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Kreatives Nähen mit Flüchtlingen

  • Naja,das ist so eine Sache hier bei uns...Eine Kollegin hat hier alles mögliche abgeklappert, aber außer Gardinen gab es nichts.

    Ikea kann ich ja mal anmailen,Das ist eine gute Idee.Nach Leipzig kommt man doch mal ab und zu.

    Ja, Mitstreiter wären wirklich gut,denn es ist wirklich ziemlich anstrengend.

    Aber ich kenne niemanden,der da mit machen könnte.

    Meine Bekannten nähen alle nicht, die Erzieher würden am liebsten mit den Kindern mit Nähen lernen und haben doch keine Zeit.


    Die Mäuschen sind sehr süß, manche würden es evtl.hinbekommen.

    Nun ist ja auch noch das Problem( das hatte ich schon einmal geschrieben),daß ich ja nach dem letzten Markt einen Anranzer von der Chefin bekommen habe,die Sachen wären zu teuer ( 1 Paar Topflappen 3 Euro, Jersey-Loop 12,00 )||||

    Das klingt jetzt alles sehr negativ, ist es manchmal auch.Aber das soll kein Jammern sein.

    Wenn die Kinder dann glücklich sind und sich wundern, daß sie so etwas fertig gebracht haben, ist alles wieder gut.


    Letzte Woche haben wir kleine Enten genäht, die man zum Staub wischen ins Auto legen kann.

    Ich hatte tolle Reste Fitneßjersey ( ähnlich Softshell ), das fanden sie toll-zumindest die Mädchen.

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  • Sunny,

    Du kannst gerne wieder ein wenig von uns bekommen, etwas fällt immer ab.

    Mailen wir mal?

    Jersey Reste hätte ich einiges, evtl. Mögt ihr Socken oder Mützen nähen?

    Und Geschenkideen gibt's auch so viel, z.b. Habe ich auf einem Markt einen Schal aus lauter Reststücken zusammengesetzt gesehen. Anderswo eine Mütze aus lauter bunten Jersey- oder Sweatshirtrauten. Das sah richtig toll aus. Wollte ich mal selbst probieren, aber die Zeit!

    Es gibt so viele Freebooks im Internet.

    LG Ulrike

  • Hallo, zusammen,

    wie ich schon oben geschrieben habe, hatten wir gestern wieder mal einen sehr schönen ruhigen und harmonischen Nähnachmittag. Komisch, es gibt Tage, da läuft es so schön glatt, alle Nähmaschinen funktionieren, jeder ist zufrieden, und andere, wo es ständig Schwierigkeiten mit den Maschinen gibt. Ob die wetterfühlig sind?

    Jedenfalls war gestern wieder volles Haus mit 16 Teilnehmerinnen, und alle 10 Maschinen waren im Einsatz. Die Bilder zeigen unser Sammelsurium, zweimal Pfaff verschiedenen Baujahre, zweimal Singer, einmal von 1959 und eine recht neue, einmal Riccar, einmal Adler, einmal Bernina in fortgeschrittenem Alter, eine Viktoria, eine Brother (Shukriye sagt“Bruder-Maschin“)und eine Quasatron. Viele der Frauen haben ihre Lieblingsmaschinen, allerdings mussten sie sich diese Mal auch abwechseln. Moni hat mit zwei afrikanischen jungen Frauen Nadelbücher von Hand genäht, die beiden hatten anscheinend zuvor noch keine Nadel in der Hand gehabt, waren aber nachher sehr stolz auf ihre Ergebnisse und haben sich über die eigenen Nähnadeln gefreut.

    Die junge Mama hat aus einem rosa Tüll und einem steinalten geblümten Bettbezug ein Prinzessinenkleid für ihre Tochter gezaubert, ein richtiger Kleinmädchentraum.

    Für die ältere Dame, die nur auf der Tretmaschine nähen will, hatte ich einen besonderen Stoff beiseite gelegt, einen dunkelblauen Polyesterjersey mit aufgestickten silbernen Blumen, und damit einen Volltreffer gelandet. Sie hat sich eine „Dschallabea“ (oder so ähnlich) genäht, ich wollte sie zwar noch zu Taillenabnähern überreden, aber sie meinte, die Dschallabea müsste so sein.

