Anzeige:

Jahresplanung Dezember 2016 - Dezember 2017

  • Eine Arbeitsplatzbrille funktioniert ähnlich wie eine Gleitsichtbrille, sprich sie vereint mehrere ineinander übergehende Stärken. Jedoch ist der obere Teil des Glases nicht auf die wirkliche Ferne, die es zb zum Autofahren bräuchte, abgestimmt, sondern im Normalfall auf die Bildschirmentfernung bei einem PC-Arbeitsplatz, das Nahteil dann auf den Schreibtisch. Die Gläser werden auch etwas anders geschliffen. Diese Brillen sind sehr komfortabel insbesondere wenn ansonsten im Alltag keine Gleitsicht getragen wird oder aber ein größeres Sichtfeld innerhalb des Glases bei genauer Arbeit als angenehmer empfunden wird.

  • Anzeige:
  • Ah, danke. Ich setze beim nähen ständig die Lesebrille auf und wieder ab, sobald ich nebenan ins Regal greifen will. Mit der Bifokalbrille komme ich an der NähMa auch nicht klar.


    Hm, da denke ich mal drüber nach.

  • Hui bei dir kommt man ja kaum hinterher mit gucken. :daumen:


    Die Schiebermütze wird toll. Mir gefällt sie richtig gut und auch die Farbwahl finde ich chic.


    Und das WIP deiner Oma ist ja süss. Vor allem das ihr immer wieder solche Sachen findet.

    Ich bereue immer, dass ich nicht mehr bei meiner Oma gesessen bin, als sie noch genäht und gestrickt hat. Leider ist sie inzwischen verstorben. Ich hoffe sie schüttelt nicht all zu oft den Kopf, wenn ich wieder irgendwas herumwurstel, wenn sie von oben zuschaut.


    Frohes Schaffen weiterhin. :)8

  • @Parfait...danke. Mir würde die Mütze selbst passen, sowohl farblich als auch größentechnisch. 8o

    Unsere Omis haben es verdient, sich über uns zu amüsieren. Der Gedanke gefällt mir.


    Ja, Omis....und Muttis, die nichts wegwerfen können...Nachkriegsgeneration...


    Meine Omi muss wohl auch von oben runter grinsen. Sie hat mir immer mal wieder so angedeutet, wenn ich frech war, eine "Watschen" zu geben. Ich hab mich dann immer zum Schein weggeduckt. Sie hat mich NIIIIEEE geschlagen. Sie war sehr schlagfertig, besonders im Alter und nach der Scheidung hatte sie wieder ihren Schalk im Nacken. Ansonsten eine gaaanz stille Persönlichkeit, sehr zurückhaltend, aber wenn sie was rausgehauen hat, dann war das echt witzig. Wir haben oft auf dem Boden gelegen.

    Sogar noch auf dem Sterbebett hat sie Lustiges gesagt. Mein liebstes Omilein, hach wie ich sie vermisse, ihre Liebe, ihren Humor, ihre Geduld mit mir, ihren Geruch, ihr Essen, ihre Funktion als Familienoberhaupt....die Sonntage bei ihrem guten Essen und unsere Gespräche beim Abwasch (hab ich den gehasst), aber es war meine Zeit mit Omi, während meine Mutti mit dickem Bauch (vollgefressen von Omis gutem Essen:)) sich auf der Couch ausruhte. Ich war die einzige Enkelin, die drei anderen waren da wohl im Nachteil. Sie hat mich nie bevorzugt, aber eine bestimmte Nähe von Frau zu Frau...das konnte nur ich aufbauen.

  • Omas und Opas sind einfach die Besten. An das eine Paar habe ich wenig Erinnerungen, da sie früh starben, sie waren bei meiner Mama als fünftes Kind schon recht alt damals. Aber die Erinnerungen, die ich habe, sind sehr schön. Das andere Paar habe ich bis vor elf Jahren, da war ich 27, als ganz wichtigen Bestandteil meines Lebens haben dürfen.. Omas Essen schmeckt immer am besten, Opas Werkstatt ist viel spannender als bei Papa und es ist immer Zeit für stundenlanges Spiel da. Ich bin so dankbar, dass meine Kinder ein ebenso tolles Großelternpaar in meinen Eltern haben. Ich finde es so dermaßen traurig, wenn ich höre, dass es auch anders sein kann. Aber diesbezüglich bin ich sowieso in eine rosaroten Zuckerwattenwelt aufgewachsen. Bis ich mal mitbekommen habe, dass es nicht immer normal ist, dass Mama und Papa die Kinder und im Idealfall auch sich gegenseitig lieb haben, musste ich zehn oder elf Jahre alt werden den und bin aus allen Wolken gefallen. Die eiserne Hochzeit wie meine Großeltern werde ich wohl eher nicht erleben, aber ein Achtel haben wir immerhin schon geschafft ;)

  • Muriel, da bist du wohl gesegnet wie schön.


