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10 Tage die gleiche Kleidung? Ein Diskussionsansatz

  • hast ja Recht....mich ärgert halt, dass Männer sich sowas raus nehmen und dass Frauen so blöd sind

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

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  • Ich war oder bin recht aufmerksam, was die Kleidung meiner Kollegen oder Kolleginnen betraf. In ganz unterschiedlichen Positionen, mal mit mal ohne Kundenkontakt.


    Ich sah jedes neue Kleid oder anderes auffälliges, neue Frisur oder Brille. Auch beim Chef 😎


    Und auch, wenn jemand denselben Pulli die ganze Woche trug (keine Arbeitskleidung / Uniform) was aber nur eine einzige Dame in all den Jahren geschafft hat (aber nachhaltig in meiner Erinnerung, wie man sieht)


    Ich selbst lege auch Wert auf mein Aussehen, wobei ich sehr gut zwischen Freizeit und Job unterscheide. Und ganz sicher nicht überstylt bin. Zuhause habe ich es sehr leger, derzeit arbeite ich nicht und genieße auch mal das zwangfreie herumgammeln - aber niemals außer Haus! Jogginganzug oder Leggins beim einkaufen - nein danke!


    Während meiner Selbständigkeit lernte ich die gesamte Garderobe meiner Angestellten gut kennen - nun ja, wenn man Stoffe verkauft ist das verständlich, oder?


    Ich bin so aufgewachsen, meiner Mutter war es immer wichtig, ordentlich auszusehen. Man sollte uns die Armut nicht sofort ansehen (wobei wir wirklich nur sehr wenig Kleidung besaßen, teils wurde dann eben günstig genäht, Second Hand gab's damals in der Kleinstadt.


    Quote

    Sie hat eine recht übersichtliche Menge an Kleidungsstücken und ihr Mann sieht es nicht ein, dass sie auch mal was anderes braucht.

    Da verstehe ich die Frau nicht : sie arbeitet und hat eigenes Einkommen, warum lässt sie sich das bieten?


    LG Ulrike

    Edited once, last by Ulrike1969: Sorry, Zitate einfügen muss ich noch lernen ().

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  • Da fällt mir noch was ein...

    ich hab so manches Mal Azubis auf Seite genommen und mit ihnen über angemessene Kleidung im Büro gesprochen...

    Flipflops, Spaghettiträger ohne Bluse und ohne BH, Ultramini gehen nicht!

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

  • Hmmm...


    Ich frage mich eher, wie es funktioniert, diese Dinge NICHT zu bemerken. Natürlich kann ich auch rückblickend sagen, was wer getragen hat. Ich nehme im Alltag viele Details wahr und das ist auch wichtig, u.a. für meine Arbeit. Ich schaue und spüre hin. Veränderungen bemerke ich ebenfalls. Ich "wusste" bereits sehr früh, dass meine Kollegin beispielsweise schwanger ist, lange, bevor sie es im Kollegenkreis bekannt machte. Ich konnte es an ihrem Gesicht sehen, ihrer Art sich zu bewegen und auch an dem inneren Leuchten, das sie hatte - sie hat sich sehr gewünscht, schwanger zu werden.


    Ich sehe, wenn Menschen Kummer haben. 5 cm Haar abgeschnitten haben. Sich innerlich wandeln - denn das zeigt sich auch in Mimik und Gestik, in dem, was wir "Haltung" nennen.


    Aber, wie gesagt: Es ist Teil meines Berufs, auf diese Dinge zu achten und ich bin nicht zufällig dort gelandet.


    Mich erstaunt es immer wieder, wie anders diesbezüglich andere Menschen sein können. Meine Hausfee beispielsweise. Sie ist ja nun schon einige Monate Teil unseres Haushalts. Sie weiss immer noch nicht, wie ich meine Besteckschubladen organisiere, wohin viele Teile gehören. Sie hat keinen Blick für Abstände und Proportionen. Es ist ihr nicht möglich, Symmetrien zu bemerken und entsprechend nach getaner Arbeit wieder herzustellen.


