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Beiträge von Aline

    Ich bin gelernte Wirtschafterin der städt. Hauswirtschaft - und arbeite (inzwischen wieder) auch in dem Bereich.

    Manchmal... erschreck ich meine Arbeitgeber: Die würden derart gekleidet, wie ich da auflauf, für schick ausgehen, aber niemals Wäschebeschluß (für Nichtfachleute: waschen, bügeln, ggf. reparieren, verräumen) machen.

    Wenn ich einen "Putzen und den Dreck aus den Ecken holen"-Job hab, hab ich auch putztaugliche Kleidung... allerdings auch dann niemals Jeanshosen, und erst recht keine Joggingbuchse. Das ist einfach nicht meins.

    Zwischen einem mehr oder minder tragbaren Kunstwerk a la Haute Couture und einer Jogginghose gibt es aber noch ganz viel bequem trag- und waschbares.


    (Btw. eine Änderungsschneiderin, die in Jogginghose arbeitet... bekäme von mir keine Arbeit angeliefert. Wer mit sich selbst derart lässig umgeht, dem traue ich auch Lässigkeit im Umgang mit meinem Auftragswerk zu.

    Eine Jogginghose - und da gehe ich mit Monsieur Karl d'accord - gehört in den Sport- und Freizeitbereich. Nicht an den Arbeitsplatz.)

    Das G785 sollte jeder Stoffladen haben - das ist eine Standardsortiment-Einlage.

    Könnte wegen der Farbe - das gibt's in weiß, schwarz und eben haut - aber sein, das Du 2 oder 3 Läden aufsuchen darfst.

    Oder Du guckst mal in den einschlägigen Internetshops.

    :thumbup:


    Ovinähte lassen sich übrigens wunderbar einfach trennen: Nadelfäden ziehen (bei der 4-fädigen Naht erst den rechten, näher an der Schnittkante laufenden Nadelfaden, dann den linken.) Die Unter- und Obergreiferfäden dröseln dann so weg... ;)

    :whistling: So für's nächste Mal... :saint:

    Nicht unbedingt.

    ;)Mein Mal-eben-überwerf-Jäckchen hat da damals, wenn ich mich recht erinne, irgendwas zwischen 3 und 5 cm verloren. Ich kann Dir nur nicht mehr sagen, ob ich gemittelt habe, oder nicht, und wieviel es genau war.

    Die Jacke hab ich zwar noch - für zu Hause geht sie noch - aber um wieviel ich die Ärmel reingeholt hab, das kann ich heut nicht mehr genau sagen.

    Steck die Falte weg, trenn den Ärmel raus und setz ihn um den Faltenbetrag nach innen - heften! Anprobieren, wenn okay: nähen.

    Auf beiden Seiten - das das ungleich wird, kann man so lassen. Oder Du nimmst nur den kleineren Betrag raus, und lebst rechts mit einem Restfältchen.

    Wenn es da keine Schraube gäbe, könntest Du gar keine Nadeln einsetzen/tauschen.

    Das sind allerdings versenkte Schräubchen, werden mit 'nem kleinen Inbus-Schlüssel angezogen. (Das berühmt-berüchtigte IKEA-Werkzeug, nur in Mini...)


    Wenn sich die Nadelstange - also das, wo die Nadeln dran angschraubt werden - irgendwie anders als nur stur rauf-runter bewegt, ist das ein Fall für den Mechaniker.

    fette Schulterpolster aus den 90er Jahren (oder früher?). Da könnte ich mich noch so "wohl" drin fühlen, TRAGEN würde ich die Teile aktuell nicht

    *grinst*

    Naja, 2. Hälfte 80er - das war die Hochzeit der XXXL-Schulterpolster - war meine Teeniezeit - das fällt heut in der Erinnerung für mich eher unter Modekatastrophe als unter aufwärmwürdig ;):)

    Anfang der 90er wurd das schon wieder moderater.

    (In Kombination mit Karottenhosen mit übertaillenhohem Bund... selbst in der moderaten Provinz-Ausprägung eher unschmeichelhaft.)


    Petticoat gab's immer in verschiedenen Aufbauschgraden - und je nach dem... Doch.*nickt* ... macht einen Rock oder ein Kleid erst perfekt.


    Ich liebe modisch die 50er, und greif auch gern zu originalen Schnitten aus der Zeit. Allerdings gehörten die massiven Petticoats unter Ausgeh- und Tanzkleider. Nicht unter die normalen Tageskleider.

    Und es war junge Mode - also für Backfische (Teenies!), und junge Frauen bis allerhöchsten Anfang 30. Je älter die Trägerin, desto weniger Bausch im Rock...

    Es gab da auch noch die andere Silhoutte: Die schmalen, geraden, eher strengen Kostüme (Blazer, Bluse und schmaler, gerader Rock, ggf. Bleistift) und dito Kleider. Das vergessen viele


    Allerdings: Ohne eine gewisse "Ihr könnt mich alle mal - guckt weg, wenn's Euch nicht gefällt"-Haltung ist der eigene Stil nicht machbar.

    Weil ganz egal wie nah man am Mainstream bleibt: irgendwer hat immer was zu meckern.

    Den muß man zwingend übermerken...

    (Das geht - find ich - mit zunehmendem Alter besser.)


