutter genäht und später dann auf einem Discounter-Modell, von dem ich dann die Nase gestrichen voll hatte, weil eigentlich kein Tag verging, an dem eine Nadel brach und/oder im Unterfaden das Chaos ausbrach. Seit ein paar Wochen habe ich nun eine gebrauchte Smarter by Pfaff C1100 pro und nach einer professionellen Wartung tut sie jetzt was sie soll. Die ersten Teile sind mittlerweile fertiggestellt.... weitere werden kommen....


    Jetzt zu meiner Frage: Was ist eine sinnvolle Arbeitshöhe für eine Nähmaschine? Sie stand bei den ersten Projekten auf meinem Esstisch also ungefähr auf 74cm Höhe. Nach dem Nähen merkte ich deutlich meinen Rücken und hatte den Eindruck während des nähens zu einem Buckel zu tendieren. Demnach wäre es sinnvoller die Tischhöhe höher zu wählen. Was ist da sinnvoll?

    Ich habe vor mir einen "Nähtisch" zu basteln etwa in der Größe 200 x 80 cm zum einen, um zuschneiden zu können als auch darauf nähen zu können (nacheinander). Bleibt die Frage der Tischhöhe....


    Ich bin gespannt auf eure Antworten....

    Viele Grüße Ekkehard

  • Das hängt von Dir ab.

    Also von Deiner Körpergröße, aber eben auch speziell von Deiner Rückenlänge (und damit mein ich hier mal ausnahmsweise alles oberhalb der Sitzfläche).

    Das ist wie mit der Arbeitshöhe in der Küche. Da gibt's auch nicht das eine Standartmaß, das für alle vom Gartenzaunnichtüberschauenkönner bis zum Basketballspieler passt...


    Du könntes erst einmal versuchen, Deine Maschine auf dem Tisch zu unterbauen, um die notwendige (Mehr)Höhe herauszufinden.

    Das kann auch heißen, das Du Deinem Nähstuhl die Beine kürzt, wenn Du sonst nicht mehr an's Gaspedal kämst, wenn die Nähmaschine ansonsten eine für Dich bequeme Nähhöhe hat.


    Ebenso kann es sinnvoll sein, aber auch das muss eigentlich jeder für sich selbst individuell austesten, die Maschine etwas weiter von der Tischkante zurückzusetzen:

    Man muss dann nicht so steil nach unten, um das Nähgut im Bereich des Füßchens beobachten zu können. (Die wenigsten haben ihre Maschinen zu weit hinten stehen...)

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  • Hallo Ekkehard, sei hier herzlich willkommen.

    Wie Aline schon dargestellt hat ist es ganz individuell welche Höhe der jeweilige Tisch hat.
    Zuschneidetisch und Nähtisch auf einer Höhe ist aus meiner Sicht keine optimale Lösung. Vor dem Zuschneidetisch stehst du i.d.R. und abhängig davon ob du lieber mit der Schere oder dem Rollschneider deine Zuschnitte erstellst variiert dann auch noch mal die Höhe. Als grobe Orientierung für die Nähmaschinentischhöhe empfiehlt sich sich eine Sitzposition mit waagerecht Oberschenkeln und die Stichplatte der Nähmaschine dann auf Höhe der Ellenbogen bei angelegten Armen. Davon ausgehend solltest du dich nun mit unterlegen von Brettern, Büchern oder was sonst gerade da ist, an eine optimale Höhe für dich ran tasten. Ich variiere die Höhe vor der Maschine dann immer noch ein bisschen durch einen höhenverstellbaren Stuhl, oder nehme auch mal den Sitzball, denn wenn ich beispielsweise beim patchen/quilten sehr filigran und präzise arbeite, möchte ich näher an der Nadel sein als bei einfacheren Arbeiten.

    Ein festes Mass für einen Nähtisch gibt es nicht. Aus diesem Grund bieten die Nähmöbelhersteller auch diese höhenverstellbaren Nähmaschinentische/schränke an.