    Sortiert sie unsere Kleidung nach dem Bügeln ein, kann ich mich darauf freuen, immer wieder Einzelteile suchen zu müssen, weil sie sie irgendwohin geräumt hat. Sie erkennt keine Muster - beispielsweise die Art, wie bei uns Kopfkissenbezüge gefaltet werden.


    Ich frage mich oft, wie man so durchs Leben kommt. Aber sie kommt ganz offenbar sehr gut zurecht - ihre Art, die Welt zu betrachten, ist einfach nicht meine, das ist alles.


    Ja, ich würde es bemerken, wenn jemand tagein, tagaus dieselbe Kleidung trägt. Mein Kollege A beispielsweise trägt immer die gleichen T-Shirts. Da er aber stets sehr frisch duftet, gehe ich davon aus, dass er entweder diese T-Shirts im Grossgebinde gekauft hat oder jeden Abend wäscht. Ich habe bemerkt, dass er andere Crocs trägt seit der letzten Fortbildung oder könnte beschreiben, was meine Nachbarin gestern morgen, als wir uns bei der Morgenrunde begegneten, anhatte. Ich weiss aber auch, dass sie gestern sehr entspannt unterwegs war und offenbar keine Schmerzen hatte.


    Bewertungen verknüpfe ich eher nicht mit meinen Wahrnehmungen. Ich beobachte und ziehe natürlich Schlüsse - und bemerke Veränderungen, über die ich mich oft sehr freue, vor allem im Arbeitskontext natürlich.


    Jeder Mensch ist eben anders.

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  • hast ja Recht....mich ärgert halt, dass Männer sich sowas raus nehmen und dass Frauen so blöd sind

    Ändern kann es aber nur diese Frau. Solange sie sich dafür entscheidet, das hinzunehmen, ist das so. Das ist keine einseitige Gleichung.

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  • ...ich weiss....in den Momenten sind mir meine Geschlechtsgenossen schlichtweg peinlich

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    Voltaire
    Gruß
    Nanne

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  • Wir hatten einen Physiklehrer, der tagaus, tagein mit der gleichen Kleidung um die Ecke kam: Dunkelblauer Rolli unter weinrotem Pullunder, dazu eine dunkelblaue Hose aus dem gleichen Material wie der Rolli. Vollplastik. Hätte er nicht mindestens drei Garnituren davon besessen, wäre es geruchlich aufgefallen.


    Ich leiste mir den Luxus sauberer Kleidung, falle nicht durch einen Mangel an Hygiene auf und trage nicht ständig dasselbe, nur das gleiche. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. *zwinkerzwinker* Meine "Berufskleidung" besteht aus Bootcut-Jeans, Tuniques und paßt für jede Lebenslage. Wenn es zu heiß wird, ändert es sich ansatzweise hier und da ein bißchen, aber nie so gravierend, daß es auffallen würde.


    Bei Flipflops und Minis im Büro (gerade bei Kundenkontakt) wäre ich auch giftig. Und OHNE BH? :eek: Unmöglich! Das Teil spielt in meinem Leben eine tragende Rolle. Ich wäre nicht vollständig, so ohne.


    Da ich immer den gleichen Personen über den Weg laufe, fällt mir schon auf, ob die sich frisch gewanden oder nicht. Das bemerke ich aber eher so aus dem Augenwinkel. Wichtig ist es mir nicht. Bin aber ohnehin kein Modefreak und kann die anderen gut nach ihrer Fasson glücklich werden lassen.

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

  • Oh, und bei mir ist es auch eher mein Mann, der dann konstatiert, daß es mal an der Zeit wäre, den Kleiderschrank zu aktualisieren...

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  • Ich kann ganz bestimmt von mir sagen, dass mir schon auffällt, was andere anhaben. Noch mehr natürlich im Kollegenkreis, wiel ich einfach einige Stunden täglich mit ihnen verbringe.


    Aber ich weiß jetzt nicht, woran das liegt? Weil ich einfach finde, Kleidung gehört zu mir? Weil ich Wert auf meine Bekleidung lege, nicht weil ich von anderen ein Feedback haben will, sondern weil ich mich damit wohl fühle. Und ich will nicht 10 Tage lang gleich leben, das wäre mir viel zu langweilig.