    Und natürlich beeinflusst der Zeitgeist - ich merk das z.B. daran, das ich ein paar Stickerei- aber auch Druckstoffe noch liegen hab, die ich heut weder kaufen würd, noch werd ich sie aktuell verarbeiten. Die müssen jetzt noch ein paar Jahre lagern, dann könnten sie als retro wieder gehen. Dann sind sie nämlich alt genug, um ob ihres Alters wieder charmant zu sein...

    Und gegen die aktuelle Mode kann man sich nur kleiden, wenn man weiß, was gerade in ist. (quasi vor sich hin modert...;):D)

    Nein, ich denke, sie meinte tatsächlich modisch aktuell, aber die Kleidung passt trotzdem nicht zum Träger.

    Weil die drinsteckende Figur die für die aktuelle Mode falschen Proportionen hat, und manchmal auch, weil die Sachen schlicht zu eng sind (und ja, ich kenn die Probleme mit passend kaufen. Das ist je nach "Speckverteilung" selbst bei sehr schlanken Figuren schwierig, je mehr Speck da ist, desto schwieriger wird's.)

    Und es ist auch eine Sache des Typs... Beispiel: ein in sich verspielter, mädchenhafter Typ wird in strenger oder auch nur sportlicher Kleidung nie optimal rüberkommen. Auch nicht bei optimalem Sitz der Kleidung: Weil der Stil der Hülle nicht zum Inhalt passt. Und das strahlt man dann durchaus aus.


    Bzw. Das wir ggf. eben unmoderne Sachen nähen, die an uns aber sitzen und gut aussehen.

    Und uns nicht in moderne aka aktuell käuflich zu erwerbende, aber eben unpassende Klamotten zwängen.

    .die Idee hatte ich auch schon, das ist aber nicht so vorgesehen. Am liebsten wäre mir eine Schlange gewesen.

    Ja, und?

    Du musst doch nicht das Layout der Macher übernehmen?!

    Wenn Du da 'ne Schlangenlinie draus machen willst, dann tu das!

    Es ist schließlich Dein Quilt.


    Wenn Du eher ein symmetrischer Typ bist: Lös Dich von den Reihen.

    (Oder bleib bei Reihen, aber nicht mehr bei strikt über die ganze Breite.

    Viertel das Top mal, und füll die Viertel gegengleich mit den Blöcken - dabei kannst Du dann wieder kurze Reihen bilden.)

    ;)Aktuelle Burda-Schnitte... passieren auch.

    Zuletzt das Jackenkleid 113 aus der BuMo2/2018.

    Das ist aber auch wieder ein Retro-Teil gewesen.:o


    Bei Röcken z.B. macht es eigentlich nix, ob das die Burda von diesem oder letztem Jahr, oder die von 1955 ist.

    (Bei dem SM von '55 ist die Nähanleitung kürzer, und wahrscheinlich wäre die Verarbeitung, wenn man sie original hielte, tatsächlich komplexer und stabiler.)

    ^^ Ich steh ja dazu: Ich bin alles, von mir aus auch bekannt wie'n bunter Hund im Städtchen - aber niemals modisch in.

    Weil dieser sportliche Jeans-&-T-Shirt bzw. Hoodie-Look steht mir absolut nicht.

    Das Schnittmuster für meine Kleidung mindestens gut abgelagert (2 bis 20 Jahre alt) bis regelrecht historisch (60 bis 80 Jahre) ist, ist völlig normal.

    Wobei der aktuelle Touch eh über die Stoffe kommt.


    Also: Wenn mir ein egal wie alter Schnitt gefällt - dann näh ich den.

    Und die aktuelle Mode kann mich dann mal.;)

    Als nicht Bingo-Mitstricker... darf ich mal kurz zu den Nadeln reinsenfen?


    ... ich mach einfach mal.:o


    Ich kann nur mit den klassischen, 20 cm langen, eloxierten Metallnadeln.

    Alles andere wird nix. bei 15 cm Nadeln verlier ich immer Maschen - und bekomme kein ordentliches maschenbild, weil mir die nadeln zu kurz sind und nicht richtig in der Hand liegen.

    Und ich stricke sehr fest - ich hab noch keine Nadeln (außer die oben erwähnten und die ganz alten Edelstahldrahtnadeln) gefunden, auf denen ich die Maschen problemlos noch beim stricken weiterrutschen/schieben kann.

    Und zumindest Bambus in 2,5er Stärke verbieg ich schon vor der ersten Ferse, ansonsten produzier ich auch sehr gerne Bruch...


    Und diese völlig unmodernen Nadeln... muß man mittlerweile ja schon suchen. (Okay, so oft brauch ich keine neuen. Die halten nämlich.)

    ^^;) Oberweite ist ja nix festes - das gehört eh proportional betrachtet.

    (Wie, ganz nebenbei angemerkt, so ziemlich alles.)


    Ich trag ein 85 F - das ist aber in Proportion zur restlichen Figur gar nicht so riesig viel. ;)Von mir gibt's es einfach überall mehr, nur an Länge mangelt's etwas.

    Was zu einem proportional langem Hals führt. (Meine Oberkörper-Längenmaße passen zu 5 bis 8 cm mehr Körperlänge - gibt 'nen Sitzriesen oder auch Stummelbeine.)


    V-Ausschnitte mag ich aber nicht wirklich an mir: Damit wird Hals und Dekollete noch länger. Nicht breiter oder "mehr", sondern einfach nur zu lang im Gesamtbild.:saint:

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