    Liebe Grüße aus der Mitte vom Pott
    Thomas

       

    „Die Nähmaschine ist eines der nützlichsten Dinge, die der Mensch erfunden hat“, sagte schon Mahatma Ghandi
    ... meint Toyota ;)

  • Hallo Ekkehard, auch von mir herzlich Willkommen in deinem neuen Wohnzimmer:daumen:! Schön das du dich traust, zu schreiben und von deinen Erfahrungen zu berichten.


    Ich gehöre zur Kurzfraktion mit langem Oberkörper, ganz üble Kombi. :motzen:Wie konnte die Natur sowas nur zulassen?

    Stelle ich mir den Tisch / Stuhl so ein, wie es für meinen Rücken richtig ist, sind meine Beine zu kurz!!! Selbst wenn ich den Fußanlasser nicht nutze und den Start / Stop-Knopf betätige, ist es auf Dauer für meinen Rücken doof, wenn meine Füße auf den Rollen des Bürostuhls sind. Denn die Wirbelsäule gleicht sich dann ungünstig mit krummen Rücken aus. :weinen: Das war bisher der Fall.

    Es hilft nur...Pausen machen, eigentlich eine versenkte Nähmaschine, das wäre optimal für mich. Mir hat ein bestimmter IKEA Tisch sehr geholfen (Name hab ich jetzt vergessen). Zuvor hatte ich nämlich einen Esstisch, der ausziehbar war. Ich bin immer mit den Oberschenkeln an der Unterkante, wo die Ausziehelemente versteckt sind, hängen geblieben. Unzählige blaue Flecken konnten das bezeugen. :biggrin:

    Was also für Ergonomie wichtig ist, ist auch Beinfreiheit, denn manchmal muss man unbedingt anders sitzen! Zum Beispiel beim Freihandsticken muss ich näher ran, um genauer zu arbeiten, dabei benutze ich sogar freiwillig meine Lesebrille!


    Versuche wie Thomas es beschreibt rechtwinklig mit geradem Oberkörper und Füßen flach auf dem Boden zu sitzen. Die Arme im rechten Winkel in Höhe der Stichplatte. Das ist nach meinem Lernstand (2005) die optimale Haltung am PC und so habe ich es für mich übernommen, wenn es ging. Nichtsdestotrotz sollte man nie stundenlang in einer Sitzposition verharren, sondern sich mal bewegen bzw. anders hinsetzen, aufstehen und das versuche ich bewusst einzubauen, in dem ich den Zuschnitt manchmal im Stehen, manchmal im Sitzen (Rollschneider geht auch im Sitzen). Stecken mache ich im Sitzen an einem anderen Tisch (ich dreh mich um).

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  • Also, ich bin da auch eher der "rufie"-Typ: ich krieg' die Krise, wenn ich was machen will, und muss erst online bestellen, und das auch noch möglichst in verschiedenen Läden.... wenn mir ein Stoff gefällt, nehm' ich ihn mit.

    Die Maschinen ständig rumzuschleppen hab' ich weder Lust noch Zeit, außerdem ist unter den Tischen kein Platz - da ist das erweiterte Stofflager :biggrin:.

    Das jeweilige Maschinenzubehör ist im Alex untergebracht, Näh-Zubehör und angefangene Projekte sind ebenfalls in den Alex-Schubladen verteilt.

    Kleinteile wie Nahttrenner, Pinzette, kleine Schere, Kästchen mit Unterfaden-Spulen und so, sind in den Utensilos, die ich unter den meisten Maschinen drunter habe (muss endlich für die fehlenden noch was machen).

    DIe Bibliothek ist mein Treppenaufgang, da sind eingebaute Regale.

    Ein extra-Raum mit Schmöker-Ecke hätte schon was - aber ich arbeite Vollzeit, wenn ich da noch stundenlang rumschmöker, hab' ich keine Zeit mehr produktiv zu werden....