    Ich hasse dumme Bekleidungszwänge, wie für die Männer beim 35 Grad im Hochsommer dunkle Anzugsplicht mit Krawatte. Sehe es aber schon so, dass ich durch meine Kleidung auch etwas ausdrücke.


    Ich würde sagen, wenn jemand passend gekleidet ist, dann mag das einigen vielleicht weniger auffallen als jemand, der sich einen Bock leistet. Wenn bei einer Besprechnung mit Geschäftspartnern z. B. eine dicke Frau mit Leggins, wabernden Fettrollen, zu kurzem Oberteil = nicht gebügelte Bluse, bei dem dann immer die nackten Speckrollen herauskamen, wenn sie einen Arm etwas hob vor einem steht und einen Vortrag hält, also ich denke, 99% haben diese Frau mit ihrer Kleidung in Erinnerung, wie viel Prozent sie vom Vortrag behalten haben, weiß nicht. Wie der Vortrag überhaupt eingeschätzt wurde, weiß ich nicht. Ich denke, sie hätte den brilliantesten Vortrag halten können und trotzdem wären nur wenige vom Inhalt her baff gewesen.

    Nein, damit diskriminiere ich nun nicht Dicke, ich war es selbst zweimal. Selbst als Dünne wäre ihr Bekleidungsstil aufgefallen. Aber weil ihr Bekleidungsstil auch nicht Ansatzweise zu ihrem Körper passte, eben noch mehr. Es ist ein Extrembeispiel, das ich erlebt habe.


    Ich liebe es, immer irgendwo die Bekleidungszwänge stilvoll, nicht provokativ zu brechen. Aber nicht vorsätzlich, stelle mich nicht hin, was kann ich nun machen, sondern irgendwie bin ich so. Das fällt schon öfter auf, aber mehr in die Richtung, das sieht toll aus, würde ich auch gerne tragen, aber solche Sachen würde ich erst gar nicht finden.

    Als Beispiel nenne ich einmal Schuhe, die von der Farbe her genau zum Blazer samt Hose und Bluse passen. Die Schuhe nehmen die Farben auf und sehen wie gemustert aus. Nur wenn man sie anschaut, ist das schwarze Muster in Wirklichkeit aus Nieten entstanden. Wenn die Schuhe nun Schwarz mit rein metallfarbenen Nieten wären, könnte man sie auf so einer Veranstaltung nicht tragen, und an der Hotelrezeption wäre wahrscheinlich der Sicherheitsdienst gerufen worden. :rofl:


    Da ich mehrfach von Frauen, aber auch dem ein oder anderen Mann auf die Schuhe angesprochen wurde, scheinen die Mitmenschen das also schon bemerkt zu haben.


    Vielleicht kommt es bei der Wahrnehmung durch andere auch darauf an, was man für ein Mensch ist und wie man die Kleidung trägt?


    Werden vielleicht die Menschen, die mehr zurückhaltend, an sich auch eher unauffällig sind, auch bei der Bekleidung weniger beachtet?

    Wird Kleidung, die eben unauffälliger ist, egal, wer darin steckt, weniger beachtet?

    Dann käme natürlich die Frage, wie viel macht der Mensch aus, wie viel die Kleidung?

    Aber auch, in welchem Umfeld wird die Kleidung mehr beachtet? Ich würde sagen im Berufsumfeld eher als privat.

    Ist das vielleicht auch abhängig davon, wie man selbst mit seiner Kleidung umgeht, also zu ihr steht?


    Irgendwie ein interessantes Thema.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • Nicht umsonst heisst es: Kleider machen Leute.

    Ein Mensch, vom Typ her schüchtern und zurückhaltend wird in einem mausgrauen Kostüm mit Feinstrumpfhose und schwarzen 4cm Pumps wird nicht auffallen.

    Keiner wird sich an diese Frau erinnern. Trägt sie aber eine postgelbe Bluse zu einem karminroten Rock mit Stilettos werden sich alle noch am nächsten Tag an diese Frau erinnern.

    Klamotten die mir gefallen und auch passen, kaufe ich auch direkt 2-3 Mal so sie so oft in meiner Größe da sind.