    Mein Papa hat noch Werkzeug von seinem Papa, das hat er über all die Jahre gerettet. Ich werde es in Ehren halten, denn viel ist uns durch die Flucht (mein Opa ist mit 5 kleinen Kindern geflohen) nicht geblieben. Es gibt nur wenige Fotos.


    Ich fühle mich mit dieser Oma, die mir soviel gegeben hat sehr gesegnet. Sie war neben meiner Uromi (ihrer Schwiegermutti) vor dem Kindergarten meine ersten engsten Bezugspersonen und ich erinnere mich gut daran.


    Ich hatte nur diese eine Oma. Durch die Scheidung - ich war 12 - hat sich ihr Mann (Großvater kann ich ihn nicht nennen) im Streit auch von uns getrennt. Er hat eine Katholikin geheiratet und verleugnet, dass er 2x zuvor verheiratet war. Er war ein sehr schwieriger und gestörter Mann und ich heul ihm keine Träne nach.


    Mein anderer Großvater ist 6 Monate vor meiner Geburt gestorben, aber in den Erzählungen seiner 5 Kinder war er sehr präsent für mich. Seine Frau war 30 und ist bei der Geburt des 6. Kindes noch in Ostpreußen verstorben. Wir haben nicht mal ein Grab, das wir besuchen können. Aber ich hab ein Paßfoto und die Kopie einer Kirchenkartei auf der etwas über sie steht. Also meine Familie ist sehr klein und noch dazu sehr verstreut. Ich kenne das aber nicht anders.


    Denswegen ist es immer wieder mal schön, wenn man auf Dinge stößt, die aus der Vergangenheit anklopfen und einem zum lächeln bringen. Vielleicht sollte ich meinem Neffen auch ein WIP hinterlassen? :denker:

  • Eine meiner Omas war Herrenmaßschneiderin....ich bin schon heute gespannt,welches meiner Enkel sich mal(mit mir ? ) an die Nähmaschine setzen wird.


    Oma hat nach einem Sturz, zum Glück bei ihrer Schwester in Göttingen passiert ( bei uns im Osten wäre sicher einiges anders gelaufen),ein neues Hüftgelenk bekommen,das über 30 Jahre,bis zu ihrem Tod, gehalten hat.

    Da sie aber Angst hatte, sich wieder an ihre Tretmaschine zu setzen, hat sie von da an alles per Hand genäht.

    Ich garantiere Euch,hier hättet auf den ersten Blick keinen Unterschied zu einer Nähmaschinennaht gesehen-Wahnsinn.

    Sie hat auch weiter Kleidchen usw. genäht.

  • Kalender...tja...einige haben es ja mitbekommen...ich bin allergiebedingt etwas außer Form geraten. :o


    Ich habe zwar Konrad, die Schiebermütze fertig gestellt, bin aber unglücklich. Es ist meine Erste und naja...seht selbst...ich muss sie eh Dad noch mal genauer anpassen...



    2017-11-17 Schiebermütze fertig (1).jpg 2017-11-17 Schiebermütze fertig (2).jpg 2017-11-17 Schiebermütze fertig (3).jpg


    2017-11-17 Schiebermütze fertig (4).jpg 2017-11-17 Schiebermütze fertig (5).jpg


    Sie sitzt nicht. Zumindest bei mir nicht. Der Versuch zählt für mich erst einmal. Mit Muttis Hilfe werde ich dann mal korrigieren...sobald Dad sie aufhat. Sie fällt hinten zu steil. Ich hatte das in der Anleitung nicht verstanden und das zwar teilweise umgesetzt, aber wohl nicht gut genug.

  • Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, die Schiebermütze zu nähen, aber ich warte lieber erstmal ab, wie es bei dir weitergeht. Vielleicht hast du ja dann noch Tipps. Ich wünsche dir jedenfalls sehr, dass die Arbeit nicht vergeblich war.

  • Mein erster Tipp ist...unbedingt bei der hinteren Naht auf die Rundung beim Schließen achten. Es muss abgeflacht werden, sonst hast du vom Hinteren höchsten Punkt des Schädels zum Nacken einen unmöglichen Anblick. Es steh in der Anleitung, aber wie man sieht, hab ich das nicht gut genug gemacht.