    Wenn ich mir ein Haus leisten könnte und beim Einrichten nicht auf's Geld schauen müsste, hätte ich wohl ein ganzes Hobby-Stockwerk mit extra Mini-Küche für Färben, Seifesieden und sowas......

    :biggrin:

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  • In meinem Ort gibt es einen Stoffladen, der täglich von 10-15 Uhr geöffnet hat, den kann ich nur samstags besuchen, weil ich von 8-16 Uhr anderweitige lästige Verpflichtungen habe.

    Für die anderen Stoffläden muss ich ins Auto steigen und etwa eine Stunde fahren, bis auf eine Ausnahme, da brauche ich mit dem Auto nur 15 Minuten. Ich habe nur kein eigenes Auto...

    Deswegen habe ich ein Notizbuch dabei, in dem ich aufgeschrieben habe, welche Projekte ich gern nähen würde, wieviel von welcher Art Stoff ich dafür brauche, Nebenkram wie Vlies , Reißverschlüsse, Spezialnadeln , usw. eingeschlossen. Außerdem habe ich mir überlegt, in welcher Farbe oder wenigstens Farbfamilie das gute Stück sein soll, damit ich es nachher mit meiner Garderobe kombinieren kann.

    Wenn ich jetzt also einen Stoffladen entere, besteht nicht mehr so viel Gefahr, dass ich etwas mitnehme, was ich anschließend nicht gebrauchen kann oder will. Und ich laufe keine Gefahr, auf dem Trockenen zu sitzen, wenn mich die Nählust überkommt.

    Vergiss niemals, dass ältere Frauen coole Mädchen sind, die nur schon lange leben!

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  • Deswegen habe ich ein Notizbuch dabei, in dem ich aufgeschrieben habe, welche Projekte ich gern nähen würde, wieviel von welcher Art Stoff ich dafür brauche, Nebenkram wie Vlies , Reißverschlüsse, Spezialnadeln , usw. eingeschlossen. Außerdem habe ich mir überlegt, in welcher Farbe oder wenigstens Farbfamilie das gute Stück sein soll, damit ich es nachher mit meiner Garderobe kombinieren kann.

    Wenn ich jetzt also einen Stoffladen entere, besteht nicht mehr so viel Gefahr, dass ich etwas mitnehme, was ich anschließend nicht gebrauchen kann oder will. Und ich laufe keine Gefahr, auf dem Trockenen zu sitzen, wenn mich die Nählust überkommt.

    Ich habe einige Stoffgeschäfte um mich rum, ich gehe auch mit Einkaufzettel los, aber ich schaffe es nie nur das zu kaufen was drauf steht. :o

    Entweder gehe ich mit was ganz anderem raus, weil das was ich wollte nicht bekommen habe oder in Farbe/Muster dann doch nicht passte, oder ich sehe einen Stoff der mir besonders gut gefällt und weiß auch sofort was daraus werden soll und dazu brauche dann noch anderes Material.

    Also meistens habe ich mehr in der Tasche als auf dem Zettel steht, komisch bei Lebensmitteln passiert mir sowas nie. :confused:

  • Habe hier mal ein paar Bilder meiner Hobbyräume eingestellt:

    https://www.hobbyschneiderin.de/gallery/my-album-list/

    Ich denke, ich habe die für mich beste Lösung gefunden, alles ist praktisch, übersichtlich. Ich fühle mich wohl. Es gibt auch einen Fernseher, sowie die Möglichkeit DVD's und Filme zu schauen. Sogar Kochen wäre möglich, Spüle ist da und gleich daneben ist die Sauna mit Fitnessplatz für das Hobbyleben zu Zweit.

    Anmerkung: Noch sind nicht alle hochgeladenen Bilder gespeichert. Versuche weiter sie einzustellen.

    Grüße
    Anska1

    Edited 3 times, last by Anska1: neuer Link ().

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