    Liebe Grüße

    Walter


    Bist Du wütend zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier! Wilhelm Busch


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  • Was ich auch tue, Walter, aber eher aus der Not heraus, daß ich so ungern Kleidung kaufen gehe und glücklich bin, wenn mal was paßt. Dann muß das in x-facher Ausfertigung her. Aktuell gibt es nur einen greifbaren Laden, der noch Bootcuts führt. Und ansonsten kriege ich nur Slim fit angeboten, das ja eigentlich mit Sch und einem zweiten M geschrieben werden sollte.


    Was wer trägt, darf er selbst entscheiden, aber am besten ist es immer, wenn es zur Person passend, gepflegt (also ggf. auch gebügelt) und nicht müffelig ist.

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

  • ...10 Tage die gleiche Kleidung heißt ja nicht "die selbe Kleidung", nicht wahr ;) ?


    Ob mir das auffallen würde :confused:?

    ...eher nein, denn ich habe den Eindruck, als wenn 80% (?) der Durchschnittsbevölkerung eh immer das gleiche tragen: Hose und Shirt ...

    Mir fallen Leute auf, die etwas besonderes tragen - Frauen in schönen Kleidern, Männer mit gebügelten Oberhemden - oder eben die Outfits, die meinen Augen wehtun.


    Manchmal tun mir Frauen leid, die so in diesem Hosen-Muster gefangen sind, dass sie sich selbst bei großer Hitze in so halblange Hosen quälen (und oft seltsam darin aussehen), anstatt sich ein leichtes, luftiges Kleid zu gönnen :)8

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Es ist doch Ihr Leben und nicht Deins, Du musst Dir das ja nicht gefallen lassen.

    Sie hat sich so eingerichtet, Sie scheint ja eine erwachsene Frau zu sein und kann es ja auch ändern wenn es für sie schlimm wäre.

    Ich sage jetzt einfach mal, dass du das so aus der Ferne nicht wirklich beurteilen kannst.

    Das ganze hat seine Geschichte und die ist nicht besonders schön.


    Insgesamt sind solche Situationen nicht immer so ganz einfach. Wäre es das, gäbe es auch keine Frauen, die in ihrer Ehe geschlagen oder vergewaltigt werden. Es reicht nicht immer aus, wenn wir nur sagen: "selber schuld. Kann ja einfach gehen"

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

  • Manchmal tun mir Frauen leid, die so in diesem Hosen-Muster gefangen sind, dass sie sich selbst bei großer Hitze in so halblange Hosen quälen (und oft seltsam darin aussehen), anstatt sich ein leichtes, luftiges Kleid zu gönnen :)8

    Schuldig, im Sinne der Anklage. :D Wobei ich jetzt eher keine halblange Hosen trage sondern lange Hosen, die auch weit und luftig sind. Leid tun muss dir da aber nichts. Für mich wäre ein Kleid eine Qual.

    Fröhliche Grüße
    Marion


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    Mark Twain

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  • Manchmal tun mir Frauen leid, die so in diesem Hosen-Muster gefangen sind

    Ich weiß nicht, ob die Betroffenen wirklich alle darin gefangen sind. Kleider verlangen einfach einen kleinen, aber leider auch etwas ausschlaggebenden Körperbau:

    Beim Kleid hat man einfach unten ein Stück Bein und den Fuß frei. Wer nun viel mit geschwollenen Beinen und Füßen kämpft, oder einfach - entschuldigt den derben,aber einfach sehr plastischen Begriff "Krautstampfer" hat, für den ist es vielleicht einfach auch unangenehm, diese sichtbar zu zeigen.


    Es gibt sehr schöne luftige weitere, auch etwas schwingende Hosen aus leichtem Stoff, da ist das eben nicht so. Ein bodenlanges Kleid würde aktuell wohl eher etwas seltsam aussehen.


    Außerdem kann ich beruflich bei einem Kleid nicht auf eine Strumpfhose verzichten und bevor ich dann so ein Ding anziehe, lieber leichte Hose und leichtes Oberteil.

    Wenn ich nicht den beruflichen Zwängen unterliege, trage ich gerne Kleider im Sommer.