    Die kleine Kausa freut sich sehr über zwei neue Kuschelkissen für ihre große Schwester und sich.

    Liebe Grüße von Karin DSCI0613.JPG

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    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Meinst du ein Djellaba? Ein traditionelles bodenlanges Gewand? Es ist traditionell jedenfalls ohne Körperbetonung. Oft gibt es das auch mit Kapuze. Aber ich glaube nur bei den Männern....sieht aber toll aus. Kompliment an die Frau!

  • Wahrscheinlich hast du Recht. Ich konnte es mir nicht richtig merken. Ich spreche mittlerweile schon zwei Wörter auf Farsi, nämlich Nadel und Schere , "Susan" und"Reitschi" (phonetisch), und mein Arabisch ist mit "Yallah", "Shukram" und "Salam" auch eher schwach:D

    Gute Nacht

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Ulrike, super.

    Ich habe Dir geschrieben.

    Socken hatte sich ein Mädel schon in einer Zeitung ausgesucht und für Mützen fehlt uns wirklich der passende Stoff im Moment.

  • Welche Größe sollten die Stoffstücke denn haben, mit der Ihr sinnvoll etwas anfangen könnt?

    Hallo Muriel, naja, die Kinder wollen Umhänge-Taschen nähen.

    Also benötigen wir schon so A3-große Stücke.

    Beutel machen sie nicht so gern, weil sie ja keine benötigen.

  • Hallo zusammen,


    wir nehmen jetzt mal eine kreative Auszeit, undn wegen akutem Zeitmangel hier nur ein Bild der süßen Schwestern

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    Es war heute wieder viel los, und zwei junge Afrikanerinnen waren sehr stolz auf "ihr erstes Mal, dass sie je eine Nähmaschine berührt haben", und die entstandenen Taschen

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    Bis zum nächsten Bericht wird es jetzt eine Weile dauern.

    Ich wünsche wunderschöne Herbsttage,

    liebe Grüße von Karin

    Dateien

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      (568,26 kB, 19 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Es war heute wieder viel los, und zwei junge Afrikanerinnen waren sehr stolz auf "ihr erstes Mal, dass sie je eine Nähmaschine berührt haben", und die entstandenen Taschen

    Ach, Karin, das kann ich so gut nachvollziehen! Als ich mit über dreißig meine erste GERADE Naht geschafft hatte, hatte ich auch das Gefühl, daß die Welt jetzt mir allein gehört. *freu* Und für solche Momente lohnt sich doch der ganze Einsatz, oder? Ich ziehe meinen Hut!

    "People say things like >Listen to your heart<, but witches learn to listen to other things, too. It´s amazing what your kidneys can tell you." (Terry Pratchett, The Wee Free Men)

  • So, jetzt habe ich mich seit gestern Abend durch alle 25 Seiten gelesen und ich muss sagen, ich bewundere die Arbeit von euch allen - sowohl mit den Flüchtlingsdamen und -mädchen als auch mit den Heimkindern. 👍🏻 Echt ein tolles Engagement! :applaus:

    Könnt ihr denn noch etwas gebrauchen? Stoffe habe ich leider nicht so viele, weil ich meistens projektbezogen kaufe. Aber ich hätte da noch ein großes Stück braunen Leinenstoff, der einmal eine weite Sommerhose im Marlenestil werden sollte. Und einen kleinen Ballenrest Polyestertierchen mit cremefarbenem und orangenem Längsmuster, vielleicht so 1,5 bis max. 2 Meter. Ausserdem könnte ich auch noch einen ganzen Teil Rocaille-Perlen, Wolle und auch ein paar Stricknadeln entbehren. Ich schaffe es nämlich gar nicht, alles zu verbasteln, zu verstricken und zu vernähen ;). Gebt mir doch gerne einfach Bescheid, wenn ihr etwas davon gebrauchen könnt. Ich messe dann auch gerne nach oder schicke Fotos.

    Always look on the bright side...

  • Hallo White Mouse,

    vielen Dank für Dein liebes Angebot.
    Wir im Heim haben jetzt so tolle Sachen gespendet bekommen,daß unsere Schränke gut gefüllt sind.

