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Blog Articles

    Anfang der 2000er... Das Telefon nervt. Kunde beschwert sich, dass irgend ein blödes Fenster bei Windows nicht verschwindet.


    Ich: "Was steht auf dem Bildschirm?"


    Kunde: "HP."


    Sowas war damals noch Alltag... Also solche Antworten.


    Ich: "Ok. Fein. Was steht im Fenster, welches nicht verschwindet?"


    Kunde: "Press any key!"


    Ich: "Drücken Sie bitte irgendeine Taste!"


    Ich höre klick, klick, klick... Die guten alten Cherry-Tastaturen.


    Kunde: "DA PASSIERT NICHTS!!!"


    Ich: "Doch, muss!"


    Kunde: "NEIN!"


    Ich: "Welche Taste haben Sie gedrückt?"


    Kunde: "Die unten links..."


    Ich: *handvornkopphau*



    Merktbefreit mit Attest

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    Was für eine bekloppte Aktion. 24-Stunden-Blitz-Marathon. Die Auswertung im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund ergab:

    • 80 Beamte
    • 35 Kontrollstellen
    • 159 Verstöße (davon 147 im Verwarngeldbereich, also kaum der Rede wert)

    Die Aktion lief 24 Stunden. Mal blöd gerechnet sind das nicht mal zwei Verkehrssünder pro Beamten. In 24 Stunden. Zwei. ZWEI! Ok, die werden auf drei Schichten verteilt gearbeitet haben, aber selbst dann ist die „Pro-Kopf-Quote“ immer noch unter aller Kanone. Da sehe ich mehr Verstöße, wenn ich mich eine halbe Stunde lang mitten auf ´ne Kreuzung setze…


    Für Erheiterung meinerseits sorgte folgender Satz:

    Quote

    In Anbetracht der bundes- und landesweiten Ankündigung des

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    Ich denke an Menschen, die meinen Weg geprägt haben. Viele sind schon Jahre tot, andere leben. Die Erinnerung an Erlebnisse aus der Kindheit ist zum Beispiel erstaunlicherweise auch mit Gerüchen geprägt. Was habe ich den Geruch vom Intershop geliebt… Oder den Geruch von Sommer, wenn ich als Kind beim Opa auf den Hof kam. Irgendeine Mischung zwischen Sonne, warmer Dachpappe und Blumen. Diesen Geruch hatte ich vor einigen Tagen in der Nase, als es warm war. Auf meinem Hof. Ein wohliges Gefühl, das mehr wert ist als irgendetwas anderes. Komisch, dass solche Erinnerungen Jahrzehnte überleben…


    Merktbefreit mit Attest

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    Kurze Zwischenmeldung: Es ist in der Tat passiert. Ich habe einen Synapsenohrwurm. Immer, wenn ich hochbegabte Menschen auf der Straße sehe, denen die Dummheit quasi als Maske auf den Bürgersteig fällt, denke ich an das Wort „Spontaninkontinenz“. Danke Honigbrezel . Ganz toll. Wirklich. ;)


    BTW: Gestern war Wahl. Da gab es viel Spontaninkontinenz. Ich saß gemütlich in meiner Lobby und beobachtete die willigen Wahllemminge aka Stimmvieh. WAHL-LEMMINGE (für die bessere Lesbarkeit :) ) Meine Meinung behalte ich heute mal für mich.


    BTW2: Leute kauft Deckel, Deutschland ist bald im Eimer!


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    Kunde: Guten Morgen, ich hätte gern Servietten.


    Ich: Führen wir nicht, die gibt es nebenan im Supermarkt.


    Kunde: Ganz einfache, weiß.


    Ich: FÜHREN WIR NICHT!


    Kunde: Soll ich jetzt wegen einer Packung Servietten da reinlatschen?


    Ich: Meinetwegen nicht.


    Kunde: Sie haben wirklich keine?


    Ich: (schaue unter den Tresen) Nö.


    Kunde: Sagen Sie das doch gleich und klauen mir nicht meine Zeit!


    Ich: (winke)


    Und das am Samstag. 10.30 Uhr. Quasi mitten in der Nacht. X/


    Merktbefreit mit Attest

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    Die Tage des Disaster-Fachhandels sind gezählt. Ich habe vor zwei Wochen die Kündigung des Mietvertrages zum Jahresende an den Vermieter geschickt. Nach intensiven Veränderungen, die ich im Leben nie und nimmer nicht erwartet hätte, letztlich aber selbst so wollte, fehlt mir für derlei Nebenerwerb ganz profan die Zeit. Blöd für die Kundschaft, blöd für mein Ego, gut für meine Nerven. Oder auch nicht. Ich muss mir dann halt andere Opfer suchen. ;)


    Ich befürchte aber, dass ich noch Stoff für Jahre habe, um dieses Blog weiterhin mit sinnfreien Texten zu füllen. Also sage ich zum zweiten Mal in diesem Jahr: Stay tuned, auch wenn Herr Disaster live und in Farbe bald nicht mehr sooo häufig zu sehen ist. :)


    Herr Hesse (der Hermann) sagt dazu:


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    Supermarktkasse. In der Schlange vor mir ein Paar mit einer knapp 3-jährigen Großfresse (weiblich, Hello-Kitty-Look) im Korb. Erzählte den Altvorderen, wie was auf´s Band zu packen ist. Unter anderem lag da eine Flasche Rum zwischen den Lebensmitteln. Madame beobachtete die Kassiererin genau. Als sie die Flasche über den Scanner zog, kam total trocken und ohne eine Mine zu verziehen:


    „Mein Papa trinkt jeden Morgen zum Frühstück Schnaps!“


    Ich: *UMFALL*  ^^


    Also der Papa sah nicht ansatzweise so aus, als ob er zum Frühstück Rum verzehrt. Die Mutter auch nicht.


    Merktbefreit mit Attest

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    …dieser Drecks-Kaffeeautomat vom Bäcker gegenüber beim Milchaufschäumen eigentlich immer so ein räudiges Geräusch wie dieses ekelhafte Absaugteil beim Zahnarzt?


    So, wie viele böse Wörter waren das jetzt in einem Satz? ;)


    Merktbefreit mit Attest

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    Mein Lieblingsszenario des Monats:


    Endsiebziger, von Mutti in feinste, helle Stoffe (es MUSS irgendein Seniorenversandhaus geben, das selbigen das Hirn gewaschen hat – die haben alle die gleiche Klamotten an!) gehüllt, schickes, farblich abgestimmtes Basecap, die Hände aufm Rücken – natürlich mit Handgelenktasche. Im Schlenderschritt.


    Jeder Einzelhändler weiß, was auf ihn zukommt.


    Opi: „Sagnsema! Früher gabs ma…'“


    Ich: (röchelnd) „Entschuldigung, aber ich kann schlecht sprechen…“


    Opi: ???


    Ich: Kehlkopf-OP.


    Opi: (setzt den extremen Mitleids-Blick auf) „Dann ma gute Besserung!“


    Ich nicke dankbar.


    Es trollt sich. Eine halbe Stunde steht er noch bei der Blumenhändlerin nebenan. Ich grinse im Vorbeigehen in ihr panisches Gesicht.


    Merktbefreit mit Attest

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