    Die Bearbeitung der endgültigen Mütze wird erst im neuen Jahr erfolgen, da es ein Weihnachtsgeschenk wird und ich Weihnachten nicht dabei bin, wenn das Geschenk ausgepackt wird. Also dauert es etwas. Ich ziehe es dann evtl. mit in meinen neuen Jahresthread.

  • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...oder wie hat es mein Schwiegervater immer gesagt..."Jedes bißchen hilft, sagte die Ameise und pinkelte ins Meer."


    Viel schaffe ich durch das AufundAb der Allergieschübe nicht. Mir fehlt noch das Großprojekt Patchworkdecke, 2 Rollatortaschen, 2 Medikamententaschen. Ein Geschenk hab ich einfachheitshalber durch gekaufte Kalender ersetzt. Und eines muss offen bleiben, da ich zwar eine gestickte Lok habe, aber so gar keine Idee dazu.


    Es ist aber auch der Wurm drin. Trotzdem geb ich nicht auf. Sobald ich mich mal zwischendurch etwas besser fühle, versuche ich weiter zu machen. Ansonsten muss ich nachliefern.


    Dads Schuhbeutel2.jpg Dad Schuhbeutel2.jpg Dads Schuhbeutel2 (2).jpg Moms Schuhbeutel2.jpg


    Und hier noch das Muster, dass meine Oma für ihre Sockenhacke verwendet hat. Es hat sowas von 3D-rechte-Maschen-Effekt. Ich finde es cool. Und es strickt sich gut. Es ist dasselbe Quadrat, die Farbe wird nicht ganz korrekt wiedergegeben. Oben stimmt eher. Es ist Beere. Es ist die Wolle aus dem Heft "Stricken leichtgemacht" von 2010?

    Omas Hackenmuster (2).jpg 


    Omas Hackenmuster.jpg

  • Liebe Nina,


    ich kann derzeit gut nachfühlen, wie sich das Leben gestaltet, wenn es einfach nicht rundlaufen will. Ich habe da an sich schon viel Übung, denn mit einer Autoimmunerkrankung plus Allergie/allergischem Asthma und Migräne, die ich seit der Kindheit habe, lernst Du entweder, wie Du den Frosch bei den Locken packst, oder hockst nur noch wie ein Pudding in der Ecke. Einer meiner Profs an der Uni drückte das mal sehr nett so aus: Mit ihrer Anamnese können sie nur noch im Sessel sitzen und Pullover stricken.


    Tja, lieber Prof - da irrtest Du gewaltig.


    Ich war damals so schockiert, dass ich mein Herzensstudium, das ein sehr hartes ist, tatsächlich abbrach, was mir bis heute leid tut. Die Flinte ins Korn habe ich aber nicht geworfen, sondern andere Wege gesucht und eingeschlagen. Klar, nach fast 40 Jahren mit einer phasenweise lebensbedrohlich verlaufenden Autoimmunerkrankung habe ich Federn gelassen. Teilweise fast bis aufs Skelett. Aber aufgegen? NOPE! Auch mit :kruecken:kann man tanzen lernen!


    Manchmal packt das Leben trotzdem noch eine Schippe drauf. Eine Autoimmunerkrankung kann durchaus noch eine weitere im Gepäck haben. Da sind viele Unbekannte im Spiel, und es ist manchmal einfach ermüdend, permanent eine ganze Menge Bälle in der Luft halten zu müssen.


    Es hilft nur: hartnäckig bleiben, die Liebe zu diesem Leben nicht zu verlieren, und konsequent Inselhopping zu betreiben.


    Inselhopping habe ich mit Anfang 20 entwickelt. Ich hing mehr als ich sass auf einem Plastikstuhl auf einem sehr nackten Krankenhausflur und hielt mich an einer Tasse Pfefferminztee fest. Die machte ich zu meiner Insel. Wärme, Geschmack, hier und jetzt, nichts sonst. Ich stellte fest, dass das eine gute Strategie ist, um aufzutanken, und dass es, wenn man aufmerksam ist, jeden Tag ganz viele solcher Inseln gibt, auch wenn die erst einmal wenig spektakulär scheinen.


    Heute nennt man mein Inselhopping Achtsamkeit - sich mit allen Sinnen im Hier und Jetzt verankern, sehen was ist, akzeptieren, Frieden schliessen ohne sich abzufinden, loslassen - da steckt eine Menge drin.


    So bleibe ich "dran" - kurzfristig kann ich schon mal Schnappatmung bekommen. Aber dann schnüre ich wieder meine Boots, kremple meine Ärmel hoch, recherchiere, suche nach Lösungen, nach Wegen und vergesse das Auftanken auf meinen Inseln nicht.


    Es ist erstaunlich, was alles gehen kann, wenn eigentlich nichts geht.