    Aber die anderen beiden können das bestimmt sehr gut gebrauchen.

    Toll, daß Ihr hier so viel Interesse zeigt....aber dieser Thread ist ja gar nicht meine Baustelle;),ich will mich nicht zu doll hier einmischen.

  • entschuldigung, ich bin gerade verreist u d lese nicht so regelmäßig mit. Ich melde mich, wenn ich wieder zuhause bin. Danke schon mal für das Angebot. Liebe grü§e von karin

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Hallo zusammen,


    nach einem ganzen Monat Pause wurden wir gestern freudig begeistert zurückbegrüßt. Obwohl nur noch drei Frauen von der alten Truppe da waren, alle anderen sind zwischenzeitlich umverteilt, hatten wir doch 9 oder 10 Frauen da. Genau kriege ich das nie raus, weil ich zwar immer dazu auffordere, sich in die Liste einzutragen, aber das klappt mal mehr, mal weniger gut. Unter den neuen Frauen waren mehrere Afrikanerinnen aus Somalia und Zimbabwe, von denen eigentlich nur eine recht gut mit der Nähmaschine klar kam, die anderen aber sehr erpicht darauf waren, etwas zu lernen. Zm Glück sprach eine schon etwas deutsch, eine andere etwas Englisch, die anderen schnatterten fröhlich auf mich ein, so dass ich irgendwann nur noch lachend dastand und in genauso unverständlichen Tönen mitgeschnattert habe, was alle zum Lachen brachte.

    Eine Junge Frau aus Afghanistan begrüßte ich und fragte sie nach ihrem Namen. Sie schaute mich ganz irritiert an und sagte"Karima", und es stellte sich heraus, dass es die Mama der zwei süßen kleinen Mädels war, die ich schon seit einigen Wochen kenne. Der Unterschied war, dass sie das Kopftuch jetzt ganz locker um den Kopf geschlungen hatte, darunter kam schönes welliges Haar zum Vorschein, und sie hatte sich geschminkt. Für mich war das auf einmal eine völlig andere Frau, und ich glaube, die größte Veränderung kam durch die Haare. Sie wirkte dadurch viel jünger und schöner. Da beginnt man zu ahnen, warum das Kopftuch so eine große Bedeutung hat. DSCI0651.JPGDSCI0650.JPGDSCI0651.JPG


    Die wirklich eifrigen afrikanischen Frauen haben viel Spaß gemacht und auch schon ein paar schöne Ergebnisse erzielt (die üblichen Nadelbücher und Taschen), auch wenn es für uns wiede seher anstrengend war, von Maschine zu Maschine zu flitzen, zu zeigen, neu einzufädeln, spulen, oder Fadensalat zu beseitigen.

    Weil es so früh dunkel war, mussten wir auch immer wieder Kinder verscheuchen, die sich gerne gemütlich bei uns einnisten wollten. Einer meinte sogar, mit dem Roller durch den Nähraum fahren zu müssen, aber da kann ich sehr energisch werden.

    Für nächste Woche wurden bereits Wünsche geäußert, natürlich Handytaschen, aber auch lange Hosen in afrikanischer Machart. Die Aufgaben gehen uns also nicht aus.

    WhiteMouse, ich schicke dir eine Nachricht.


    Liebe GRüße von KarinDSCI0650.JPG

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Hallo zusammen,

    schon wieder Dienstag, morgen ist ein neuer Nähtag, und ich habe noch keinen Bericht geschrieben.

    Der letzte Mittwoch war mit 13 Näherinnen wieder gut besucht.

    Von der absoluten Anfängerin bis zur Könnerin war alles vertreten.

    Die kleine Kausa geht hier mit mir im Partnerlook, denn ihr Kleid mit Leggins sind aus einem Rest des Stoffes, aus dem ich mir einen Hoodie genäht habe. Der Schwan ist ja das Hanauer Wappentier, das habe ich ihrer Mama erklärt, denn die Familie geht jetzt bald auf Transfer und verlässt Hanau. DSCI0666.JPG


    Diese Dame aus Somalia wollte mir beweisen, dass sie nähen kann und hat diese „Unterhose“ (sie kannte das Wort) genäht.