    Ah, wenn ich an Strumpfhose nur denke schüttelt es mich und zwar nicht, weil ich so ein Plastikdings im Sommer nicht auf meiner Haut haben will, sondern selbst im dicksten Winter und dann andere Materialien gehen nicht. - Wieder eine Macke von mir entdeckt. ;)

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • Ah, wenn ich an Strumpfhose nur denke schüttelt es mich und zwar nicht, weil ich so ein Plastikdings im Sommer nicht auf meiner Haut haben will, sondern selbst im dicksten Winter und dann andere Materialien gehen nicht. - Wieder eine Macke von mir entdeckt. ;)

    Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich eine Macke ist.

    Jeder hat Vorlieben und Abneigungen. Aus ganz unterschiedlichen Gründen.

    Wir dürfen unsere Mitmenschen schon so lassen wie sie sie eben sind.

    Ein "Zieh dir doch mal ein Kleid an, Das würde dir bestimmt gut stehen" finde ich genauso unnötig (und auch übergriffig) wie ein "Nun zieh halt mal ne Hose an, das ist einfach praktischer und steht dir bestimmt auch gut"

    Wenn jemand sagt, dass er bestimmte Kleidungsstücke an sich nicht mag, dann ist das einfach gut so und ganz bestimmt keine Macke ;)

    Fröhliche Grüße
    Marion


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    Mark Twain

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  • Schuldig, im Sinne der Anklage. :D Wobei ich jetzt eher keine halblange Hosen trage sondern lange Hosen, die auch weit und luftig sind. Leid tun muss dir da aber nichts. Für mich wäre ein Kleid eine Qual.

    Meine Frau auch. Ich habe sie mal zur Anprobe in ein Landhauskleid gezwungen, aber es geht einfach nicht. es saß vorne und hinten nicht.

    Liebe Grüße

    Walter


    Bist Du wütend zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier! Wilhelm Busch


  • (Das dürfte eher ein Problem des Schnittes und nicht so sehr das Deiner Frau gewesen sein.)


    Ich wollt eigentlich was ganz anderes in Deine Richtung einwerfen...

    Ein Mensch, vom Typ her schüchtern und zurückhaltend wird in einem mausgrauen Kostüm mit Feinstrumpfhose und schwarzen 4cm Pumps wird nicht auffallen.

    Keiner wird sich an diese Frau erinnern. Trägt sie aber eine postgelbe Bluse zu einem karminroten Rock mit Stilettos werden sich alle noch am nächsten Tag an diese Frau erinnern.

    Eine schüchterne, zurückhaltende Persönlichkeit wird freiwillig nie zu postgelber Bluse & karminrotem Rock + Stilettos greifen.

    Wenn dazu gezwungen: wird sie selbst darin versuchen, so unsichtbar als nur irgend möglich zu sein - Du wirst höchstens abgrundtiefes Unbehagen feststellen.


    Und umgekehrt wird eine extroviertere Persönlichkeit auch im mausgrauem Kostüm und gesundheitsbewussten Schuhwerk Dir auffallen. Weil sie "guck mich an" ausstrahlt.

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  • Meine Frau auch. Ich habe sie mal zur Anprobe in ein Landhauskleid gezwungen, aber es geht einfach nicht. es saß vorne und hinten nicht.

    ... mMn findet man für jeden Figurtyp eine passende Kleider-Form - bei Hosen ist manchmal alle Mühe vergebens ;) ...

    ...und das Argument, manche Frau möge ihre Beine nicht herzeigen, leuchtet mir auch nicht 100%ig ein, denn Hosen zeigen viel mehr und erbarmungsloser die Figur als Kleider :cool:...
    Trotzdem mag natürlich jede/r tragen, was ihr/ihm gefällt - ich wundere mich nur manchmal :o ...

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


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  • Wahrnehmung und Interesse an der Kleidung meiner Mitmenschen sind für mich nicht deckungsgleich. Mich interessiert schlicht nicht, was Menschen tragen. Ich arbeite mit Menschen mit Behinderung, viele können nicht, oder nur eingeschränkt sprechen. Ohne eine gute Wahrnehmung wäre ich aufgeschmissen. Etwas platt ausgedrückt: mich interessiert der Mensch, nicht die Kleidung.

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