    Vielleicht ist mein Rezept nicht Dein Rezept. Was ich Dir aber zurufen möchte, ist: gib nicht auf! Lass Dich nicht entmutigen, nimm Dich wichtig und vor allem: WAHR. Wahr_nehmen bedeutet, Dich zu spüren, aber das, was Du spürst auch als WAHRHEIT zu respektieren und entsprechend ernst zu nehmen. Es ist Dein wichtigstes Hilfsmittel, Dein Kompass, der Dich leiten kann bei all dem, was man vielleicht mit Dir anstellen möchte.


    Es ist DEIN Leben, und niemand anderer als Du kann schauen, dass Du das auch geniesst, trotz aller Einschränkungen.


    Was nun die "Pflichten" in Form von Dingen, die Du für andere tun möchtest, angeht: Tun sie Dir gut? Dann bleib dran. Ermüden sie Dich, rauben sie Dir Energie? Dann erlaube Dir zu sagen: Liebe Leute, sonst gern - aber jetzt, derzeit nicht. Jetzt kann und darf ich mich nur um mich kümmern.


    Ich hoffe, Du empfindest meine Zeilen nicht als übergriffig, so sind sie nicht gemeint. Sie sollen Mutmacher sein, Dir zu erlauben, in times of trouble - und da steckst Du gerade drin - wirklich FÜR DICH Krisenmanagement zu betreiben, auch wenn das bedeutet, dass die Fürsorge für andere auf Sparflamme kochen muss. Manchmal ist mehr nicht drin.


    In diesem Sinne: Hau rein! und Glück auf!

    Get used to being the ruler instead of depending on one!

  • Zuerst einmal gute Besserung liebe Nina. Hoffentlich lassen dich die Allergieschübe bald in Ruhe. :knuddel:


    Weshalb ist denn der Wurm drinn?

    Es ist doch dein Hobby und soll nicht in Stress ausarten. Dafür gibt's die Arbeit. Ich wünsche dir, dass es bald wieder so läuft, wie du dir vorstellst.


    Deine Schuhbeutel sind echt toll geworden. Mir gefallen die richtig gut.


    Fühl dich einfach mal geknuddelt. :knuddel:

  • Liebe Seewespe,


    erst einmal danke. Deine Zeilen finde ich überhaupt nicht übergriffig. Sie machen mir Mut. Zu hören, dass auch andere in ihrem Leben diesen Marathon laufen, tut gut. Es hilft mir sehr, lässt mich nicht so alleine und verlorenen auf einem Posten stehen. Es kann niemand vesrstehen, der nicht selbst in diesen Fußspuren gegangen ist, wie schwer es manchmal im Alltag ist. Und wie ich das sehe, weißt du wovon ich rede. Ja, Freunde akzeptieren, dass ich nicht mehr Essen gehen möchte und lieber eine Toilette in der Nähe habe, aber manchmal wird gelästert und das vertrag ich mal mehr und mal weniger. Eigene Akzeptanz heißt noch lange nicht, dass die Akzeptanz bei anderen vorhanden ist "Anstelleritis" oder "so schlimm ist das doch gar nicht". Ich kann es doch nicht ändern. Es ist wie es ist.

    Selten habe ich mich ins Bockshorn jagen lassen und hätte ich aufgegeben, wäre ich schon längst nicht mehr am Leben. Ich war nur die letzten Jahre mehr oder weniger mit fast symptomfreiem Leben gesegnet und ich möchte das nicht her geben! Es war für mich alles eingerichtet. Es geht sogar so weit, dass andere denken, ich spinne, weil sie es noch nie erlebt haben, wie ich allergiebedingt aussah, reagiert habe, ausgefallen bin und wie schlecht es mir dabei ging.

    Mein Ding ist, dass ich sowas wie Achtsamkeit aus anderen Gründen als Thema kenne. Ich bin mir sehr bewusst, was ich tue und lasse, aber ich möchte mehr schaffen und lerne an manchen Stellen immer noch zu akzeptieren, dass es eben nicht geht. Das ist hart.