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    Leider hat sie dabei nicht berücksichtigt, dass der Stoff nicht dehnbar ist, und so wird sie das Ding wohl kaum über den Po ziehen können. Sie wollte dann aber sowie so lieber große „Unterhosen“ und hat ein langes Exemplar mit passendem Top genäht. Mit dem Top wurde sie leider nicht mehr fertig, denn sie ist eine ganz Fleissige und musste zum Arbeitseinsatz in die Essensausgabe. DSCI0658.JPG


    Die Mama der Mädels hat sich aus eine Wollstoff, den ich mal auf einem Flohmarkt geschossen habe und der schon mindestens 50 Jahre abgelagert war, ein Set aus Top, Jäckchen und Hose gemacht. Der Knaller ist aber die Perlenverzierung am Ausschnitt. Gisela, da winke ich mal zu dir rüber, ist das nicht wunderschön? Ausschnitverzeirung.JPG


    Diese Dame hatte eigentlich nur zusammen mit ihrem Mann geholfen, einen Korb mit Stoffen vom Auto reinzutragen. Sie bekam dann ganz große Augen, als sie unseren Nähraum gesehen hat, ging weg und kam 10 Minuten später wieder, um auch mitzumachen.DSCI0663.JPG Auch sie konnte zum Glück recht gut nähen, so dass sie ganz selbstständig arbeiten konnte. Da bin ich dann immer nur zum Stoffausgeben, Maschine einfädeln und Spulen gefragt, und wenn es immer mal wieder heißt „Karin, Makina kaput“.


    Die junge Frau und das Mädchen aus Somalia waren nähunerfahren, unter Anleitung von Barbara und Monika haben sie Perlen gefädelt, und Täschchen sowie unser unvermeidbares Nadelbuch von Hand genäht. DSCI0664.JPG

    Zwischendurch durften wir Nähomas quengelnde Babies beruhigen, was uns Spaß gemacht hat, und es ist mir anscheinend auch gelungen, die kleine Maus müde zu kriegen. DSCI0662.JPG

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    Und schon muss ich wieder Taschen und Kisten für den nächsten Nähtag packen.


    Liebe Grüße von Karin

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Es gibt ja immer mal solche und solche Tage, und letzen Mittwoch war der Tag der abgebrochenen Nadeln. Manchmal passiert wochenlang nichts dergleichen, letzten Mittwoch mussten gleich 5 bis 6 Nadeln daran glauben. Zum Glück nicht immer bei der selben Maschine und nicht immer bei der selben Näherin, sondern bunt gemisscht. Es muss wohl am Wetter gelegen haben.

    Auch die beiden zuverlässigsten Maschinen, die alte Bernina "Zuggerschneggsche" und die Pfaff namens "Christel" hatten Probleme, die aber wieder hinzubekommen waren.

    Dafür war auch viel los, es waren etwa14 Frauen und die dazugehörigen Kinder, die ich nimmer wieder in eine Ecke gescheucht und mit Bilderbüchern ausgestattet habe.

    Aber die Nähmaschinene sind ja immer viel interessanter(was ich ja durchaus verstehen kann).

    Ein Star des Tages war mal wieder die kleine Mosa, die zwar MÜhe hatte, in ihr neues Kleid hineinzukommen, weil Mama sich den Reissverschluss sparen wollte, als es dann aber erst mal über den Kopf gezogen war, hat sie es mit Stolz vorgeführt. DSCI0691.JPG


    Aber auch die junge Mama Jawir konnte sich sehen lassen in ihrem neuen Kleid. Ich finde besonders schön, dass sie im Laufe der Wochen, die sie zu uns kommt, so locker und fröhlich geworden ist. Anfangs war sie noch ganz schüchtern, hat sich bisher auch nie getraut, ihre genähten Sachen selbst vorzuführen. Und diese Mal hat sie sich fröhlich in Pose geworfen und getanzt, so stolz war sie auf ihr Werk.

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    Kuschelige Hosen und Zweiteiler sind entstanden,

    DSCI0679.JPGDSCI0680.JPG und für die Anfänger gab es Taschen und Schlüsselanhänger. DSCI0692.JPG

    „Katharina“ hat eine neue Freundin gefunden und läuft und läuft. DSCI0678.JPG

    Und die ältere Dame aus Syrien hat auf „Tante Elsbeth“ einen neuen Rock genäht, der Stoff war wohl mal Bettwäsche oder Gardine, gefiel ihr aber sehr gut. DSCI0684.JPG

    Liebe Grüße in die Runde von Karin

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Ich lese immer wieder gerne bei dir mit. Heute muss ich mal berichten, was passiert, wenn junge Leute aus Syrien in eine Ein-Zimmer-Wohnung nach Nebenan ziehen....Ratet mal...Jungs?:skeptisch:


    Richtig! Party! Leider mussten meine Nachbarin (2 Kleine Kinder) und ich schimpfen. Es war 21:30 Uhr und trommeln um diese Zeit in diesem hellhörigen Block geht natürlich überhaupt nicht.

    Zu dumm nur, dass ich es ätzend finde schimpfen zu müssen. Es geht seit drei Tagen so, dass es lauter ist und es nervt zu diesen Uhrzeiten. Wir waren alle mal jung oder sind es und ich bin vielleicht ein wenig genervt, dass ich dieses "Spielchen" mit allen jungen Leuten so ca. alle 6 Monate durchziehen darf. Es ist furchtbar. Aber das hat nun wirklich nichts mit Syrien zu tun. A) es sind junge Leute - erste eigene Wohnung und B) sie sind neu hier und wissen es teils nicht besser.


    Deine Frauen werden ja richtig mutig, das finde ich klasse! Du hast ganz schön vertrauen aufbauen können. Und lass dich nicht von den abgebrochenen Nadeln ins Bockshorn jagen..dafür läuft es nächstes Mal besser.


    Schönen ABend...

    Nina

  • Es gibt für alles eine Zeit: Nadelbrüche, Parties und jede Menge Freude. *grins*


    Das sind ja wirklich alles tolle Ergebnisse! Da dürfen Deine Nähdamen echt stolz auf sich sein. Alle Daumen hoch!


    @ Nina: Die Parties können echt mies sein. Ich weiß noch, wie das war, als wir in einem sehr hellhörigen Wohnblock hockten: Über uns eine türkische Familie. Der Vater tagsüber "auf Arbeit", die Mutter ging NIE mit den Kindern über die Straße in den Park mit Spielplatz, ab neun Uhr abends rannte der übergewichtige dreijährige Sohn über unseren Köpfen Marathon. *nerv* , links neben uns die Partylöwen und drei Etagen unter uns eine Kneipe, deren Spielautomaten wir bis nachts um eins hören konnten, danach die Stühle, die auf die Tische gestellt wurden, ehe der Wirt durchkehrte.

    Wir mußten uns Ruhe ausbitten, als wir mit neugeborener Tochter heimkamen, die einfach nicht in den Schlaf fand bei extrem lautem Techno-Gedröhne. Und als sie eine Nacht mit Blähungen durchgebrüllt hat, haben die Idioten an die Wand geklopft. :zensiert: Da wußte ich, daß es Zeit ist auszuziehen. Hoffentlich bleibt Euch sowas erspart. Ist aber nicht so einfach, weil ja in anderen Kulturen der Tagesablauf oft ganz anders läuft und eben erst spätabends Leben in die Bude kommt.

    "People say things like >Listen to your heart<, but witches learn to listen to other things, too. It´s amazing what your kidneys can tell you." (Terry Pratchett, The Wee Free Men)

  • ich hab in den 80ern mal neben einem Studentenwohnheim gewohnt...nicht lange!!

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

  • Ich hab eigentlich ein ruhiges Haus hier. Also nicht so schlimm. Und große Auswahl bei dem Wohnungsmangel auszuziehen habe ich eh nicht. Also durch damit. :)


    Es soll ja Kinder geben, die schlafen erst Recht bei Lärm ein...ich war so ein Kind. Heute natürlich nicht. Das Schreikind einer Freundin konnte erst schlafen, wenn sie den STAUBSAUGER angemacht hat!!! Krass, oder?


    Ich bin mal auf nächste Woche auf die Nähgruppe von Karin gespannt, ob das mit den Nadeln noch mal vorkommt? Ich drück die Daumen, dass es nicht passiert.

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