    Meine zweite Insel war bis dieses Jahr zuckersüßer Pfefferminztee, bis ich auf diesen allergisch reagiert habe. ;) Bis heut ist es Kakao und ein Mettwurstbrötchen, denn wenn ich Dad auf der Arbeit besucht habe, dann sind wir immer zum Bäcker gegangen. Geht es mir seelisch schlecht, mache ich mir heute noch Kakao - nur heute im Winter gerne mit Amaretto. :pfeifen:


    Bis dieses Jahr war ich eingerichtet mit meinem Körper - ich wusste was ich meiden musste und was mir gut tut. Im Frühjahr (Mai) das Umkippen, die dicken Beine, die noch dicker wurden und jetzt noch diese Allergien. Rheuma hat mich jahrelang in Ruhe gelassen. Dieses Jahr geht auch das wieder los. Das meine ich mit dem Wurm drin. Meine seelische Gesundheit ist ok, aber mein Körper spielt einfach verrückt. Ich habe keinen Stress, aber mein Körper macht stress. Es hat alles miteinander zu tun. Und hoffentlich, kommt dann nächste Woche mal raus, was ich tun muss, damit ich wieder in die Spur komme. Und wenn nicht, dann richte ich mich ein.


    Vorhin bin ich nur kurz in den Keller gegangen und als ich zurück kam, spielte mein Kreislauf verrückt. Gut, dass ich weiß, was ich tun muss. Beine hoch und abwarten, Tee trinken und sich wieder fangen. ES NERVT!!! Aber ich wie heißt es so schön? Was ich nicht ändern kann, muss ich akzeptieren, wie es ist. Und so richte ich mich jetzt darauf ein. Eine Notfalltasche ist bei einer Freundin, so dass ich im Falle des Falles immer Klamotten im KH habe.


    Parfait :

    Was das Nähen angeht....vorerst mache ich Pause. Ich stricke für das Projekt "stri(c)kt gegen Gewalt", sofern ich gerade Lust habe. Und ich sage mir, es ist alles schneller genäht, als ich denke und wenn es hart auf hart kommt, dann liefere ich es im nächsten Jahr oder im Dezember/ Januar nach. Mein Ehrgeiz war nur, diese Patchworkdecke endlich fertig zu haben. Sie liegt nun schon fast 10 Jahre hier...ich möchte Platz im Schrank und in den Gedanken, um neue Herzensprojekte zu gestalten. Und danke fürs Knuddeln...das tut guuuuut.


    Und was mache ich sonst so? Ich lebe meine Insel mit den ??? aus. Justus, Peter und Bob tun mir einfach gut. Es gibt soviele Folgen, die hab ich als Kind nicht gehört, die höre ich jetzt und ich hab die ersten 50 Folgen seit Anfang des Jahres durchgehört. Als Kind waren sie mir manchmal zu gruselig. War wohl "der seltsame Wecker..." schon witzig. Besonders Justus Stimme mag ich. Oliver Rohrbeck hat eine tolle Stimme. Von dem ein Buch vorgelesen bekommen...wäre cool....Als Kind war das für mich Hans Pätsch - DEM Märchenerzähler von Europa. Das nenn ich für mich Geborgenheit. Warme weiche Stimmen.


    Und ich versuche Samstag zum Treffpunkt der Strickaktion zu gehen. Ein warmer Bus und nette Gesellschaft. Dann kann ich noch einkaufen gehen und den Tag genießen. Heute Abend steht aber erst mal "Outlander" an. Da darf man mich dann nicht stören...bin nicht so der andere Seriengucker, aber da ich alle Bücher gelesen habe...muss ich mir die Verfilmung jetzt angucken! Freu....gibt schon noch Sachen auf die ich mich freuen kann. Und das Nähen kommt dann wieder...nächste Woche oder am WE.


    Also allen denen es wir mir geht...nicht unterkriegen lassen!

  • Zitat

    War wohl "der seltsame Wecker..."

    Diese Folge, die erste ??? für mich damals als Sechsjährige, hat mir für immer und ewig diese Serie ausgetrieben. Himmel, hatte ich eine Angst...


    Ansonsten, haltet die Ohren steif, Ihr zwei. Alles, was in das große Feld des fehlgesteuerten Autoimmunsystems geht, birgt immer wieder Überraschungen, auch wenn man eigentlich denkt, gerade gut aufgestellt zu sein. Umso schöner zu lesen, dass Flinten im Korn und Straußenköpfe im Sand für Euch keine Option sind!

  • Gruseliger finde ich heute TKKG. Der ewige Tarzan/Tim, der Macho und sein "Mädchen können nichts" und sein "Karategehabe". Und das schon soooo lange nach der Emanzipationswelle...gruselig. Aber lustig anzuhören...vor allem Fabian Harloff mit seiner Stimme...

  • TKKG habe ich damals die Bücher verschlungen.

    5 Freunde habe ich als Hörspiele und DVD.


    Die Kassetten der ??? hätten wir gerade abzugeben. Unsere Kinder wollen die nicht mehr.


    Hörbücher kommt bei mir immer auf den Sprecher an. Manche mag ich, manche nicht.

    Liebe Grüße


    Sonja

    Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas A. Edison

Anzeige: